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DEB-Auswahl mit zweitem Sieg bei B-WM
25.04.2006 | 22:27 Uhr von
Amiens (dpa) - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den ersten Prüfstein bei der B-Weltmeisterschaft aus dem Weg geräumt. Mit dem erst am Ende klaren 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) über Japan gelang in Amiens der zweite Erfolg nach dem 11:2 über Israel. «Das Spiel stand lange auf Messers Schneide. Doch wenn wir weiter mit dieser Einstellung und Konzentration zu Werke gehen, sind wir auf dem richtigen Weg», sagte Bundestrainer Uwe Krupp mit Blick auf den angepeilten Wiederaufstieg. DEB-Sportdirektor Franz Reindl gab nach dem Arbeitssieg zu: «Es ist schon gewisse Erleichterung da.

Nächster Kontrahent ist Großbritannien, dann folgen die Vergleiche mit Ungarn und Gastgeber Frankreich. Nur der Tabellen-Erste darf 2007 an der Weltmeisterschaft in Russland teilnehmen, Japan ist nach der zweiten Niederlage aus dem Rennen.

Kölns Verteidiger-Routinier Andreas Renz (9.) mit seinem erst vierten Länderspiel-Treffer sorgte für die deutsche Führung. Ein Eigentor des Japaners Jun Tonosaki (36.) nach Schuss von NHL-Star Marco Sturm, der seinen dritten Turniertreffer gut geschrieben bekam, ließ das DEB-Team aufatmen. Den 18. Sieg im 20. Vergleich gegen Japan machten Kapitän Stefan Ustorf (44.) und Sascha Goc (51.) perfekt. «Der Uwe hat gesagt, wir dürfen defensiv keine Fehler machen, sonst können wir Probleme kriegen», sagte Goc. Der Verteidiger der Hannover Scorpions, die in der kommenden Saison von Ex-Bundestrainer Hans Zach betreut werden, schoss schon sein zweites Tor bei der B-WM.

Drei Jahre nach dem knappen 5:4-Erfolg beim letzten Vergleich während der WM in Finnland hatte die Krupps Mannschaft lange mehr Probleme mit den schnellen Japanern, als ihr lieb sein konnte. «Wir hatten uns gegen Israel an einiges gewöhnt. Das war diesmal ein anderes Spiel, deswegen haben wir etwas länger gebraucht, um uns darauf einzustellen», sagte Sturm.

Nur während der einzigen Strafzeit der Asiaten im ersten Drittel entwickelte das deutsche Team Druck, wenige Sekunden nach ihrem Ende war Renz in seinem 141. Länderspiel mit Glück erfolgreich. Sein Schlenzer aus Linksaußenposition an der Bande war alles andere als unhaltbar, flog aber in den Torwinkel.

Durch eigene Strafen geriet Krupps Mannschaft danach viel zu sehr in die Defensive, konnte sich aber auf Robert Müller verlassen, der diesmal an Stelle des Kölners Thomas Greiss spielte. Dank mehr Disziplin kamen die Japaner mit zunehmender Dauer nur noch selten zu Chancen, doch auch die Deutschen brachten außer einem Pfostenschuss von Yannic Seidenberg (23.) in Unterzahl lange kaum etwas zu Stande.

Das nötige Glück hatte dann Sturm. Sein abgewehrter Schuss prallte an Tonosakis Schlittschuh und trudelte über die Torlinie. «Das war die Schlüsselszene», sagte Japans Trainer Mark Mahon. Ustorf und Goc sorgten sogar noch dafür, dass unter dem Strich noch ein lange Zeit nicht erwarteter klarer Erfolg stand.



Quelle: Sächsische Zeitung
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