Am 8.Spieltag treffen die Lausitzer Füchse auf die Kassel Huskies. Der DEL-Absteiger steht derzeit auf einem 4. Tabellenplatz. Zwar steht die Defensive der Hessen sicher, mit nur 12 kassierten Gegentoren haben die Huskies die derzeit beste Abwehr der Liga. Bester Scorer der Huskies ist derzeit der Ex-Duisburger Hugo Boisvert mit 5 Treffern. Bester Verteidiger ist Mike Pellegrims mit vier Vorlagen und einem Tor. Ein Wiedersehen wird es am Freitag mit Sebastian Elwing geben, der das Tor der Gastgeber hüten wird, denn Stammgoalie Markus Hätinen fällt noch mindestens zwei Wochen wegen einer Meniskusquetschung mit Knochenprellung aus, die er sich letzten Freitag beim Heimspiel gegen Dresden zugezogen hat.
Die Füchse müssen am Freitag auf den gesperrten Markus Witting verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Branislav Janos, der zuletzt über Leistenprobleme klagte. Die besten Chancen als "Witting-Vertreter" werden Daniel Wimmer eingeräumt.
Das Spiel wird unter der Leitung von HSR Stascha Ninkov (TSG Reutlingen) stehen. Ihm werden die Linesmen Hendrik Präfke (ERC Chemnitz e.V.) und Marcus Gödel (Zweibrücker EG) assistieren.
Wir werden im LIVETICKER über die Geschehnisse des 8. Spieltages berichten.
Teamvorstellung Kassel
Nachdem man im Vorjahr durch den Wolfsburger Rauswurf weiterhin erstklassig bleiben durfte blieb ein derartiger „Gnadenakt“ durch die Lizenzerteilung für Zweitligameister Straubing Tigers aus. Die Huskies schreiben also als vorläufig letzter sportlicher DEL-Absteiger Geschichte.
Die Querelen der Saison setzten sich plötzlich im Hochsommer fort, der Streit zwischen Huskies-Eigner Rainer Lippe und seinem Vorgänger und Hallenbesitzer spitzten sich mehr und mehr zu und führten so zu wilden Spekulationen über Lizenzvergabe. Mit nicht unerheblichen Summen wurde durch die einschlägigen Internetforen und Gazetten geschmissen, von einer Bürgschaft bis zu 700.000 € war zeitweise die Rede. Am Ende erhielten die Hessen die Zulassung, unter welchen Bedingungen auch immer. Für die ESBG-Verantwortlichen und anderen 2.Ligateams kann man nur hoffen, dass man sich keine Laus in den Pelz gesetzt hat.
Bei der Kaderzusammenstellung hat man nicht gekleckert sondern eher geklotzt.
Dies gilt aber nicht für die Torwartpositionen. Hier ist man gegenüber den anderen Mannschaftsteilen vermeintlich schwächer besetzt. Von Aufsteiger Crimmitschau wechselt der in der vergangenen Saison zum besten Torwart der Oberliga gewählte Markus Hätinen nach Kassel. Aus der Lausitz stößt Sebastian Elwing zu den Huskies, der hier sicherlich erst einmal eher eine Chance als Nr.1-Goalie hat als hinter Nolan McDonald in Weißwasser. Sollten beide Neuzugänge nicht überzeugen werden die Verantwortlichen vermutlich nicht lange zögern und einen Ausländer auf dieser Position verpflichten.
Das Experiment könnte aber durchaus klappen, steht doch vor dem jeweiligen Puckfänger ein Abwehrbollwerk welches sich sehen lassen kann. Harney, Pellegrims, Bannister, Lehoux, Burym und Rau ausschließlich Spieler die ihre Brötchen letzte Saison in der DEL verdienten. Problematisch könnte allein der Altersdurchschnitt (31,2 Jahre) dieser Gemeinschaft sein, wobei Daniel Rau mit seinen 24 Lenzen schon als Jungspund bezeichnet werden muss.
Die erste Angriffsreihe der Huskies dürfte mit Kraft, Boisvert und McNeil ligaweit ihresgleichen suchen. Hynes und Palmer kennen beide Ligen. Bis auf Beauregard (Klostersee) waren alle anderen Angreifer in der DEL aktiv. Der eine oder andere Förderlizenzspieler würde den Huskies im Hinblick auf die lange Saison aber noch gut tun. Doch der Kader lässt keine Zweifel aufkommen: alles andere als das Erreichen des Endspiels wäre ein Misserfolg.
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Die Füchse müssen am Freitag auf den gesperrten Markus Witting verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Branislav Janos, der zuletzt über Leistenprobleme klagte. Die besten Chancen als "Witting-Vertreter" werden Daniel Wimmer eingeräumt.
Das Spiel wird unter der Leitung von HSR Stascha Ninkov (TSG Reutlingen) stehen. Ihm werden die Linesmen Hendrik Präfke (ERC Chemnitz e.V.) und Marcus Gödel (Zweibrücker EG) assistieren.
Wir werden im LIVETICKER über die Geschehnisse des 8. Spieltages berichten.
Teamvorstellung Kassel
Nachdem man im Vorjahr durch den Wolfsburger Rauswurf weiterhin erstklassig bleiben durfte blieb ein derartiger „Gnadenakt“ durch die Lizenzerteilung für Zweitligameister Straubing Tigers aus. Die Huskies schreiben also als vorläufig letzter sportlicher DEL-Absteiger Geschichte.
Die Querelen der Saison setzten sich plötzlich im Hochsommer fort, der Streit zwischen Huskies-Eigner Rainer Lippe und seinem Vorgänger und Hallenbesitzer spitzten sich mehr und mehr zu und führten so zu wilden Spekulationen über Lizenzvergabe. Mit nicht unerheblichen Summen wurde durch die einschlägigen Internetforen und Gazetten geschmissen, von einer Bürgschaft bis zu 700.000 € war zeitweise die Rede. Am Ende erhielten die Hessen die Zulassung, unter welchen Bedingungen auch immer. Für die ESBG-Verantwortlichen und anderen 2.Ligateams kann man nur hoffen, dass man sich keine Laus in den Pelz gesetzt hat.
Bei der Kaderzusammenstellung hat man nicht gekleckert sondern eher geklotzt.
Dies gilt aber nicht für die Torwartpositionen. Hier ist man gegenüber den anderen Mannschaftsteilen vermeintlich schwächer besetzt. Von Aufsteiger Crimmitschau wechselt der in der vergangenen Saison zum besten Torwart der Oberliga gewählte Markus Hätinen nach Kassel. Aus der Lausitz stößt Sebastian Elwing zu den Huskies, der hier sicherlich erst einmal eher eine Chance als Nr.1-Goalie hat als hinter Nolan McDonald in Weißwasser. Sollten beide Neuzugänge nicht überzeugen werden die Verantwortlichen vermutlich nicht lange zögern und einen Ausländer auf dieser Position verpflichten.
Das Experiment könnte aber durchaus klappen, steht doch vor dem jeweiligen Puckfänger ein Abwehrbollwerk welches sich sehen lassen kann. Harney, Pellegrims, Bannister, Lehoux, Burym und Rau ausschließlich Spieler die ihre Brötchen letzte Saison in der DEL verdienten. Problematisch könnte allein der Altersdurchschnitt (31,2 Jahre) dieser Gemeinschaft sein, wobei Daniel Rau mit seinen 24 Lenzen schon als Jungspund bezeichnet werden muss.
Die erste Angriffsreihe der Huskies dürfte mit Kraft, Boisvert und McNeil ligaweit ihresgleichen suchen. Hynes und Palmer kennen beide Ligen. Bis auf Beauregard (Klostersee) waren alle anderen Angreifer in der DEL aktiv. Der eine oder andere Förderlizenzspieler würde den Huskies im Hinblick auf die lange Saison aber noch gut tun. Doch der Kader lässt keine Zweifel aufkommen: alles andere als das Erreichen des Endspiels wäre ein Misserfolg.