Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Hubbauer fest verpflichtet
21.09.2006 | 23:09 Uhr von
Trotz des Erfolges am letzten Wochenende in Dresden (5:3) gab es für die Lausitzer Füchse keinen Trainingsbonus. Coach Fred Carroll ließ unter der Woche weiter hart arbeiten und setzte vor allem Laufübungen an. "Unserer Mannschaft fehlen Talent und Erfahrung. Das muss durch bedingungslosen kämpferischen Einsatz ausgeglichen werden", weiß der Oberfuchs: "Nur wenn jeder an sein Limit geht, haben wir eine Chance."

Dabei lässt der Kanadier auch nicht gelten, dass mit Essen (heute, 20 Uhr, auswärts) und Sonntag ab 17 Uhr daheim mit dem ESV Kaufbeuren von der Papierform her leichtere Gegner warten, als es mit Wolfsburg und Dresden zuletzt der Fall war. Ungünstig sei auch, dass beide Wochenendgegner noch keine Punkte auf ihrem Konto haben. Dies würde die Kontrahenten zusätzlich motivieren und davon abhalten, die Lausitzer zu unterschätzen. Weniger fürchtet Carroll dagegen das Wiedersehen mit Lars Müller, der sich gegen die ihm zugedachte Führungsrolle im Fuchsbau und für Essen entschied: "Lars kennt von der aktuellen Mannschaft vielleicht fünf oder sechs Spieler."

Weil am Wochenende erstmals auch die Jungfüchse in der Spielgemeinschaft mit den Tornados Niesky ins Regionalligageschehen eingreifen, werden die Anschlusskader der "großen Füchse" zwei Klassen tiefer zum Einsatz kommen. Marco Noack, Johann Geddert und Christian Rösler tauschen den Platz auf der Profi-Bank mit Eiszeiten in der 4. Liga. Ansonsten aber sind bei den Weißwasseranern alle Mann an Deck. Zudem ist Matt Hubbauer nun endgültig und fest an die Lausitzer gebunden. Nach zwei Jahren mit großen Verletzungsproblemen (Tumor/eingeklemmter Nerv) hatten die Füchse-Bosse aus Vorsichtsgründen eine einseitige Option in den Vertrag des Kanadiers eingebaut, die nun gezogen wurde. "Nach einer sehr guten Saisonvorbereitung und drei Toren in den ersten beiden Spielen wurde der sportlichen Leitung diese Entscheidung leicht gemacht", schmunzelte Pressesprecher Andreas Friebel. Hubbauer avancierte bisher zu einem Ästhet auf Kufen mit unwiderstehlichem Drang zum Tor und viel Übersicht. Für Fred Carroll ist sein kanadischer Landsmann aber nur "einer von vielen": "Matt allein kann Spiele nicht gewinnen."

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 22.09.2006
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1 | Miese21 | 24.09.2006 @ 13:36
Für mich ne gute Entscheidung, vielleicht hätte man ihn gleich für zwei Jahre binden können.
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