Füchse-Trainer Fred Carroll wirkt etwas ratlos. Obwohl wieder und wieder trainiert, finden seine Schützlinge nicht zu einem akzeptablen Über- und Unterzahlspiel. Die Bilanz des "Unterzahl-Schreckens": In den letzten fünf Spielen kassierten die Weißwasseraner insgesamt 24 Gegentore, davon 18 bei numerischer Unterlegenheit. "Bei Fünf gegen Fünf sehen wir meist gut aus. Aber sobald es eine Strafe gegen uns gibt, verlieren wir im Verteidigungsdrittel die Kontrolle", stöhnt Carroll.
Allerdings sind Defizite auch im Powerplay unübersehbar. So schafften die Lausitzer im Sachsenderby gegen Dresden bei 104 Sekunden doppelter Überzahl gerade ein mickriges Torschüsschen. Auch danach konnte bei eigenem Vorteil nie Druck entfacht werden. Dafür gingen die Eislöwen (natürlich) in Führung, als Weißwasser einen Spieler weniger auf dem Eis hatte. "Sobald wir eine Strafe bekommen, postiert sich mindestens ein gegnerischer Spieler direkt vor unserem Tor, um dem Keeper die Sicht zu nehmen. Bekommt der Gegner eine Strafe, geht keiner unserer Jungs da hin, wo es weh tut", klagt der Oberfuchs.
Die Hoffnung auf Besserung ruht auf Christopher Straube. Der Deutsch-Kanadier soll mit seiner Erfahrung für mehr Gefahr des ersten Blockes und natürlich im Powerplay sorgen. Mit 435 Erstligaspielen (78 Tore/79 Assists) und 22 Einsätzen in der Nationalmannschaft (5 Tore) zählt der 32-Jährige sofort zu den Routiniers im Team. "Ich freue mich auf die Arbeit mit den jungen Mitspielern und bin mir sicher, der Mannschaft helfen zu können", sagt Straube, der sich so fit fühlt wie noch nie: "Ich habe im Sommer besonders hart trainiert, weil ich mir meinen Traum von einem Engagement in Nordamerika erfüllen wollte. Das hat nicht geklappt, so habe in Landsberg mittrainiert. Nun will ich endlich wieder spielen." Für Fred Carroll ist Straubes Verpflichtung die Chance, mehr zu variieren: "Ich habe nun viel mehr Möglichkeiten, Spezialformationen zu bilden. Auch in den Blocks kann ich besser reagieren." Zunächst wird Chris Straube seinen Platz in der Sturmreihe mit Lanny Gare und Branislav Janos einnehmen.
Wow, genau so hatte ich mir die Reihe vorgestellt. Straube als endlich ebenfürtiger Mitspieler für Janos. Gare spielt super, trifft nur nicht. Dafür hat er jetzt 2 super Mitspieler, denen er zuarbeiten kann. Die bringen ihm vielleicht auch etwas Spielfreude, und der Knoten platzt.
2 | Odin | 10.10.2006 @ 11:01
Ich wüßte ja einen der "hin geht, wo es weh tut"........*g* Und der macht das glaub gerne, weil er Spass dran hat.
3 | Przepraszam | 10.10.2006 @ 12:14
Sean, Sean, Sean Gagnon !!! *rofl*
4 | elarenal | 10.10.2006 @ 15:11
Glaube schon das noch ein Verteidiger verpflichtet wird, denn in der Abwehr ist ja auch Handlungsbedarf da !
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Allerdings sind Defizite auch im Powerplay unübersehbar. So schafften die Lausitzer im Sachsenderby gegen Dresden bei 104 Sekunden doppelter Überzahl gerade ein mickriges Torschüsschen. Auch danach konnte bei eigenem Vorteil nie Druck entfacht werden. Dafür gingen die Eislöwen (natürlich) in Führung, als Weißwasser einen Spieler weniger auf dem Eis hatte. "Sobald wir eine Strafe bekommen, postiert sich mindestens ein gegnerischer Spieler direkt vor unserem Tor, um dem Keeper die Sicht zu nehmen. Bekommt der Gegner eine Strafe, geht keiner unserer Jungs da hin, wo es weh tut", klagt der Oberfuchs.
Die Hoffnung auf Besserung ruht auf Christopher Straube. Der Deutsch-Kanadier soll mit seiner Erfahrung für mehr Gefahr des ersten Blockes und natürlich im Powerplay sorgen. Mit 435 Erstligaspielen (78 Tore/79 Assists) und 22 Einsätzen in der Nationalmannschaft (5 Tore) zählt der 32-Jährige sofort zu den Routiniers im Team. "Ich freue mich auf die Arbeit mit den jungen Mitspielern und bin mir sicher, der Mannschaft helfen zu können", sagt Straube, der sich so fit fühlt wie noch nie: "Ich habe im Sommer besonders hart trainiert, weil ich mir meinen Traum von einem Engagement in Nordamerika erfüllen wollte. Das hat nicht geklappt, so habe in Landsberg mittrainiert. Nun will ich endlich wieder spielen." Für Fred Carroll ist Straubes Verpflichtung die Chance, mehr zu variieren: "Ich habe nun viel mehr Möglichkeiten, Spezialformationen zu bilden. Auch in den Blocks kann ich besser reagieren." Zunächst wird Chris Straube seinen Platz in der Sturmreihe mit Lanny Gare und Branislav Janos einnehmen.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 10.10.2006