Wo würden die Lausitzer Füchse in der Tabelle der 2. Eishockey-Bundesliga stehen, wenn sie nur die Hälfte ihrer Strafzeiten aufgebrummt bekommen hätten? In Kassel kassierten sie jedenfalls zum wiederholten Male in einem Auswärtsspiel die Gegentore fast immer dann, wenn sie in Unterzahl auf dem Eis waren. So geschah es gleich bei den ersten beiden Treffern, als die Gäste zuerst mit einem 3:5- und dann mit 4:5-Spieler-Handicap innerhalb von 56 Sekunden in einen 0:2 Rückstand gerieten. Die Folgen waren logisch: Kassel spielte frei auf und die verunsicherten Füchse hatten große Probleme, ihr eigenes Konzept umzusetzen. Der nach Kassel gewechselte Ex-Fuchs Sebastian Elwing hatte im Tor der Gastgeber kaum etwas zu tun.
Sein Gegenüber im Weißwasseraner Kasten, Nolan McDonald, machte sich im zweiten Drittel selbst zum Buhmann, als er Kassels Sven Gerbig mit einem Stockstich verletzte (37.). McDonald flog vom Eis, Martin Niemz ersetzte ihn im Tor und kassierte noch in der gleichen Minute das 4:1 für die Kasseler, die natürlich wieder ihre Überzahl nutzten. Und am Sonntag fehlt McDonald den Füchsen auch noch im wichtigen Derby gegen die Dresdner Eislöwen. Quelle: Sächsische Zeitung vom 7.10.2006
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Sein Gegenüber im Weißwasseraner Kasten, Nolan McDonald, machte sich im zweiten Drittel selbst zum Buhmann, als er Kassels Sven Gerbig mit einem Stockstich verletzte (37.). McDonald flog vom Eis, Martin Niemz ersetzte ihn im Tor und kassierte noch in der gleichen Minute das 4:1 für die Kasseler, die natürlich wieder ihre Überzahl nutzten. Und am Sonntag fehlt McDonald den Füchsen auch noch im wichtigen Derby gegen die Dresdner Eislöwen.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 7.10.2006