Ex-Fuchs Sekera schießt Weißwasser K.o.
Außenstürmer erzielt zwei Treffer beim Dresdner 4:1-Erfolg im Derby. Ausgerechnet Ex-Fuchs Martin Sekera sorgte gestern mit zwei Treffern für den Weißwasseraner K.o. im Sachsenderby gegen die Dresdner Eislöwen. Dabei hatten sich die Gastgeber lange Zeit tapfer gegen die favorisierten Gäste aus der Landeshauptstadt gewehrt. Aufgrund der besseren Chancenverwertung war der Dresdner 4:1-Sieg jedoch verdient.
Trotz der offenkundigen Schwächen beim Abschluss spielte das junge Füchse-Team im Rahmen seiner Möglichkeiten. «Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Sie hat vor allem in der Defensive lange Zeit gut gestanden» , meinte Cheftrainer Fred Carroll. Unter den Augen des zuschauenden Füchse-Neuzugangs Chris Straube (siehe Hintergrund) lebte das Sachsenderby vor allem von der Spannung. Fast zwei Drittel lang sahen die 2354 Zuschauer im Fuchsbau zwar Torchancen auf beiden Seiten, aber keine Treffer. In der 37. Minute schoss dann Petr Mika die Gäste aus Dresden in Führung. Wie schon so oft in den vergangenen Partien geriet Weißwasser erneut bei Spielerunterzahl ins Hintertreffen. Ein Gewaltschuss von André Koalick zum 1:1-Ausgleich in der 45. Minute machte die Partie wieder zu einer offenen Angelegenheit. Bis Martin Sekera seine beiden großen Auftritte hatte. Beim Doppelschlag zum 2:1 (48.) und 3:1 (50.) bewies der einstige Topscorer der Füchse wieder alte Torjäger- Qualitäten. Gleichzeitig nutzte er bei seinem ersten Treffer einen Abstimmungsfehler in der Defensive der Blau-Gelben. «Ich bin natürlich glücklich über den Sieg und über meine beiden Tore» , freute sich Sekera, der von den Füchse-Fans bei jeder Aktion ausgepfiffen wurde. Der Ex-Weißwasseraner nahm es locker: «Die Pfiffe sind kein Problem. Sie haben mich zusätzlich angespornt.»
Mit seinen Treffern war die Partie praktisch entschieden. Kurz danach vergab Lanny Gare auch noch einen Penalty, den die Füchse vom schwachen Schiri Roland Seckler aus Geretsried zugesprochen bekamen. Anschließend erhöhte Dresden durch Stephan Kreuzmann auf 4:1 (53.), wobei der Weißwasseraner Torhüter Martin Niemz diesmal keine gute Figur machte. Ansonsten lieferte der Vertreter des wegen einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gesperrte Nolan McDonald jedoch eine ordentliche Leistung ab. Selbst Gäste-Trainer Jiri Kochta sparte nicht mit Beifall. «Der Junge hat super gehalten» , meinte er zur Leistung von Niemz. In erster Linie freute sich Kochta drei Tage vor seinem 61. Geburtstag aber über das vorfristige Geschenk durch seine Mannschaft. «Die drei Punkte waren verdient, weil wir mehr vom Spiel hatten und nach dem 1:1-Ausgleich noch einmal zulegen konnten» , bilanzierte er.
Lausitzer Füchse – Dresdner Eislöwen 1:4 (0:0, 0:1, 1:3)
Tore: 0:1 Mika (37.), 1:1 Koalick (45.), 1:2 Sekera (48.), 1:3 Sekera (50.), 1:4 Kreuzmann (53.); Schiedsrichter: Roland Seckler (Geretsried); Zuschauer: 2354 ; Strafminuten: 28 + 10 (Mücke) + 10 (Hubbauer) / 26.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: André Koalick.
Zur Sache Chris Straube kommt
Chris Straube (32 Jahre) stürmt ab sofort für Weißwasser. Diese spektakuläre Neuverpflichtung gaben die Füchse gestern am Rande des Sachsenderbys gegen Dresden bekannt.
Der Angreifer spielte in den vergangenen beiden Jahren für den SC Bietigheim/Bissingen. Davor war Straube zehn Jahre lang in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) aktiv.
Seinen Einstand wird der Deutsch-Kanadier am Freitag beim nächsten Sachsenderby in Crimmitschau geben. www.lr-online.de
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Außenstürmer erzielt zwei Treffer beim Dresdner 4:1-Erfolg im Derby. Ausgerechnet Ex-Fuchs Martin Sekera sorgte gestern mit zwei Treffern für den Weißwasseraner K.o. im Sachsenderby gegen die Dresdner Eislöwen. Dabei hatten sich die Gastgeber lange Zeit tapfer gegen die favorisierten Gäste aus der Landeshauptstadt gewehrt. Aufgrund der besseren Chancenverwertung war der Dresdner 4:1-Sieg jedoch verdient.
Trotz der offenkundigen Schwächen beim Abschluss spielte das junge Füchse-Team im Rahmen seiner Möglichkeiten. «Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Sie hat vor allem in der Defensive lange Zeit gut gestanden» , meinte Cheftrainer Fred Carroll. Unter den Augen des zuschauenden Füchse-Neuzugangs Chris Straube (siehe Hintergrund) lebte das Sachsenderby vor allem von der Spannung. Fast zwei Drittel lang sahen die 2354 Zuschauer im Fuchsbau zwar Torchancen auf beiden Seiten, aber keine Treffer. In der 37. Minute schoss dann Petr Mika die Gäste aus Dresden in Führung. Wie schon so oft in den vergangenen Partien geriet Weißwasser erneut bei Spielerunterzahl ins Hintertreffen. Ein Gewaltschuss von André Koalick zum 1:1-Ausgleich in der 45. Minute machte die Partie wieder zu einer offenen Angelegenheit. Bis Martin Sekera seine beiden großen Auftritte hatte. Beim Doppelschlag zum 2:1 (48.) und 3:1 (50.) bewies der einstige Topscorer der Füchse wieder alte Torjäger- Qualitäten. Gleichzeitig nutzte er bei seinem ersten Treffer einen Abstimmungsfehler in der Defensive der Blau-Gelben. «Ich bin natürlich glücklich über den Sieg und über meine beiden Tore» , freute sich Sekera, der von den Füchse-Fans bei jeder Aktion ausgepfiffen wurde. Der Ex-Weißwasseraner nahm es locker: «Die Pfiffe sind kein Problem. Sie haben mich zusätzlich angespornt.»
Mit seinen Treffern war die Partie praktisch entschieden. Kurz danach vergab Lanny Gare auch noch einen Penalty, den die Füchse vom schwachen Schiri Roland Seckler aus Geretsried zugesprochen bekamen. Anschließend erhöhte Dresden durch Stephan Kreuzmann auf 4:1 (53.), wobei der Weißwasseraner Torhüter Martin Niemz diesmal keine gute Figur machte. Ansonsten lieferte der Vertreter des wegen einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gesperrte Nolan McDonald jedoch eine ordentliche Leistung ab. Selbst Gäste-Trainer Jiri Kochta sparte nicht mit Beifall. «Der Junge hat super gehalten» , meinte er zur Leistung von Niemz. In erster Linie freute sich Kochta drei Tage vor seinem 61. Geburtstag aber über das vorfristige Geschenk durch seine Mannschaft. «Die drei Punkte waren verdient, weil wir mehr vom Spiel hatten und nach dem 1:1-Ausgleich noch einmal zulegen konnten» , bilanzierte er.
Lausitzer Füchse – Dresdner Eislöwen 1:4 (0:0, 0:1, 1:3)
Tore: 0:1 Mika (37.), 1:1 Koalick (45.), 1:2 Sekera (48.), 1:3 Sekera (50.), 1:4 Kreuzmann (53.); Schiedsrichter: Roland Seckler (Geretsried); Zuschauer: 2354 ; Strafminuten: 28 + 10 (Mücke) + 10 (Hubbauer) / 26.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: André Koalick.
Zur Sache Chris Straube kommt
Chris Straube (32 Jahre) stürmt ab sofort für Weißwasser. Diese spektakuläre Neuverpflichtung gaben die Füchse gestern am Rande des Sachsenderbys gegen Dresden bekannt.
Der Angreifer spielte in den vergangenen beiden Jahren für den SC Bietigheim/Bissingen. Davor war Straube zehn Jahre lang in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) aktiv.
Seinen Einstand wird der Deutsch-Kanadier am Freitag beim nächsten Sachsenderby in Crimmitschau geben.
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