Einer im Profisport nicht unbedingt verbreiteten Herausforderung stellten sich gestern Vormittag die Lausitzer Füchse. Sie erwarben in Weißwasser das Sportabzeichen. Dabei mussten sich die Zweitliga-Spieler im Kugelstoßen, beim Weitsprung sowie über 100 und 300 Meter versuchen.
Benjamin Hecker erwarb gestern mit seinen Kollegen der Lausitzer Füchse in Weißwasser das Sportabzeichen. Foto: André Kurtas
Der Test im 100-m-Schwimmen folgt ab Montag im zehntägigen Trainingslager in Most. «Es war interessant und lustig, sich mal in ganz anderen Disziplinen zu versuchen. Denn beispielsweise Kugelstoßen gehört normalerweise nicht zu unserem Trainingsprogramm» , erklärt Kapitän Jörg Pohling.
In jedem Fall wird die Fitness in der kommenden Saison eine noch zentralere Rolle im Fuchsbau spielen. Nach dem Abgang vieler Leistungsträger soll die fehlende Erfahrung der extrem jungen Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von nur 23 Jahren durch eine „überragende Fitness“ kompensiert werden, wie Geschäftsführer René Reinert den Weißwasseraner Masterplan für den Klassenerhalt zusammenfasst. „Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat vorgemacht, was man mit körperlicher Fitness erreichen kann. Das sollte unseren Spielern Mut geben“, erklärt Reinert und nimmt die Profis gleichzeitig in die Pflicht.
Auf Drängen von Cheftrainer Fred Carroll wurde erstmals in der Saisonvorbereitung am Mittwoch ein Laktattest durchgeführt. Die Ergebnisse seien „ganz gut“, schätzt der Coach ein. „Es sind aber einige Jungs dabei, die noch kräftig zulegen müssen.“
Zumal der Verein bereits bei der Vertragsgestaltung klargemacht hatte, wie wichtig dieses Thema ist. In alle Verträge wurde eine «Fitness-Klausel» eingebaut (die RUNDSCHAU berichtete). Im Klartext: Wer die Anforderungen im körperlichen Bereich nicht erfüllt, der muss mit empfindlichen Sanktionen rechnen. Sie reichen von zusätzlichem Training bis hin zur Vertragsauflösung.
Ziel dieser Maßnahmen ist es, einen ähnlich katastrophlen Saisonstart wie im vergangenen Jahr zu vermeiden. Denn an dieser Hypothek hatten die Lausitzer damals lange zu schleppen. Am Ende entgingen sie nur knapp dem Abstieg in die Drittklassigkeit. Trainer Carroll, der die Mannschaft nach dem sechsten Spieltag von Horymir Sekera übernommen und ihr erst einmal umfangreiche Fitness-Übungen verordnet hatte, will in den kommenden Wochen die körperlichen Grundlagen für einen besseren Aufgalopp legen. «Ich bin optimistisch, dass die Mannschaft deutlich fitter an den Start gehen wird als in der vergangenen Saison» , sagt der Coach. (Frank Noack)
Einer im Profisport nicht unbedingt verbreiteten Herausforderung stellten sich gestern Vormittag die Lausitzer Füchse. Sie erwarben in Weißwasser das Sportabzeichen. Dabei mussten sich die Zweitliga-Spieler im Kugelstoßen, beim Weitsprung sowie über 100 und 300 Meter versuchen.
In jedem Fall wird die Fitness in der kommenden Saison eine noch zentralere Rolle im Fuchsbau spielen. Nach dem Abgang vieler Leistungsträger soll die fehlende Erfahrung der extrem jungen Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von nur 23 Jahren durch eine „überragende Fitness“ kompensiert werden, wie Geschäftsführer René Reinert den Weißwasseraner Masterplan für den Klassenerhalt zusammenfasst. „Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat vorgemacht, was man mit körperlicher Fitness erreichen kann. Das sollte unseren Spielern Mut geben“, erklärt Reinert und nimmt die Profis gleichzeitig in die Pflicht.
Auf Drängen von Cheftrainer Fred Carroll wurde erstmals in der Saisonvorbereitung am Mittwoch ein Laktattest durchgeführt. Die Ergebnisse seien „ganz gut“, schätzt der Coach ein. „Es sind aber einige Jungs dabei, die noch kräftig zulegen müssen.“
Zumal der Verein bereits bei der Vertragsgestaltung klargemacht hatte, wie wichtig dieses Thema ist. In alle Verträge wurde eine «Fitness-Klausel» eingebaut (die RUNDSCHAU berichtete). Im Klartext: Wer die Anforderungen im körperlichen Bereich nicht erfüllt, der muss mit empfindlichen Sanktionen rechnen. Sie reichen von zusätzlichem Training bis hin zur Vertragsauflösung.
Ziel dieser Maßnahmen ist es, einen ähnlich katastrophlen Saisonstart wie im vergangenen Jahr zu vermeiden. Denn an dieser Hypothek hatten die Lausitzer damals lange zu schleppen. Am Ende entgingen sie nur knapp dem Abstieg in die Drittklassigkeit. Trainer Carroll, der die Mannschaft nach dem sechsten Spieltag von Horymir Sekera übernommen und ihr erst einmal umfangreiche Fitness-Übungen verordnet hatte, will in den kommenden Wochen die körperlichen Grundlagen für einen besseren Aufgalopp legen. «Ich bin optimistisch, dass die Mannschaft deutlich fitter an den Start gehen wird als in der vergangenen Saison» , sagt der Coach. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 05.08.2006