Fanforum im "Fuchsbau" gut besucht
Auch im Sommerloch des Eishockeys, in der Hochsaison des Fußballs, lässt die Kufensportart die Anhänger nicht kalt. Bester Beweis war am Dienstagabend die große Resonanz beim Fanforum im Fuchsbau, das auf Initiative des Fanrats stattfand.
Bis auf den letzten Platz besetzt, zeigte sich beim Fanforum am Dienstagabend die Stadionkneipe.
Rede und Antwort standen Oberbürgermeister Hartwig Rauh, Beiratschef Dieter Krein, Vereinschef Dirk Rohrbach, Geschäftsführer René Reinert. "Wie geht es weiter mit dem Eishockeysport in Weißwasser?", so lautete das große Motto.
Um es vorweg zu nehmen, es wurde ein großes Wortgefecht zwischen OB und den Anhängern der Lausitzer Füchse. Rauh unterstrich noch einmal den Standpunkt der Stadt, die auf Grund der leeren Kasse nicht in der Lage ist, den Eishockeysport in der Stadt finanziell zu unterstützen. Dies sahen die Fans jedoch anders. "Für Bibliothek, Tierpark und Schwimmhalle ist aber Geld da, warum nicht für den Eishockeysport?", wollten die Fans wissen.
Auch Geschäftsführer René Reinert trieb diese Tatsache das Blut in die Adern, wie er wortwörtlich betonte. Rauh erklärte abermals die Zusammenhänge und schilderte die finanziellen Verpflichtungen, denen die Stadt in den drei Einrichtungen nachkommen muss. Die Anhänger sahen dies anders. "Der Eishockeysport ist das einzige Zugpferd, mit dem die Stadt Werbung machen kann. Wenn diese Sportart stirbt, dann stirbt auch die Stadt", so der breite Tenor in der Runde. Der gegenwärtige Zustand sei ein "Tod" auf Raten für diese Sportart in Weißwasser. Rauh seinerseits machte nochmals auf die hohe Pro-Kopf- Verschuldung von 900 Euro je Einwohner aufmerksam.
Das "Eis" brach am Dienstagabend bei diesem Forum nur sehr schwer. Dieter Krein brachte die Sache schließlich auf den Punkt. "Wir müssen jetzt wieder mehr zusammenarbeiten und eine Geschlossenheit präsentierten", so der ehemalige Präsident von Energie Cottbus beim Fanforum. Jeder Sponsor gebe sein Geld schließlich nur, wenn er weiß, dass es gut investiert werde.
Wie René Reinert auf Nachfrage bestätigte, gebe es inzwischen gute Gespräche zwischen dem Eissport Weißwasser und der Gemeinde Boxberg, was die finanzielle Unterstützung angeht, mehr wollte der "Oberfuchs" am Dienstag jedoch noch nicht verraten.
Auch was den neuen Kader betrifft, rückte Reinert nicht ganz mit der Sprache heraus, sondern nannte nur jene Namen, die man bereits vertragsmäßig an Bord für die neue Saison hat (RUNDSCHAU berichtete). Leider, so Reinert, wurde man sich nicht mit Sebastian Elwing handelseinig. "Er möchte nicht als Nummer zwei die neue Saison bestreiten, deshalb wird er dem Verein nicht mehr zur Verfügung stehen." Überhaupt setze man auf Grund des niedrigen Etats in Höhe von 850 000 Euro auf junge "hungrige" Nachwuchsspieler. Genant wurden am Dienstag solche Namen wie Noack oder Rößler. (André Kurtas)
Die Frage ist nur wo will Elwing als Nr. 1 in Zukunft arbeiten.
In der 2 . Bundesliga ist das sehr unwahrscheinlich.
Das Potential hat er auf keinen Fall.
2 | Puck BW1 | 03.06.2006 @ 13:35
Macht doch den Elwing nicht so schlecht. Habt Iher die Elwing,Elwing Rufe in der Halle vergessen?
3 | Anubis | 03.06.2006 @ 15:32
wegen keine chance wird ich nicht sagen. letztes jahr hatte er selbst angebote aus der del.
4 | heinzm | 04.06.2006 @ 09:39
Elle wird weiter in der2.Liga in SACHSEN spielen"Bei einem AUFSTEIGER"
5 | angel185 | 04.06.2006 @ 17:56
@2 ich kann mich dir da nur anschließen. der elle hat 04/05 ne super saison hingelegt in meinen augen und wurde immer hoch gelobt. und nun soll er auf einmal nicht mehr gut sein? ich kann ihn irgendwo verstehen das er geht, er ist ja letzte saison nicht mehr wirklich zum einsatz gekommen und das war in meinen augen richtig sch... ich finde es schade das er geht und wünsche ihm viel glück.
6 | Przepr | 04.06.2006 @ 18:43
Elwing wurde auch mit Kaufbeuren in Verbindung gebracht
7 | Anubis | 04.06.2006 @ 21:07
kaufbeuren wär bisl weit, baut schließlich hier nen haus. also stehen ja in der 2 bundesliga nur noch 2 vereine in frage.
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Auch im Sommerloch des Eishockeys, in der Hochsaison des Fußballs, lässt die Kufensportart die Anhänger nicht kalt. Bester Beweis war am Dienstagabend die große Resonanz beim Fanforum im Fuchsbau, das auf Initiative des Fanrats stattfand.
Bis auf den letzten Platz besetzt, zeigte sich beim Fanforum am Dienstagabend die Stadionkneipe.
Rede und Antwort standen Oberbürgermeister Hartwig Rauh, Beiratschef Dieter Krein, Vereinschef Dirk Rohrbach, Geschäftsführer René Reinert. "Wie geht es weiter mit dem Eishockeysport in Weißwasser?", so lautete das große Motto.
Um es vorweg zu nehmen, es wurde ein großes Wortgefecht zwischen OB und den Anhängern der Lausitzer Füchse. Rauh unterstrich noch einmal den Standpunkt der Stadt, die auf Grund der leeren Kasse nicht in der Lage ist, den Eishockeysport in der Stadt finanziell zu unterstützen. Dies sahen die Fans jedoch anders. "Für Bibliothek, Tierpark und Schwimmhalle ist aber Geld da, warum nicht für den Eishockeysport?", wollten die Fans wissen.
Auch Geschäftsführer René Reinert trieb diese Tatsache das Blut in die Adern, wie er wortwörtlich betonte. Rauh erklärte abermals die Zusammenhänge und schilderte die finanziellen Verpflichtungen, denen die Stadt in den drei Einrichtungen nachkommen muss. Die Anhänger sahen dies anders. "Der Eishockeysport ist das einzige Zugpferd, mit dem die Stadt Werbung machen kann. Wenn diese Sportart stirbt, dann stirbt auch die Stadt", so der breite Tenor in der Runde. Der gegenwärtige Zustand sei ein "Tod" auf Raten für diese Sportart in Weißwasser. Rauh seinerseits machte nochmals auf die hohe Pro-Kopf- Verschuldung von 900 Euro je Einwohner aufmerksam.
Das "Eis" brach am Dienstagabend bei diesem Forum nur sehr schwer. Dieter Krein brachte die Sache schließlich auf den Punkt. "Wir müssen jetzt wieder mehr zusammenarbeiten und eine Geschlossenheit präsentierten", so der ehemalige Präsident von Energie Cottbus beim Fanforum. Jeder Sponsor gebe sein Geld schließlich nur, wenn er weiß, dass es gut investiert werde.
Wie René Reinert auf Nachfrage bestätigte, gebe es inzwischen gute Gespräche zwischen dem Eissport Weißwasser und der Gemeinde Boxberg, was die finanzielle Unterstützung angeht, mehr wollte der "Oberfuchs" am Dienstag jedoch noch nicht verraten.
Auch was den neuen Kader betrifft, rückte Reinert nicht ganz mit der Sprache heraus, sondern nannte nur jene Namen, die man bereits vertragsmäßig an Bord für die neue Saison hat (RUNDSCHAU berichtete). Leider, so Reinert, wurde man sich nicht mit Sebastian Elwing handelseinig. "Er möchte nicht als Nummer zwei die neue Saison bestreiten, deshalb wird er dem Verein nicht mehr zur Verfügung stehen." Überhaupt setze man auf Grund des niedrigen Etats in Höhe von 850 000 Euro auf junge "hungrige" Nachwuchsspieler. Genant wurden am Dienstag solche Namen wie Noack oder Rößler. (André Kurtas)
Quelle: Lausitzer Rundschau Lokalteil WSW vom 02.06.2006