Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Neuanfang im Fuchsbau
12.07.2006 | 09:01 Uhr von
Im Eishockey-Fuchsbau hatte man sich Neuigkeiten bewusst bis zum Ende der Fußball- WM aufgespart. "Nun geht es wieder um den kleinen Sport in der Lausitz, der aber eine große Perspektive hat", formulierte EHC-Pressesprecher Andreas Friebel gestern, als Bilanz gezogen, neue Spieler vorgestellt und Ausblicke auf die Saison 2006/07 gewagt wurden. Die neue Spielzeit steht unter dem Motto "Neuanfang". Dieser Begriff wurde in Weißwasser schon häufiger strapaziert. Ein Blick in die Kasse sowie auf die vorläufige Kaderliste beweist aber, dass es diesmal ernst ist. "Man darf sportlichen Erfolg nicht um jeden Preis erzwingen. Deshalb ist ein solider Neuanfang der einzige Weg, um ein gesundes wirtschaftliches Fundament zu schaffen", gestand EHC-Geschäftsführer René Reinert ein, der gemeinsam mit Sponsoren und Gesellschaftern die drohende Insolvenz der Füchse-GmbH abwenden und nun stolz berichtet: "Trotz des katastrophalen Verlaufs haben wir die Saison 05/06 mit einer schwarzen Zahl abgeschlossen. Alle Altverbindlichkeiten sind beglichen." Durch seriöses Wirtschaften soll das Vertrauen zurückgewonnen werden, Matthias Kliemann wird für den Bereich Marketing/Sponsorenakquise eingestellt. Der Ex-Profi stammt aus der Lausitz, seine Karriere 2002 -damals in Diensten der Dresdner Eislöwen - wegen einer Schulterverletzung beenden.

Optimistisch ist auch Trainer Fred Carroll, obwohl er nur auf vier Stammspieler (Pohling, Mücke, Bartlick, McDonald) der Vorsaison zurückgreifen kann: "Bei uns bekommen junge Leute eine Chance. Die müssen sich durchbeißen. Wer nicht mitzieht, wird ausgetauscht. Das endgültige Gesicht wird das Team erst im Dezember haben." Man müsse am Ende besser sein, als eine anderes Team, gibt Carroll das Minimalziel aus. Aufgrund des geänderten Modus werden die Absteiger im direkten Play-down-Duell ausgespielt.

Neben den bereits vermeldeten Neuzugängen (Hecker, Gare, Hubbauer, Niemz, Thiede, Melchior) werden Martin Masak (30/zuletzt Crimmitschau), Johannes Saßmannshausen (21/EC Bad Nauheim) und Markus Witting (27/Krefeld Pinguine) neben Cracks aus dem eigenen Nachwuchs den Kader komplettieren. Gesucht werden noch ein deutscher Stürmer und Verteidiger sowie ein starker ausländischer Abwehrspieler. Wer sich im Zweitligateam nicht durchsetzt, darf sich in der Regionalliga empfehlen. Die Jungfüchse werden mit den Tornados Niesky eine Spielgemeinschaft bilden und in der vierthöchsten Spielklasse an den Start gehen. (jur)

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 12.07.2006
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