Gleich zwei dicke Brocken bekommen die Lausitzer Eishockeyfüchse am ersten Punktspielwochenende der neuen Zweitligasaison vorgesetzt. Zunächst gastiert heute ab 19.30 Uhr der EHC Wolfsburg in der Lausitz. Am Sonntag folgt das erste Sachsenderby in der Landeshauptstadt bei den Dresdner Eislöwen. Die "Bauarbeiten" am neu formierten Füchse- Team dauern dabei bis in die letzten Sekunden vor dem Saisonstart an. Denn während Verteidiger Richard Tischler (29) ein Probetraining bei den Weißwasseranern absolvierte und nicht verpflichtet wird, schlüpfte kurzfristig Stephan Kuhlee noch ins EHC- Trikot. Das 27-jährige Weißwasseraner Eigengewächs sollte sich im Fuchsbau nach überstandener Verletzung eigentlich nur einem von der Berufsgenossenschaft verordneten sechswöchigen Belastungstest unterziehen. Dabei überzeugte der Stürmer, der im letzten Jahr für die Blue Lions Leipzig und damit erstmals außerhalb der Lausitz aktiv war, Coach Fred Carroll derart, dass dieser "Kulle" unbedingt haben wollte.
"Seine Einstellung gefällt mir. Zudem ist er flink und erledigt seinen Job so, wie ich es vorgebe", spart Carroll nicht mit Komplimenten. Auf die Frage, wie viele Zähler am Wochenende angepeilt werden, kommt die Antwort des Trainers wie aus der Pistole geschossen: "Alle sechs!" Dann aber relativiert der Eishockeylehrer: "Für unsere junge Mannschaft ist jeder Punkt gut für das Selbstvertrauen. Außerdem wissen wir nach den ersten beiden Spielen, wo wir stehen und wo es am meisten klemmt." Schließlich hat Carroll ja in Aussicht gestellt, dass die "Bauarbeiten" an seinem Team notfalls auch bis in den Dezember andauern könnten.
"Seine Einstellung gefällt mir. Zudem ist er flink und erledigt seinen Job so, wie ich es vorgebe", spart Carroll nicht mit Komplimenten. Auf die Frage, wie viele Zähler am Wochenende angepeilt werden, kommt die Antwort des Trainers wie aus der Pistole geschossen: "Alle sechs!" Dann aber relativiert der Eishockeylehrer: "Für unsere junge Mannschaft ist jeder Punkt gut für das Selbstvertrauen. Außerdem wissen wir nach den ersten beiden Spielen, wo wir stehen und wo es am meisten klemmt." Schließlich hat Carroll ja in Aussicht gestellt, dass die "Bauarbeiten" an seinem Team notfalls auch bis in den Dezember andauern könnten.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 15.09.2006