Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Presseschau: DNN vom 13.09.2006
12.09.2006 | 23:05 Uhr von
Prinzip Hoffnung: "Jung und preiswert" zum Klassenerhalt
"Ein Team - ein Ziel: Klassenerhalt." Unter diesem Motto soll die Saison 2006/07 für die Lausitzer Eishockeyfüchse mit dem Zweitligaverbleib enden. Andere Ziele scheinen auch angesichts der Resultate in der Vorbereitung (nur zwei Siege; zuletzt drei Niederlagen am Stück gegen Oberligisten) zunächst Utopie. Deshalb regiert ein Wort den Fuchsbau: Hoffnung! Dass überhaupt gehofft werden darf, ist einem Gewaltakt von Geschäftsführung, Finanzbeirat und Großsponsoren zu verdanken. Denn nach dem Abschluss der letzten Spielzeit stand man in Weißwasser vor dem Scherbenhaufen einer verfehlten Finanz- und Personalpolitik, die das Profieishockey an den Rand des Ruins getrieben hatte. Durch den Vorgriff auf Sponsorengelder für die nun beginnende Saison und zusätzliche Zuwendungen der Füchse- Gesellschafter wurde der Etat für 2005/06 ausgeglichen und die GmbH komplett entschuldet. Der Preis für das "Großreinemachen": Den Fuchsbau verließen insgesamt 14 Akteure und der aktuelle Etat wurde auf 850000 Euro abgespeckt. Die Mannschaft wurde nach der Devise "jung und preiswert" (14 Neuzugänge) zusammengestellt. Denn wirtschaftliche Solidität hat nun den Vorzug vor sportlichem Erfolg um jeden Preis. So muss eben gehofft werden.

Der Hoffnungen gibt es dabei viele. EHC-Geschäftsführer René Reinert und der Füchse-Finanzbeirat mit Dieter Krein an der Spitze hoffen auf die Gewinnung vieler neuer Sponsoren. Denn mit zusätzlichem Geld könnte die Mannschaft im Verlaufe der Spielzeit gezielt verstärkt werden. Trainer Fred Carroll hat die Hoffnung, kurzfristig noch einen erfahrenen deutschen Verteidiger, der sich bei der Vereinssuche bisher verpokert hat, zu den Lausitzern locken zu können. Mittel- bis langfristig hofft der Coach darauf, dass das Team die vorgegebene Spielphilosophie verinnerlicht und die Fehlerquote deutlich sinkt. Die Fans hoffen auf attraktives, engagiertes und zunehmend erfolgreicheres Eishockey ihrer Lieblinge. "Wir müssen am Ende der Saison besser sein als eine andere Mannschaft.", gibt Carroll das Minimalziel aus.

Dabei hat das neue Füchse-Team in den Tests in Ansätzen nachgewiesen, wozu es fähig sein kann. So gibt es berechtigte Hoffnungen auf stärkere Ausländer als in der Vorsaison (nur Keeper McDonald blieb beim EHC), mehr Einsatzwillen und höhere Laufbereitschaft. Die Frage aller Fragen aber wird sein: Schaffen wenigstens ein paar der zehn Spieler ohne bzw. mit nur geringer Zweitligaerfahrung den Sprung? "Von der 6. in die 2. Liga ist es ein weiter Weg", weiß Coach Carroll und mahnt Geduld an. Spieler wie die 23-jährigen Robert Bartlick und André Mücke sind als Leistungsträger gefordert. Denn: "Bringen nur fünf oder sechs Leute das Format für Liga zwei, sind wir ausrechenbar. Dann werden sich die Gegner nur noch darum bemühen, diese Akteure aus dem Spiel zu nehmen", ahnt Carroll. Und hofft dennoch: "Unsere jungen Spieler sind alle schnell. Wenn sie jetzt noch lernen, diese Schnelligkeit sinnvoll einzusetzen, dann klappt das mit dem Klassenerhalt."

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten
732 mal gelesen
 
1 | Axel Schweiss | 13.09.2006 @ 00:00
Das ist der springende Punkt.Da wir mit Janos und Hubbauer nur 2 gute Leute haben werden die aus den Spiel genommen und aus die Maus.Ausrechenbar waren wir immer denn der Gegner wusste auf wem er sich einzustellen hatte.Und das wird dieses Jahr noch einfacher werden.Tschau Axel.
2 | Senator | 13.09.2006 @ 09:04
Und? Abgerechnet wird im Frühling. Bis dahin kann es bittere Momente geben, aber im hockey gibt es Play Downs !
3 | Anubis | 13.09.2006 @ 09:16
@1 mußt du bei jedem artikel dein pessimismus kuntun? das nervt!
4 | elFranzo | 13.09.2006 @ 09:31
ohne Axel wüssten wir doch garnicht, wie schlecht es uns doch geht ;-)
5 | Bart | 13.09.2006 @ 09:40
Finde ich es schon deprimierend zu Wissen, daß wir diese Saison nicht all zuviele Siege einfahren werden ... hoffentlich wirkt sich das nicht zu sehr auf der Zuschauerschnitt aus .... trotzdem alles Gute!
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