Nach dem Derby (1:4 gegen Dresden) ist für die Lausitzer Eishockeyfüchse vor dem Derby. Denn heute Abend ab 20 Uhr kommt es nach einjähriger Pause wieder zum Aufeinandertreffen der Weißwasseraner Eishockeycracks mit dem ETC Crimmitschau. Dabei ist vor der Partie im Sahnpark das Debüt von Chris Straube das von den EHC-Anhängern meistdiskutierte Thema. Der 32- jährige Deutsch-Kanadier soll mit seiner Erfahrung das junge Füchse-Team gleich in seinem ersten Match zum Sieg führen. "Wenn wir den Anspruch haben, möglichst die Play-downs zu umgehen, dann müssen wir Spiele wie das in Crimmitschau gewinnen", lässt Coach Fred Carroll keine Zweifel an der Zielstellung für den heutigen Abend aufkommen. Da auch Torhüter Nolan McDonald nach seiner Sperre wieder mitwirken kann, laufen die Weißwasseraner in Bestbesetzung auf. Chris Straube wird an der Seite von Lanny Gare und Branislav Janos im ersten Block stürmen und damit die Experimentierphase von Fred Carroll beenden. Denn zunächst hatte Benjamin Hecker im ersten Sturm agiert, nach durchweg schwachen Leistungen seinen Platz aber an Stephan Kuhlee verloren. Auch Thomas Götz war zwischenzeitlich ein Kandidat für die Paradereihe, die nur bei den Siegen in Dresden und gegen Regensburg restlos überzeugen konnte.
Ob es mit Straube bei den Gelb-Blauen auch punktemäßig vorwärts geht, wird maßgeblich von den Leistungen in Über- und Unterzahl abhängen. Als Team mit den derzeit meisten Strafzeiten der Liga und dem schlechtesten Penaltykilling haben sich die Lausitzer bisher bessere Resultate selbst verbaut. Damit der Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht verloren geht, sind die Weißwasseraner zum Siegen fast schon verdammt. Nach der Begegnung in Crimmitschau kommt am Sonntag ab 17 Uhr der EV Landshut in den Fuchsbau. "Es wäre schön, wenn wir diesmal aus zwei Spielen mehr als drei Zähler holen könnten. Schließlich sind wir schon an zwei Wochenenden gänzlich ohne Punktgewinn geblieben", hofft Fred Carroll auf Erfolgserlebnisse nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.
Ein Weißwasseraner Fan wird sein Team dabei nicht unterstützen können. Der 22-jährige Michael R. bekam nach seinem körperlichen Angriff letzten Sonntag auf einen Eislöwen-Fan, der eine Ellebogenverletzung davon trug, für ein halbes Jahr Stadionverbot. "Mit dieser Maßnahme wollen wir zeigen, dass für gewaltbereite Stadionbesucher kein Platz in unserer Halle ist", stellt Pressesprecher Andreas Friebel klar: "Null Toleranz!"
Ob es mit Straube bei den Gelb-Blauen auch punktemäßig vorwärts geht, wird maßgeblich von den Leistungen in Über- und Unterzahl abhängen. Als Team mit den derzeit meisten Strafzeiten der Liga und dem schlechtesten Penaltykilling haben sich die Lausitzer bisher bessere Resultate selbst verbaut. Damit der Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht verloren geht, sind die Weißwasseraner zum Siegen fast schon verdammt. Nach der Begegnung in Crimmitschau kommt am Sonntag ab 17 Uhr der EV Landshut in den Fuchsbau. "Es wäre schön, wenn wir diesmal aus zwei Spielen mehr als drei Zähler holen könnten. Schließlich sind wir schon an zwei Wochenenden gänzlich ohne Punktgewinn geblieben", hofft Fred Carroll auf Erfolgserlebnisse nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.
Ein Weißwasseraner Fan wird sein Team dabei nicht unterstützen können. Der 22-jährige Michael R. bekam nach seinem körperlichen Angriff letzten Sonntag auf einen Eislöwen-Fan, der eine Ellebogenverletzung davon trug, für ein halbes Jahr Stadionverbot. "Mit dieser Maßnahme wollen wir zeigen, dass für gewaltbereite Stadionbesucher kein Platz in unserer Halle ist", stellt Pressesprecher Andreas Friebel klar: "Null Toleranz!"
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 13.10.2006