Benjamin Hecker stürmt aus Bad Tölz in den Fuchsbau
Seit Sonntag weilt EHC-Coach Fred Carroll wieder in Weißwasser. Schließlich startet in dieser Woche erstmals ein organisiertes Sommertraining beim Lausitzer Eishockey-Zweitligisten. Der Kanadier war in seinem Mutterland auf Spielersuche für die Füchse. "Es sieht ganz gut aus. Wir wollen alle fünf Ausländerpositionen zum Saisonstart besetzt haben, wobei ich neben Keeper McDonald je zwei Verteidiger und Stürmer holen möchte", gibt sich Carroll noch bedeckt.
Bekannt wurde dagegen, dass der erste "echte" Neuzugang bei den Weißwasseranern Benjamin Hecker heißt und aus Bad Tölz kommt. Der 26-jährige Stürmer ist 1,91 Meter groß und 98 Kilogramm schwer. Mit 12 Toren und 20 Vorlagen avancierte Hecker zu einem der erfolgreichsten deutschen Angreifer bei den in die Oberliga abgestiegenen "Buam". "Hecker hat schon DEL- Erfahrung und passt in unseren finanziellen Rahmen", begründet Trainer Carroll die Entscheidung pro Hecker. Mit weiteren Akteuren stehe man kurz vor einer Einigung. So soll der 23- jährige Martin Niemz (zuletzt ELV Niesky) die neue Nummer 2 im Tor werden. Sebastian Elwing hat die Lausitz in Richtung Kassel verlassen.
Die Devise für die kommende "Spar"-Saison gibt der Oberfuchs wie folgt aus: "Bei uns werden die meisten Spieler eine Chance bekommen, sich zu beweisen, aber keine Jahresverträge. So können wir unkompliziert reagieren - ohne finanzielles Risiko." Apropos Finanzen: Neben der guten Nachricht (Hecker) gab es auch eine Hiobsbotschaft. Der langjährige Sponsor OLAF, ein Fleischverarbeitungsbetrieb, musste Insolvenz anmelden. Geld von OLAF kann der EHC somit nicht erwarten. "Ein Verlust, der uns aber nicht umwirft. In die bisherigen Etatplanungen waren keine Gelder von OLAF eingestellt, weil kein unterschriebener Vertrag existiert", gibt Füchse-Finanzbeirat Dieter Krein Entwarnung. Den diesmal bescheidenen aufgestellten Etat der Lausitzer wusste die Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) in München zu würdigen: "Wir sind kein Problemfall. Alle Unterlagen, die von uns noch verlangt wurden, liegen inzwischen vor", erklärt EHC- Pressesprecher Andreas Friebel. Mit anderen Worten: Die Lizenz ist da.
Seit Sonntag weilt EHC-Coach Fred Carroll wieder in Weißwasser. Schließlich startet in dieser Woche erstmals ein organisiertes Sommertraining beim Lausitzer Eishockey-Zweitligisten. Der Kanadier war in seinem Mutterland auf Spielersuche für die Füchse. "Es sieht ganz gut aus. Wir wollen alle fünf Ausländerpositionen zum Saisonstart besetzt haben, wobei ich neben Keeper McDonald je zwei Verteidiger und Stürmer holen möchte", gibt sich Carroll noch bedeckt.
Bekannt wurde dagegen, dass der erste "echte" Neuzugang bei den Weißwasseranern Benjamin Hecker heißt und aus Bad Tölz kommt. Der 26-jährige Stürmer ist 1,91 Meter groß und 98 Kilogramm schwer. Mit 12 Toren und 20 Vorlagen avancierte Hecker zu einem der erfolgreichsten deutschen Angreifer bei den in die Oberliga abgestiegenen "Buam". "Hecker hat schon DEL- Erfahrung und passt in unseren finanziellen Rahmen", begründet Trainer Carroll die Entscheidung pro Hecker. Mit weiteren Akteuren stehe man kurz vor einer Einigung. So soll der 23- jährige Martin Niemz (zuletzt ELV Niesky) die neue Nummer 2 im Tor werden. Sebastian Elwing hat die Lausitz in Richtung Kassel verlassen.
Die Devise für die kommende "Spar"-Saison gibt der Oberfuchs wie folgt aus: "Bei uns werden die meisten Spieler eine Chance bekommen, sich zu beweisen, aber keine Jahresverträge. So können wir unkompliziert reagieren - ohne finanzielles Risiko." Apropos Finanzen: Neben der guten Nachricht (Hecker) gab es auch eine Hiobsbotschaft. Der langjährige Sponsor OLAF, ein Fleischverarbeitungsbetrieb, musste Insolvenz anmelden. Geld von OLAF kann der EHC somit nicht erwarten. "Ein Verlust, der uns aber nicht umwirft. In die bisherigen Etatplanungen waren keine Gelder von OLAF eingestellt, weil kein unterschriebener Vertrag existiert", gibt Füchse-Finanzbeirat Dieter Krein Entwarnung. Den diesmal bescheidenen aufgestellten Etat der Lausitzer wusste die Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) in München zu würdigen: "Wir sind kein Problemfall. Alle Unterlagen, die von uns noch verlangt wurden, liegen inzwischen vor", erklärt EHC- Pressesprecher Andreas Friebel. Mit anderen Worten: Die Lizenz ist da.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 14.06.2006