Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse mit Sieg und Niederlage am Wochenende
27.08.2006 | 22:30 Uhr von
André Mücke war gegen die Eisbären Juniors zweimal erfolgreich (hier beim Treffer zum 2:0)
"Liberec, děkuj pro nic!", so hieß das Motto beim mit 1:7 (1:3,0:2,0:2) verlorenen Testspiel gegen die weißen Tiger aus Liberec in Jonsdorf. Da der Schiedsrichter mit 90minütiger Verspätung anreiste, begann das Spiel erst um 19.30 Uhr. Die Extraligamannschaft war bei der Ankunft der Referees aber schon geduscht und umgezogen, in Tschechien ist man scheinbar pünktliche Schiedsrichter gewöhnt. Die „lange“ Rückfahrt dürfte da ihr übriges getan haben... Nach langen Diskussionen konnte man sich auf eine 3x10 Minuten betragende Spielzeit einigen. In diese starteten die Füchse furios und konnten durch Branislav Janos schon nach 21 Sekunden zur 1:0 Führung einnetzen. Dies schien aber die Gastgeber aus dem 30km entfernten Liberec eher noch anzustacheln. Im perfekten Zusammenspiel mit dem Schiri (30 Strafminuten für die Füchse!) konnten sie danach das Spiel klar mit 7:1 für sich entscheiden. Trainer Fred Carroll war nach dem Spiel mit den Laufwegen einzelner Spieler, speziell der 4.Reihe, unzufrieden und dehnte daher am nächsten Morgen die Trainingseinheit auf 90 Minuten aus.

24 Stunden nach der Liberec-Pleite konnte man dem Publikum im heimischen Fuchsbau die neuen (schicken) Heimtrikots präsentieren.Da dies aber nicht im Rahmen eines Fototermins geschah, wurde also auch noch Eishockey gespielt. Gegner in einem letztendlichen Muster ohne Wert, waren die mit 12 Feldspielern angereisten Oberligacracks der Eisbären Juniors Berlin. In deren Kader stand Elia Ostwald, der vor der Saison aus Weißwasser in die Bundeshauptstadt wechselte. „Ossi“ zeigte an diesem Abend mehrmals, dass er ein grosses Potential besitzt und in näherer Zukunft sicherlich eine Alternative für Pierre Page und die „großen“ Eisbären werden könnte.
Die Füchse konnten lange Zeit nicht viel aus ihrer Überlegenheit machen, siegten aber nach 60 Minuten sicher mit 7:2 (2:0,2:0,3:2). Torschützen waren Noack, Masak, Götz und je 2x Mücke und Hubbauer. Schönstes Tor des Abends war das 6:0, als Lenny Gare und Matt Hubbauer bei einer 3-5 Unterzahl die Berliner schwindlig spielten und Matt Hubbauer sehenswert mit der Rückhand den Goalie der Gäste überwand. Coach Fred Carroll war nach dem Spiel „not amused“, besonders das Abwehrverhalten im letzten Drittel, schien ihm auf den Magen geschlagen zu sein.
Als Fazit des Wochenendes kann man ziehen, dass das neue Team der Füchse immer besser zusammenfindet, trotz allem wartet auf den Coach noch viel Arbeit in den 3 Wochen bis zum Saisonbeginn. Überragend waren am Wochenende Hubbauer und Janos, an diesen beiden werden Fans und Verantwortliche noch viel Freude haben.

Bilder zum Liberec-Spiel

Bilder zum Eisbären Juniors-Spiel
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