Wenn der DEL-Absteiger und Mitfavorit auf den Wiederaufstieg zum Fast-Absteiger aus der 2. Liga kommt, ist klar, wer der Favorit ist – zumal die Lausitzer Füchse ja mit einer völlig umgekrempelten, stark verjüngten Mannschaft an den Start gehen.
Die 2 000 Fans im Fuchsbau hofften auf eine Überraschung, für die allerdings Voraussetzung war, dass man so lange wie möglich an den Kassel Huskies zumindest dran bleibt. Diese Hoffnung hielt gerade einmal acht Minuten an. Da stand es bereits 2:0 für die favorisierten Gäste. Der erste Füchse-Gegentreffer der Saison fiel nach nur 30 Sekunden durch den aus der DEL von Duisburg nach Kassel gewechselten Kanadier Shawn Mc Neill. Hinter dem Tor stand ein Huskie frei und passte vor den von McDonald gehütete Tor. Die Füchse-Verteidigung schlief und schon schlug es ein.
Mittendrin statt nur dabei: Auch Schiedsrichter geraten manchmal in die Zweikämpfe an der Bande. Meistens waren dabei die Kasseler (in weißen Trikots) einen Schritt schneller als die Füchse. Hier behauptet Christian Kohmann (links) den Puck vor Jerry Galway. Foto: Gunnar Schulze
Huskies im Powerplay besser
Nach gut vier Minuten hatten die Füchse ihre erste Überzahl, brachten aber schlichtweg gar nichts zusammen. Wie es besser geht, zeigten wenig später die Gäste: Die Kasseler setzten sich schnell im Füchse-Drittel fest, erarbeiteten sich eine gute Schussposition. McDonald konnte nur abprallen lassen und Manuel Klinge ließ sich die Chance nicht nehmen.
Die Füchse-Fans blieben trotzdem ruhig und waren sofort da, als sich die ersten Chancen für ihr Team ergaben. Benjamin Hecker zog schnell von der blauen Linie ab, Huskie-Goalie Markus Hätinen musste prallen lassen. Auch Bartlick versuchte es aus der Ferne. Die größte Chance zum Anschlusstreffer hatte Kapitän Jörg Pohling, der nach schöner Vorarbeit von Hubbauer schnell abschloss, seinen Meister aber in Hätinen fand.
Einen erneuten Stimmungsdämpfer gab es kurz vor der ersten Drittelpause, als die Huskies eine weitere Überzahl geschickt nutzten und den dritten Treffer herausspielten. Fazit des ersten Drittels: Die Füchse gaben sich zwar alle Mühe, aber die Gäste waren viel abgeklärter. Es war (fast) ein Klassenunterschied zu sehen.
Das änderte sich leider auch im zweiten Drittel nicht. Die Huskies blieben überlegen, man hatte nie das Gefühl, dass das Spiel noch kippen könnte. Hubbauer und Hecker hatte Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, aber die Kasseler erarbeiteten sich einfach mehr Schusspositionen, waren oft den halben Schritt und auch gedanklich um Einiges schneller. So fiel auch der vierte Treffer, als die Huskies den Puck aus der „Ecke“ passten und Manuel Klinge allein auf McDonald zulaufen konnte.
Die besondere Stärke des DEL-Absteigers war gestern das Powerplay-Spiel, in dem sie ihre Spieler wie auf dem Schachbrett verschieben konnten und sich eine Chance nach der anderen erarbeiteten. Die Füchse konnten von Glück reden, dass bei einer 3:4-Unterzahl am Ende des Mitteldrittels nicht der fünfte Gegentreffer fiel.
In das letzte Drittel gingen die Füchse couragierter, brachten etwas mehr Härte ins Spiel, was den Kasselern gar nicht schmeckte. Robert Bartlick gelang in Unterzahl auf Vorlage von Janos und Götz das erste Füchse-Tor der Saison und auch danach gelang es den Gastgebern, die Huskies einmal unter Druck zu setzen und einige Chancen zu erarbeiten. Ein weiteres Tor aber gelang nicht.
Als die Partie hektischer wurde und Kassel zu einer 5:3-Überzahl kam, machten die Gäste endgültig den Sack zu. Der in der 43. Minute eingewechselte Martin Niemz machte zeigte, dass er hinter Nolan McDonald eine gute Nummer zwei sein kann und parierte einige Male stark. Das letzte Drittel, in dem sich die Füchse ebenbürtig zeigten, sollte Mut machen, auch wenn Kassel in die zweite Pokalrunde einzog.
Die 2 000 Fans im Fuchsbau hofften auf eine Überraschung, für die allerdings Voraussetzung war, dass man so lange wie möglich an den Kassel Huskies zumindest dran bleibt. Diese Hoffnung hielt gerade einmal acht Minuten an. Da stand es bereits 2:0 für die favorisierten Gäste. Der erste Füchse-Gegentreffer der Saison fiel nach nur 30 Sekunden durch den aus der DEL von Duisburg nach Kassel gewechselten Kanadier Shawn Mc Neill. Hinter dem Tor stand ein Huskie frei und passte vor den von McDonald gehütete Tor. Die Füchse-Verteidigung schlief und schon schlug es ein.
Huskies im Powerplay besser
Nach gut vier Minuten hatten die Füchse ihre erste Überzahl, brachten aber schlichtweg gar nichts zusammen. Wie es besser geht, zeigten wenig später die Gäste: Die Kasseler setzten sich schnell im Füchse-Drittel fest, erarbeiteten sich eine gute Schussposition. McDonald konnte nur abprallen lassen und Manuel Klinge ließ sich die Chance nicht nehmen.
Die Füchse-Fans blieben trotzdem ruhig und waren sofort da, als sich die ersten Chancen für ihr Team ergaben. Benjamin Hecker zog schnell von der blauen Linie ab, Huskie-Goalie Markus Hätinen musste prallen lassen. Auch Bartlick versuchte es aus der Ferne. Die größte Chance zum Anschlusstreffer hatte Kapitän Jörg Pohling, der nach schöner Vorarbeit von Hubbauer schnell abschloss, seinen Meister aber in Hätinen fand.
Einen erneuten Stimmungsdämpfer gab es kurz vor der ersten Drittelpause, als die Huskies eine weitere Überzahl geschickt nutzten und den dritten Treffer herausspielten. Fazit des ersten Drittels: Die Füchse gaben sich zwar alle Mühe, aber die Gäste waren viel abgeklärter. Es war (fast) ein Klassenunterschied zu sehen.
Das änderte sich leider auch im zweiten Drittel nicht. Die Huskies blieben überlegen, man hatte nie das Gefühl, dass das Spiel noch kippen könnte. Hubbauer und Hecker hatte Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, aber die Kasseler erarbeiteten sich einfach mehr Schusspositionen, waren oft den halben Schritt und auch gedanklich um Einiges schneller. So fiel auch der vierte Treffer, als die Huskies den Puck aus der „Ecke“ passten und Manuel Klinge allein auf McDonald zulaufen konnte.
Die besondere Stärke des DEL-Absteigers war gestern das Powerplay-Spiel, in dem sie ihre Spieler wie auf dem Schachbrett verschieben konnten und sich eine Chance nach der anderen erarbeiteten. Die Füchse konnten von Glück reden, dass bei einer 3:4-Unterzahl am Ende des Mitteldrittels nicht der fünfte Gegentreffer fiel.
In das letzte Drittel gingen die Füchse couragierter, brachten etwas mehr Härte ins Spiel, was den Kasselern gar nicht schmeckte. Robert Bartlick gelang in Unterzahl auf Vorlage von Janos und Götz das erste Füchse-Tor der Saison und auch danach gelang es den Gastgebern, die Huskies einmal unter Druck zu setzen und einige Chancen zu erarbeiten. Ein weiteres Tor aber gelang nicht.
Als die Partie hektischer wurde und Kassel zu einer 5:3-Überzahl kam, machten die Gäste endgültig den Sack zu. Der in der 43. Minute eingewechselte Martin Niemz machte zeigte, dass er hinter Nolan McDonald eine gute Nummer zwei sein kann und parierte einige Male stark. Das letzte Drittel, in dem sich die Füchse ebenbürtig zeigten, sollte Mut machen, auch wenn Kassel in die zweite Pokalrunde einzog.
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 02.09.2006