Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse empfangen Eislöwen zum Derby
07.10.2006 | 21:01 Uhr von
Am Sonntag empfangen die Lausitzer Füchse die Dresdner Eislöwen bereits um 14:00 Uhr zum Derby im Fuchsbau. Der Beginn des Spiels wurde aufgrund der Berichterstattung des mdr vorverlegt. In der letzten Saison gingen alle Spiele gegen Dresden verloren, am zweiten Spieltag der laufenden Saison jedoch gewannen die Füchse als Außenseiter in Dresden mit 5:3, damals hatten die Landeshauptstädter die Lausitzer wohl gründlich unterschätzt, das wird Ihnen wohl kein zweites Mal passieren. Mit dem knappen Sieg gegen Bremerhaven am Freitag haben die Dresdner wieder genug Selbstvertrauen tanken können. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Robert Brezina und Radek Vit.
Erschwerte Bedingungen hingegen muß Coach Caroll hinnehmen. Stammgoalie Nolan McDonald kassierte am Freitag im Spiel gegen Kassel eine Spieldauerstrafe und ist damit am Sonntag gesperrt. Für ihn wird Martin Niemz zwischen den Pfosten stehen. Eine große Aufgabe für den 23jährigen Keeper, der im Sommer von den Tornados Niesky nach Weißwasser kam. Die Position des Backup dürfte Oliver Wehrlich einnehmen.
Wieder mit dabei sind dafür am Sonntag der zuletzt gesperrte Markus Witting und Branislav Janos.
Die Partie steht unter der Leitung von HSR Roland Seckler (TuS Geretsried). Ihm werden die Linesmen Johannes Adam (EHC Osterode) und Peter Giera (EHC Höchstadt) assistieren.
Der mdr wird am Sonntag in den Sendungen "Sport im Osten" (16:30 Uhr) bzw. "Sachsenspiegel" (19:00 Uhr) vom Derby berichten.

Teamvorstellung Dresden

Das verflixte zweite Jahr?
Der Erfolgsdruck wird größer beim letztjährigen Tabellensiebenten und Halbfinalisten. Vom bescheidenen Motto des letzten Jahres, „Gekommen um zu bleiben“, kann in der Saison 2006/07 keine Rede mehr sein. „Das Ziel sind die Play-offs“, sagen Manager Jan Tabor und Trainer Jiri Kochta unisono. Tabor geht sogar noch einen Schritt weiter. „Wir haben das Potenzial aufzusteigen“, meint er.
Trotz finanzieller Probleme: Spendensammlung für neue Schläger, Vorgriff auf Sponsorengelder und Bürgschaft zur Lizenzerteilung wurde der Etat noch einmal um 100.000 Euro erhöht.
Im Tor stehen unverändert Marek Mastic, der mit starken Vorstellungen zu Saisonbeginn für den Höhenflug mit verantwortlich war, und Norbert Pascha.
Die Defensive wurde mit gestandenen Spielern verstärkt; so wurden mit Klenner, Wolf und
Wartenberg erfahrene Verteidiger geholt. Im Konzept von Trainer Kochta spielt vor allem Sebastian „Butterbohrer“ Klenner eine wichtige Rolle, wird er doch das Kapitänsamt bei den Eislöwen übernehmen. Nach fast 500 DEL-Spielen suchte Klenner eine neue Herausforderung. Trotz einiger Angebote aus der DEL entschied sich der Weißwasseraner für Dresden, weil ihn die neue Aufgabe als Führungsspieler reizte. Heimatgefühle dürften bei mittlerweile 9 Ex-Weißwasseraner Mitspielern durchaus auch aufkommen.
Im Angriff dürften die Abgänge von Kaufmann und Nemirovsky durch die Eishockeydeutschen Sekera und Brezina, der in Dresden auf seinen alten Spez’l Musial trifft, adäquat ersetzt worden sein. Schwer einzuschätzen ist der tschechische Neuzugang Petr Mika der im letzten Jahr einige Probleme hatte.
Auf den Positionen der U23-Akteure dürfte man sich verstärkt haben.
661 mal gelesen
 
1 | Cameleon | 08.10.2006 @ 11:44
Möge Martin im Tor heute über sich hinaus wachsen! Doch ich ahne nichts Gutes.
2 | Jörg | 08.10.2006 @ 20:10
Der Martin hat eine tolle Partie gespielt. Bin mir nicht sicher, ob es mit Nolan anders ausgegangen wäre. Wahrscheinlich eher nicht.
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6. EV Regensburg 81
7. Lausitzer Füchse 79
8. EV Landshut 76
9. Düsseldorfer EG 74
10. Eispiraten Crimm 68
11. EHC Freiburg 61
12. Blue Devils Weid 57
13. EC Bad Nauheim 55
14. ESV Kaufbeuren 44
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