Keine weiteren Profis – Füchse-Planungen vorerst abgeschlossen
Die Personalplanungen der Lausitzer Füchse für die am 15. September startende Saison in der 2. Eishockey-Bundesliga sind vorerst abgeschlossen.
Damit muss sich Cheftrainer Fred Carroll von seinem ursprünglichen Wunsch verabschieden, noch einen weiteren deutschen Stürmer und eventuell auch einen deutschen Verteidiger zu verpflichten. «Wir sind finanziell am Limit angekommen» , erklärte Geschäftsführer René Reinert mit Blick auf den um die Hälfte reduzierten Etat von nur noch 850 000 Euro. «Die Mannschaft ist spielfähig. Zusätzliche Profis können wir erst dann verpflichten, wenn wir weitere Sponsoren gewinnen.» Eine Gratwanderung wie in der vergangenen Saison werde es laut Reinert in Weißwasser nicht mehr geben. Damals gingen die Verantwortlichen bei der Zusammenstellung der Mannschaft in wirtschaftlicher Hinsicht erheblich in Vorleistung. Mangels sportlichen Erfolges konnte das teure Team nicht refinanziert werden, so dass der Traditionsverein vor der Zahlungsunfähigkeit stand.
Weiterer Handlungsspielraum könnte sich allerdings dann ergeben, wenn einige der Probeverträge nicht verlängert werden sollten. Jeweils Ein-Monats-Verträge haben Torhüter Martin Niemz und Dennis Melchior. Drei-Monats- Verträge bekamen Johannes Saßmannshausen und Benjamin Thiede. Bei Matt Hubbauer haben die Füchse ein einseitigen Kündigungsrecht bis zum Saisonstart. (Frank Noack)
Die Personalplanungen der Lausitzer Füchse für die am 15. September startende Saison in der 2. Eishockey-Bundesliga sind vorerst abgeschlossen.
Damit muss sich Cheftrainer Fred Carroll von seinem ursprünglichen Wunsch verabschieden, noch einen weiteren deutschen Stürmer und eventuell auch einen deutschen Verteidiger zu verpflichten. «Wir sind finanziell am Limit angekommen» , erklärte Geschäftsführer René Reinert mit Blick auf den um die Hälfte reduzierten Etat von nur noch 850 000 Euro. «Die Mannschaft ist spielfähig. Zusätzliche Profis können wir erst dann verpflichten, wenn wir weitere Sponsoren gewinnen.» Eine Gratwanderung wie in der vergangenen Saison werde es laut Reinert in Weißwasser nicht mehr geben. Damals gingen die Verantwortlichen bei der Zusammenstellung der Mannschaft in wirtschaftlicher Hinsicht erheblich in Vorleistung. Mangels sportlichen Erfolges konnte das teure Team nicht refinanziert werden, so dass der Traditionsverein vor der Zahlungsunfähigkeit stand.
Weiterer Handlungsspielraum könnte sich allerdings dann ergeben, wenn einige der Probeverträge nicht verlängert werden sollten. Jeweils Ein-Monats-Verträge haben Torhüter Martin Niemz und Dennis Melchior. Drei-Monats- Verträge bekamen Johannes Saßmannshausen und Benjamin Thiede. Bei Matt Hubbauer haben die Füchse ein einseitigen Kündigungsrecht bis zum Saisonstart. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 03.08.2006