Zwei vermeidbare Niederlagen und eine falsche Strafe gegen Matt Hubbauer - die Wochenendbilanz bei den Lausitzer Eishockeyfüchsen fällt ernüchternd aus. Sowohl in Essen (2:4) wie auch daheim gegen Kaufbeuren (3:4 n.P.) war für die Weißwasseraner mehr als nur ein Punkt im Bereich des Möglichen. Kein Wunder, dass Füchse-Coach Fred Carroll enttäuscht war: "Gegen Essen fehlte uns Geduld und Abgeklärtheit. Gegen Kaufbeuren war die Chancenverwertung katastrophal. Zudem hat die Mannschaft da nicht bedingungslos gefightet." Deshalb kündigte der Oberfuchs für die kommenden Tage Vier- Augen-Gespräche an.
Und dann soll noch ein "Ost-Paket" nach München geschickt werden. Inhalt: Eine Videokassette. Es war die 38. Spielminute der Partie gegen Kaufbeuren. Matt Hubbauer und Jörg Pohling attackierten ESVK-Stürmer Marcel Juhasz. Als sich Hubbauer mit der Scheibe auf den Weg aus dem Verteidigungsdrittel machte, blieb Juhasz mit blutender Nase auf dem Eis liegen. Nach intensiven Debatten der Unparteiischen wurde Hubbauer als Bösewicht ausgemacht und wegen Spiels mit gefährlich hohem Stock mit Verletzungsfolge vorzeitig zum Duschen geschickt. Eine Fehlentscheidung! "Wenn es ein Foul war, dann kam es von Jörg Pohling. Wir werden ein Video zur Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft schicken. Vielleicht wird Matt dann wenigstens nicht gesperrt", hofft Fred Carroll auf mehr Durchblick bei den ESBG-Verantwortlichen. Allerdings haderte der Kanadier auch mit seinen Schützlingen: EHC-Keeper Nolan McDonald hatte vor dem Penaltyschießen gegen die Allgäuer extra darauf hingewiesen, seinen Gegenüber Christian Baader auf der Stockhandseite zu überlisten. Während sich Masak und Mücke zunächst daran hielten und verwandelten, versuchten es Janos, Gare und Pohling jeweils auf der Fanghandseite - und scheiterten. Dabei hatte Baader schon im Schlussdrittel und in der Verlängerung, als die Lausitzer Chancen im Minutentakt und in der 59. Minute sogar zwei Alleingänge hatten, mit sensationellen Fanghandparaden das Siegtor der Füchse verhindert.
Angesichts der dürftigen Trefferausbeute schmerzten die Fehler im Defensivverbund, die die Allgäuer eiskalt nutzten, um so mehr. Schon in Essen waren es unnötige Strafen und Leichtsinnsfehler, die die Lausitzer nach der frühen Führung einen Punktgewinn kosteten. "Natürlich befinden wir uns noch im Lernprozess. Aber irgendwann muss man sein Wissen auch anwenden", fordert Carroll.
Und dann soll noch ein "Ost-Paket" nach München geschickt werden. Inhalt: Eine Videokassette. Es war die 38. Spielminute der Partie gegen Kaufbeuren. Matt Hubbauer und Jörg Pohling attackierten ESVK-Stürmer Marcel Juhasz. Als sich Hubbauer mit der Scheibe auf den Weg aus dem Verteidigungsdrittel machte, blieb Juhasz mit blutender Nase auf dem Eis liegen. Nach intensiven Debatten der Unparteiischen wurde Hubbauer als Bösewicht ausgemacht und wegen Spiels mit gefährlich hohem Stock mit Verletzungsfolge vorzeitig zum Duschen geschickt. Eine Fehlentscheidung! "Wenn es ein Foul war, dann kam es von Jörg Pohling. Wir werden ein Video zur Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft schicken. Vielleicht wird Matt dann wenigstens nicht gesperrt", hofft Fred Carroll auf mehr Durchblick bei den ESBG-Verantwortlichen. Allerdings haderte der Kanadier auch mit seinen Schützlingen: EHC-Keeper Nolan McDonald hatte vor dem Penaltyschießen gegen die Allgäuer extra darauf hingewiesen, seinen Gegenüber Christian Baader auf der Stockhandseite zu überlisten. Während sich Masak und Mücke zunächst daran hielten und verwandelten, versuchten es Janos, Gare und Pohling jeweils auf der Fanghandseite - und scheiterten. Dabei hatte Baader schon im Schlussdrittel und in der Verlängerung, als die Lausitzer Chancen im Minutentakt und in der 59. Minute sogar zwei Alleingänge hatten, mit sensationellen Fanghandparaden das Siegtor der Füchse verhindert.
Angesichts der dürftigen Trefferausbeute schmerzten die Fehler im Defensivverbund, die die Allgäuer eiskalt nutzten, um so mehr. Schon in Essen waren es unnötige Strafen und Leichtsinnsfehler, die die Lausitzer nach der frühen Führung einen Punktgewinn kosteten. "Natürlich befinden wir uns noch im Lernprozess. Aber irgendwann muss man sein Wissen auch anwenden", fordert Carroll.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 26.09.2006