Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Trotz 1:4-Niederlage wurde im Fuchsbau gejubelt
21.08.2006 | 23:05 Uhr von
Mit einem rundum gelungenen Eishockeyfest sind die Lausitzer Füchse in die neue Zweitligasaison gestartet. Knapp 2000 Fans waren am Wochenende im Fuchsbau erschienen, um den Abschied vom eishockeylosen Sommer zu feiern. Außerdem gab es die Chance, sich mit der "runderneuerten" EHC-Mannschaft vertraut zu machen. Immerhin standen 11 Spieler auf dem Aufstellungsbogen, die in der letzten Saison nicht in Weißwasser ihr Geld verdient hatten. Zählt man noch jene Eigengewächse hinzu, die erstmals zum Profikader stießen, umfasst die Liste der Neuen sogar 14 Namen.

Und dann war da ja auch noch David Vyborny. Der Kapitän der tschechischen Nationalmannschaft war extra für das Saisoneröffnungsspiel der Weißwasseraner gegen seinen Ex-Club Sparta Prag ins Füchse-Dress geschlüpft und ließ in den ersten 30 Minuten mehrfach seine Klasse und NHL-Erfahrung aufblitzen. Dass ein Vyborny allein die 1:4-Niederlage nicht verhindern konnte, verwunderte nicht. Doch der Auftritt der Lausitzer gegen ein europäisches Spitzenteam macht durchaus Mut für die kommende Punktspielzeit. Lediglich einen Gegentreffer kassierte Weißwasser bei kompletten Blocks. Wesentlich kompakter, einsatzfreudiger und disziplinierter als in der letzten Saison glichen die Füchse die deutlichen läuferischen und Schnelligkeitsvorteile der Prager immer wieder aus. Nolan McDonald im Tor erwies sich als der große Rückhalt und glänzte ein ums andere Mal. Der zuweilen noch fehlende Spielfluss beim EHC hatte seine Ursachen nicht nur im "rotierenden" Vyborny-Einsatz. Trainer Fred Carroll ließ den Superstar in jedem Drittel in einem anderen Block spielen, was weitere Umstellungen in den Reihen nach sich zog. Durch einen eher kleinlich pfeifende Schiedsrichter Seckler waren die Weißwasseraner zudem insbesondere im Mittelabschnitt häufig dezimiert, konnten da fast nur Unterzahl trainieren. Die in der fairen Partie ausgesprochenen 36 Strafminuten lassen erahnen, nach welchen Maßstäben die Referees in den Punktspielen agieren werden.

Kurz vor dem Ende der Partie gab es dann auch noch den großen Füchse-Jubel. Matt Hubbauer fälschte einen Schuss von Robert Bartlick zum Ehrentreffer ins Gehäuse der Prager ab. Viel besser hätte auch ein Regisseur das Happy-End des Saisoneröffnungsfestes nicht inszenieren können. Und schließlich flossen noch 325 Euro in die Füchse-Kassen. Exakt diesen Betrag erbrachte die Versteigerung des Jerseys von David Vyborny.

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 22.08.2006
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