Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse mit Teamgeist zum Derbysieg
18.09.2006 | 09:36 Uhr von
Respekt, Lausitzer Füchse: Die junge Mannschaft von Cheftrainer Fred Carroll darf sich doch noch über einen gelungenen Saisonstart freuen: Nach der Heimniederlage am Freitag gegen den EHC Wolfsburg feierte Weißwasser gestern einen verdienten 5:3-Auswärtssieg im Sachsenderby bei den Dresdner Eislöwen. Matt Hubbauer glänzte dabei als zweifacher Torschütze. Vor 3000 Zuschauern ging Weißwasser bereits in der 3. Minute durch Markus Witting in Führung, musste jedoch kurze Zeit später den Ausgleich von Daniel Menge (1:1/4.) hinnehmen. Noch im ersten Drittel brachte Kapitän Jörg Pohling die Füchse wieder in Führung (2:1/16.). Erneut Menge markierte das 2:2 (25.). Nachdem im letzten Drittel erst Matt Hubbauer (3:2/42.) und dann Pavel Vit (3:3/47.) für noch mehr Spannung gesorgt hatten, folgte der Auftritt von Branislav Janos. Der erfahrene Slowake erzielte das 4:3 (51.). Hubbauer mit seinem zweiten Treffer (60.) traf zum 5:3-Endstand und machte den Fehlstart der mit großen Ambitionen gestarteten Gastgeber perfekt. Denn am Freitag hatte Dresden beim Aufsteiger EV Lands berg verloren. Die Gäste aus der Lausitz verdienten sich den ersten Saisonsieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Der Teamgeist war letztlich der entscheidende Unterschied zwischen beiden Kontrahenten. Während Weißwasser sehr kompakt agierte, waren die Eislöwen vor allem durch Einzelaktionen gefährlich.
Auf Dresdner Seite standen mit Martin Sekera, Robert Brezina, Radek Vit, Jörg Wartenberg, Sebastian Klenner, Marcel Linke und David Musial gleich sieben Profis, die auch schon in Weißwasser gespielt haben. Greg Schmidt, der ebenfalls bereits das blau-gelbe Trikot getragen hatte, musste wegen einer Spieldauer-Disziplinarstrafe pausieren.
Die Füchse versuchten, mit viel Laufarbeit das spielerische Übergewicht der Gastgeber zu kompensieren. Bereits an der blauen Linie wurde das Aufbauspiel der Eislöwen konsequent gestört, die nur selten ihren Rhythmus fanden.
Eine ganz besondere Tat vollbrachten gestern zwölf Füchse-Fans. Sie hatten die Strecke von Weißwasser nach Dresden mit dem Rad zurückgelegt. Die geplante Versteigerung der in den Vereinsfarben gestalteten Fahrräder sowie sämtliche Einnahmen der Tour kommen dem Nachwuchs zugute. Die Anhänger wollten mit dieser Aktion, der sich auf den letzten Kilometern auch einige Eislöwen-Anhänger anschlossen, zudem für ein faires Miteinander zwischen beiden sächsischen Vereinen werben.
Am Freitag hatten die Füchse trotz ebenfalls sehr ordentlicher Leistung eine 2:5- Heimniederlage gegen den EHC Wolfsburg erlitten. Vor 1743 Zuschauern präsentierten sich die Gäste vor allem bei der Chancenverwertung deutlich abgeklärter und untermauerten ihre Aufstiegsambitionen. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat eine engagierte Leistung gezeigt“, zeigte sich Füchse-Trainer Carroll zumindest mit dem Auftreten seines Teams zufrieden.

Freitag: Lausitzer Füchse – EHC Wolfsburg 2:5 (0:1, 0:0, 2:4)
Tore: 0:1 Simon (11.), 0:2 Callander (43.), 0:3 Wietfeldt (46.), 0:4 Wikström (47.), 1:4 Janos (55.), 2:4 Bartlick (58.), 2:5 Regan (60.); Schiedsrichter: Carsten Lenhart (Darmstadt); Zuschauer: 1743; Strafminuten: 12 + 10 (Kuhlee) + 10 (Saßmannshausen / 20 + 10 (Henrich).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Lanny Gare.

Sonntag: Eislöwen Dresden – Lausitzer Füchse 3:5 (1:2, 1:0, 1:3)
Tore: 0:1 Witting (3.), 1:1 Menge (4.), 1:2 Pohling (16.), 2:2 Menge (25.), 2:3 Hubbauer (42.), 3:3 Pavel Vit (47.), 3:4 Janos (51.), 3:5 Hubbauer (60.); Schiedsrichter: Levente Györgyicze (Troisdorf); Zuschauer: 3000; Strafminuten: 16 / 16.


Quelle: Lausitzer Rundschau vom 18.09.2006 (Frank Noack)
1141 mal gelesen
 
1 | anett | 18.09.2006 @ 10:59
Super
2 | Hoywoyfux | 18.09.2006 @ 23:25
Wir werden nicht den Tag vor dem Abend loben, die Saison ist lang, aber lange Gesichter in DD, das ist schon mal Spitze ! - Verdient ist verdient. Danke Jungs. Und Danke mozart für diese super Fankaktion der "Tour der Leiden". - Achja und wer es bei Radio WSW gehört hat (Endkommentar des Reporters), kann mir einer sagen, ob einer mal gesehen hat, wie Wladimir Illitsch Lenin die Hand auf dem Parteitag nach oben gerissen hat (BigMac soll es ja nach Spielende auch getan haben) ? Alles Spitze !
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