Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen ist die Eishockeyzeit in Weißwasser noch einige Wochen entfernt. Doch auch beim Trockentraining an Land kommen die Zweitliga-Profis der Lausitzer Füchse derzeit schon mächtig ins Schwitzen. Seit Anfang der Woche läuft das Sommertraining unter der Leitung von Cheftrainer Fred Carroll.
Dass die sportliche Leitung der Füchse in dieser Saison auf den Fitnesszustand der Mannschaft so großen Wert legt wie noch nie, wurde erstmals auch in den Verträgen der Profis festgeschrieben.
Wer zum offiziellen Dienstbeginn am 1.August in einem körperlich schlechten Zustand oder sogar mit Übergewicht antritt, muss empfindliche Sanktionen befürchten. Sie reichen von zusätzlichem Training bis hin zur sofortigen Vertragsauflösung.
„Die Fitness ist die Basis für den Erfolg. Bremerhaven hat es uns in der vergangenen Saison vorgemacht, wie weit man damit kommen kann“, betont Dirk Rohrbach. Der Ex-Profi hat als sportlicher Berater die Verträge mit ausgearbeitet.
Überprüft werden die Fitnesswerte der Spieler am 2.August. Das gesteigerte Augenmerk auf den körperlichen Zustand ist auch eine Schlussfolgerung aus der vergangenen Spielzeit, als die Füchse nur knapp dem Abstieg in die Drittklassigkeit entgingen. In der internen Analyse wurde der mangelhafte Fitnesszustand als eine der Hauptursachen für den katastrophalen Saisonstart ausgemacht. „Das darf uns nicht noch einmal passieren“, erklärt Rohrbach unmissverständlich.
Cheftrainer Fred Carroll hatte nach seiner Amtsübernahme im Oktober vor allem im konditionellen Bereich den Hebel angesetzt. Als eine der ersten Maßnahmen schickte er die Spieler zu Tae-Boe-Kursen ins Fitnessstudio. Diesmal soll die Basis bereits im Sommer gelegt werden. Von Montag bis Freitag schwitzen deshalb die einheimischen Profis aus Weißwasser gemeinsam mit Nachwuchsspielern des Vereins unter der Leitung von Carroll. Auf dem Tagesplan stehen Inlinehockey, Kraftübungen und natürlich Lauftraining.
Carroll: „ Es ist noch nicht das ganz harte Programm. Aber die Jungs bekommen eine gute Grundlage für das Eishockeyspezifische Training.
LR vom 24.Juni 2006
1 | Odin | 24.06.2006 @ 21:14
@FC, lass die Knaben schwitzen, so kann man in der kommenden Saison wenigstens schon mal auf die Fitness vertrauen.
Was den angesprochenen Teil der Vertragsmodalitäten betrifft, Daumen hoch. Schön, dass man endlich auch hier aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.
2 | Frank | 25.06.2006 @ 10:58
Welche Spieler sind denn da beim Training dabei? Vier Profis plus Junioren oder gibts die geheimen Neuzugänge doch schon vor der offiziellen Bekanntgabe zu bestaunen?
3 | DavidH. | 25.06.2006 @ 12:52
Dieses Sommertraining ist glaube ich auf freiwilliger Basis. Normalerweise sind ja die Profis dafür selbst verantwortlich.
Und genaugenommen sind ja auch noch gar nicht mehr Spieler unter Vertrag :)
4 | Brian | 25.06.2006 @ 14:25
Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. Gerade Rohre war doch vorige Saison ein wenig Dickärschig und pumpte schnell wie ein Maikäfer. Nun denn dann heißt es aus Fehlern lernen.
5 | wolfgang der 2 | 25.06.2006 @ 20:11
Herr Rohrbach war in der letzten Saison aber auch nicht wirklich in der lage,natürlich verletzungsbedingt, dieses pensum an Training abzuleisten wie einige andere im Team. Es gab ganz andere die Dickärschig übers Eis gelaufen sind und im gegensatz zu Rohre kein Vorbild an einsatzbereitschaft waren. Ich hoffe es findet sich in der kommenden Saison ein oder vieleicht zwei spieler Spieler der kategorie Rohrbach.
6 | Andi | 26.06.2006 @ 16:36
Ich sehe das Problem darin, dass diese Trainigspläne ja nur Spieler bekommen, die bereits fix unter Vertrag stehen. Bei allen Spielern, die erst später verpflichtet werden, wissen wir über deren Vorbereitung genau so viel wie letzte Saison, nämlich gar nichts. Je länger es dauert, bis der Kader steht, um so unkalkulierbarer wird dieses Risiko. Ich kann nur hoffen, das es stimmt, das das Team so gut wie fertig zusammengestellt ist.
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von Frank Noack
Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen ist die Eishockeyzeit in Weißwasser noch einige Wochen entfernt. Doch auch beim Trockentraining an Land kommen die Zweitliga-Profis der Lausitzer Füchse derzeit schon mächtig ins Schwitzen. Seit Anfang der Woche läuft das Sommertraining unter der Leitung von Cheftrainer Fred Carroll.
Dass die sportliche Leitung der Füchse in dieser Saison auf den Fitnesszustand der Mannschaft so großen Wert legt wie noch nie, wurde erstmals auch in den Verträgen der Profis festgeschrieben.
Wer zum offiziellen Dienstbeginn am 1.August in einem körperlich schlechten Zustand oder sogar mit Übergewicht antritt, muss empfindliche Sanktionen befürchten. Sie reichen von zusätzlichem Training bis hin zur sofortigen Vertragsauflösung.
„Die Fitness ist die Basis für den Erfolg. Bremerhaven hat es uns in der vergangenen Saison vorgemacht, wie weit man damit kommen kann“, betont Dirk Rohrbach. Der Ex-Profi hat als sportlicher Berater die Verträge mit ausgearbeitet.
Überprüft werden die Fitnesswerte der Spieler am 2.August. Das gesteigerte Augenmerk auf den körperlichen Zustand ist auch eine Schlussfolgerung aus der vergangenen Spielzeit, als die Füchse nur knapp dem Abstieg in die Drittklassigkeit entgingen. In der internen Analyse wurde der mangelhafte Fitnesszustand als eine der Hauptursachen für den katastrophalen Saisonstart ausgemacht. „Das darf uns nicht noch einmal passieren“, erklärt Rohrbach unmissverständlich.
Cheftrainer Fred Carroll hatte nach seiner Amtsübernahme im Oktober vor allem im konditionellen Bereich den Hebel angesetzt. Als eine der ersten Maßnahmen schickte er die Spieler zu Tae-Boe-Kursen ins Fitnessstudio. Diesmal soll die Basis bereits im Sommer gelegt werden. Von Montag bis Freitag schwitzen deshalb die einheimischen Profis aus Weißwasser gemeinsam mit Nachwuchsspielern des Vereins unter der Leitung von Carroll. Auf dem Tagesplan stehen Inlinehockey, Kraftübungen und natürlich Lauftraining.
Carroll: „ Es ist noch nicht das ganz harte Programm. Aber die Jungs bekommen eine gute Grundlage für das Eishockeyspezifische Training.
LR vom 24.Juni 2006