Eissport Weißwasser e.V. belebt eisfreie Zeit mit Kultur
Was macht man mit einer kostenintensiven Eishalle außerhalb der sogenannten Eiszeit?
Sie mit anderen Angeboten beleben! Dies sagte sich auch der Eissport Weißwasser e.V., der im Sommer des Vorjahres die Eishallenbetreibung von der Stadt übernahm. Immerhin beträgt die eisfreie Zeit von April bis August rund 100 Tage.
In dieser Zeit, wo nicht wöchentlich tausende Eishockeyfans die Halle bevölkern, Freizeit-, Nachwuchs-, Hobbyteams auf dem Eis trainieren und dafür Eintritte bzw. Eismieten zahlen, kostet die Hallenbetreibung trotzdem Geld.
Dieses „Sommerloch“ soll nicht mehr nur mit dem traditionellen Inlinehockey und seinen Turnieren sondern durch weitere Veranstaltungen gestopft werden.
Erklärtes Ziel der Verantwortlichen ist es, den Eissportkomplex im Sommer auch als Veranstaltungsort bekannt zu machen.
Die erste Feuertaufe wurde bestanden. Das Familienfest und „IceDomBeatz“-Party mit ihren rund 2000 Besuchern am Ostersonntag waren ein Erfolg.
In den nächsten Monaten geht Schlag auf Schlag weiter. Mittlerweile wurden selbst Konzertveranstalter aufmerksam.
So gastieren am Abend des 28.April die Vorband „Rockemüller“ und anschließend „Keimzeit“ in der Eishalle. Am 12.Mai ab 19:00 Uhr gibt die Band „Freygang“ mit Gästen in der Freiluftarena ein Livekonzert. Für auswärtige Fans besteht zudem im Kiez die Möglichkeit zur Übernachtung. Dort findet auch eine Aftershow-Party für alle statt.
Matthias Reim & Band geben sich am 20.Mai ab 20 Uhr im Eisstadion die Ehre. Im Vorverkauf gingen bereits rund 800 Karten über den Tisch. „Der Veranstalter dieses Konzertes plant am 12.August noch eine ABBA-Show“ , erläutert Jürgen Hanke, ESW-Geschäftsstellenleiter. Wie er gegenüber WochenKurier informierte, soll des Erfolges wegen am Pfingst-Sonntag eine weitere „IceDomBeatz 2“-Party folgen.
Als Partner gesucht habe sich der Eissport zudem die Vattenfall-Tochter VSG, um gemeinsam vom 9.Juni bis 9.Juli das Großevent Fußball-Weltmeisterschaft im Freiluftstadion zu inszenieren. „Die Genehmigung durch die FIFA-Verantwortlichen ist erteilt. Auf einer 4 x 7 Meter großen Leinwand werden täglich Spiele übertragen. Neben gastronomischer Betreuung sind Unterhaltungseinlagen geplant. Eintritt ist frei.“
Grünes Licht für alle Vorhaben signalisiert habe bereits die Stadtverwaltung. Hanke: „Was die Konzerte betrifft, so waren die immer in der Eishalle geplant. Nur bei Veranstaltungen im Freiluftstadion gibt es einige Einschränkungen.“
Möge das Konzept aufgehen! Dann wäre die Eishalle ganzjährig interessant und der Verein als Betreiber könnte aus finanzieller Sicht entspannter in die neue Saison gehen.
WochenKurier Weißwasser/Niesky vom 26.April 2006
1 | Odin | 29.04.2006 @ 20:30
Amen! Und warum kommt man erst in diesem Jahr auf den Trichter? Und nicht schon Jahre eher?! Viel Erfolg, Auf das der Rubel rollen mag....
2 | DavidH. | 30.04.2006 @ 09:51
weil vorher die stadt der betreiber war und die waren offensichtlich nicht so helle oder zu faul oder hatte nicht die möglichkeiten was zu organisieren.
3 | Stadtfuchs | 30.04.2006 @ 10:43
Jaja, die Stadt muß sparen. Auf solch einfache Ideen der Hallenvermarktung kam keine Sau in der Stadt - das Gejammer darf man sich aber ständig anhören. Kompliment an den Verein - Aus der Not macht man die Tugend und sorgt im Gegensatz zu Stadt auch noch für ein interessantes Kulturprogramm ... Erinnere mich nochgut an das Gejaule "Eishockey und Kulturförderung wären nicht unter einen Hut zu bringen" ... *lol*
4 | Blackhors | 01.05.2006 @ 17:48
Wenn es funktioniert ist es okay , Wenn es nicht funktioniert kann man damit auch noch mehr Miese machen. Es gibt genug Eishallen wo es trotz guten versuchen nie funktioniert hat und der Veranstalter dann ein Problem hatte. Also hoffen wir es funktioniert.
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Was macht man mit einer kostenintensiven Eishalle außerhalb der sogenannten Eiszeit?
Sie mit anderen Angeboten beleben! Dies sagte sich auch der Eissport Weißwasser e.V., der im Sommer des Vorjahres die Eishallenbetreibung von der Stadt übernahm. Immerhin beträgt die eisfreie Zeit von April bis August rund 100 Tage.
In dieser Zeit, wo nicht wöchentlich tausende Eishockeyfans die Halle bevölkern, Freizeit-, Nachwuchs-, Hobbyteams auf dem Eis trainieren und dafür Eintritte bzw. Eismieten zahlen, kostet die Hallenbetreibung trotzdem Geld.
Dieses „Sommerloch“ soll nicht mehr nur mit dem traditionellen Inlinehockey und seinen Turnieren sondern durch weitere Veranstaltungen gestopft werden.
Erklärtes Ziel der Verantwortlichen ist es, den Eissportkomplex im Sommer auch als Veranstaltungsort bekannt zu machen.
Die erste Feuertaufe wurde bestanden. Das Familienfest und „IceDomBeatz“-Party mit ihren rund 2000 Besuchern am Ostersonntag waren ein Erfolg.
In den nächsten Monaten geht Schlag auf Schlag weiter. Mittlerweile wurden selbst Konzertveranstalter aufmerksam.
So gastieren am Abend des 28.April die Vorband „Rockemüller“ und anschließend „Keimzeit“ in der Eishalle. Am 12.Mai ab 19:00 Uhr gibt die Band „Freygang“ mit Gästen in der Freiluftarena ein Livekonzert. Für auswärtige Fans besteht zudem im Kiez die Möglichkeit zur Übernachtung. Dort findet auch eine Aftershow-Party für alle statt.
Matthias Reim & Band geben sich am 20.Mai ab 20 Uhr im Eisstadion die Ehre. Im Vorverkauf gingen bereits rund 800 Karten über den Tisch. „Der Veranstalter dieses Konzertes plant am 12.August noch eine ABBA-Show“ , erläutert Jürgen Hanke, ESW-Geschäftsstellenleiter. Wie er gegenüber WochenKurier informierte, soll des Erfolges wegen am Pfingst-Sonntag eine weitere „IceDomBeatz 2“-Party folgen.
Als Partner gesucht habe sich der Eissport zudem die Vattenfall-Tochter VSG, um gemeinsam vom 9.Juni bis 9.Juli das Großevent Fußball-Weltmeisterschaft im Freiluftstadion zu inszenieren. „Die Genehmigung durch die FIFA-Verantwortlichen ist erteilt. Auf einer 4 x 7 Meter großen Leinwand werden täglich Spiele übertragen. Neben gastronomischer Betreuung sind Unterhaltungseinlagen geplant. Eintritt ist frei.“
Grünes Licht für alle Vorhaben signalisiert habe bereits die Stadtverwaltung. Hanke: „Was die Konzerte betrifft, so waren die immer in der Eishalle geplant. Nur bei Veranstaltungen im Freiluftstadion gibt es einige Einschränkungen.“
Möge das Konzept aufgehen! Dann wäre die Eishalle ganzjährig interessant und der Verein als Betreiber könnte aus finanzieller Sicht entspannter in die neue Saison gehen.
WochenKurier Weißwasser/Niesky vom 26.April 2006