Der Findlingspark in Nochten erlebt derzeit einen guten Andrang von Besuchern. Seit Jahresbeginn wurden in dem Lausitzer Kleinod mehr als 35 000 Gäste begrüßt, 1 000 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt.Gestern zu relativ früher Stunde waren indes nur zehn Gäste gekommen, und dies noch durch die Hintertür. Eine Abordnung des Eissport Weißwasser kam mit Medienvertretern zum gastgebenden Findlingspark-Verein, um ein wichtiges Dokument zu unterzeichnen.
Es ging um den Sponsorvertrag, den die Nochtener den Weißwasseraner Cracks anheim stellten. Angesichts der Finanzsituation beim Traditionsverein kam dem diese Offerte bestimmt recht. 50 000 Euro bekommen die Krummstockspezialisten für die kommende Saison überwiesen.
Das Geld hierfür stellt die Gemeinde Boxberg bereit. Bürgermeister Roland Trunsch war gestern ebenfalls zugegen. «Ich freue mich, dass die Kooperation zwischen Findlingspark Nochten und Eissport Weißwasser auf eine qualitativ neue Stufe gehoben wurde» , sagte er zur Eröffnung. Auch Dieter Krein, der Beiratsvorsitzende beim Eishockeyklub, unterstrich diesen Faktor mit Nachdruck. «Wir alle sind Lausitzer und müssen im gemeinsamen Interesse geschlossen auftreten. Unsere Mannschaft wird alles daran setzen, dass der Nochtener Park mindestens ebenso bekannt wird wie das Team.»
Das wiederum wollte auch Findlingspark-Vereinsvorsitzender Ulrich Klinkert dick unterstrichen wissen: «Die Weißwasseraner als Eishockey-Zweitbundesligisten machen die Region deutschlandweit bekannt. Das ist für uns alle eine große Chance und Herausforderung.» Konkret wird die Sache so aussehen, dass der Mannschaftsbus der Lausitzer Füchse mit einem überdimensionalen Bild des Findlingsparks beklebt wird. Auch diverse Autos von Cracks bekommen eine kleinere Ausgabe dessen verpasst. Dieter Krein sieht einen weiteren Vorteil in dieser Aktion: «Indem wir durch den Bus Aufmerksamkeit erregen, ziehen wir vielleicht auch das Interesse weiterer Sponsoren auf uns.»
Die kommende Zweitbundesligasaison wird für den ESW nicht leicht zu bewältigen sein. Bekanntlich musste der Etat kräftig zurückgeschraubt werden. Die lang anhaltende Arbeitslosigkeit in Größenordnungen trägt ebenfalls nicht dazu bei, übergroßen Optimismus auf den Rängen zu verbreiten.
Doch die Füchse und ihre Verantwortlichen nehmen die Sache ohne Zaudern in Angriff. Inzwischen gehen die letzten Arbeiten in der neuen Geschäftsstelle am Prof.-Wagenfeld-Ring ihrem Ende entgegen. Nächste Woche wird sie eröffnet. Dann will die Führungsetage auch im schriftlichen Besitz der Lizenz sein. Bevor die nicht da ist, wird auch nicht der vollständige Kader benannt, obwohl er in festen Konturen schon stehen soll.
Spätestens am 19. August muss er stehen, denn dann gibt es die große Saison-Eröffnungsparty. Die soll nach den Worten von Pressesprecher Andreas Friebel früher als üblich über die Bühne gehen, am Nachmittag. Und es soll dann ein attraktives Team aus der DEL zum Premierenmatch kommen. Derzeit steht der ESW in Verhandlungen mit diversen Klubs.
Am Rande: Tornado-Jungfüchse
Dem Nachwuchs wird beim Eissport Weißwasser auch künftig großes Augenmerk geschenkt. So ist gegenwärtig geplant, ein schlagkräftiges Team für die Regionalliga-Spielzeit anzumelden. Da die Personaldecke dafür in Weißwasser allein zu schmal ist, wird eine Kooperation mit den Nieskyer Tornados wahrscheinlich. Entschieden ist noch nichts.
LR vom 27.Juni 2006, Lokalteil WSW
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Der Findlingspark in Nochten erlebt derzeit einen guten Andrang von Besuchern. Seit Jahresbeginn wurden in dem Lausitzer Kleinod mehr als 35 000 Gäste begrüßt, 1 000 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt.Gestern zu relativ früher Stunde waren indes nur zehn Gäste gekommen, und dies noch durch die Hintertür. Eine Abordnung des Eissport Weißwasser kam mit Medienvertretern zum gastgebenden Findlingspark-Verein, um ein wichtiges Dokument zu unterzeichnen.
Es ging um den Sponsorvertrag, den die Nochtener den Weißwasseraner Cracks anheim stellten. Angesichts der Finanzsituation beim Traditionsverein kam dem diese Offerte bestimmt recht. 50 000 Euro bekommen die Krummstockspezialisten für die kommende Saison überwiesen.
Das Geld hierfür stellt die Gemeinde Boxberg bereit. Bürgermeister Roland Trunsch war gestern ebenfalls zugegen. «Ich freue mich, dass die Kooperation zwischen Findlingspark Nochten und Eissport Weißwasser auf eine qualitativ neue Stufe gehoben wurde» , sagte er zur Eröffnung. Auch Dieter Krein, der Beiratsvorsitzende beim Eishockeyklub, unterstrich diesen Faktor mit Nachdruck. «Wir alle sind Lausitzer und müssen im gemeinsamen Interesse geschlossen auftreten. Unsere Mannschaft wird alles daran setzen, dass der Nochtener Park mindestens ebenso bekannt wird wie das Team.»
Das wiederum wollte auch Findlingspark-Vereinsvorsitzender Ulrich Klinkert dick unterstrichen wissen: «Die Weißwasseraner als Eishockey-Zweitbundesligisten machen die Region deutschlandweit bekannt. Das ist für uns alle eine große Chance und Herausforderung.» Konkret wird die Sache so aussehen, dass der Mannschaftsbus der Lausitzer Füchse mit einem überdimensionalen Bild des Findlingsparks beklebt wird. Auch diverse Autos von Cracks bekommen eine kleinere Ausgabe dessen verpasst. Dieter Krein sieht einen weiteren Vorteil in dieser Aktion: «Indem wir durch den Bus Aufmerksamkeit erregen, ziehen wir vielleicht auch das Interesse weiterer Sponsoren auf uns.»
Die kommende Zweitbundesligasaison wird für den ESW nicht leicht zu bewältigen sein. Bekanntlich musste der Etat kräftig zurückgeschraubt werden. Die lang anhaltende Arbeitslosigkeit in Größenordnungen trägt ebenfalls nicht dazu bei, übergroßen Optimismus auf den Rängen zu verbreiten.
Doch die Füchse und ihre Verantwortlichen nehmen die Sache ohne Zaudern in Angriff. Inzwischen gehen die letzten Arbeiten in der neuen Geschäftsstelle am Prof.-Wagenfeld-Ring ihrem Ende entgegen. Nächste Woche wird sie eröffnet. Dann will die Führungsetage auch im schriftlichen Besitz der Lizenz sein. Bevor die nicht da ist, wird auch nicht der vollständige Kader benannt, obwohl er in festen Konturen schon stehen soll.
Spätestens am 19. August muss er stehen, denn dann gibt es die große Saison-Eröffnungsparty. Die soll nach den Worten von Pressesprecher Andreas Friebel früher als üblich über die Bühne gehen, am Nachmittag. Und es soll dann ein attraktives Team aus der DEL zum Premierenmatch kommen. Derzeit steht der ESW in Verhandlungen mit diversen Klubs.
Am Rande: Tornado-Jungfüchse
Dem Nachwuchs wird beim Eissport Weißwasser auch künftig großes Augenmerk geschenkt. So ist gegenwärtig geplant, ein schlagkräftiges Team für die Regionalliga-Spielzeit anzumelden. Da die Personaldecke dafür in Weißwasser allein zu schmal ist, wird eine Kooperation mit den Nieskyer Tornados wahrscheinlich. Entschieden ist noch nichts.
LR vom 27.Juni 2006, Lokalteil WSW