Ein Spielbericht von Füchse-Fan Mr. Blonde
Von der ersten Minute an merkte man den Wölfen an, dass sie heute über viel Kampf zu ihrem Spiel finden und uns so überraschen wollten. Sie drückten erstmal voll auf die Tube und erarbeiteten sich die ersten Chancen. Hier war auf Iiro Itämies Verlass und nach und nach befreiten sich unsere Jungs und kamen besser ins Spiel.
Unserer 3. Reihe war es dann vorbehalten den ersten Treffer des Abends zu erzielen. Stephan Kuhlee erkämpft sich den Puck an der Bande hinter dem Tor und passt sofort vors Tor, wo Andrè Mücke, noch bedrängt vom Gegenspieler, zur Führung einschiebt. Auf diese Führung hin antwortete Selb wieder mit wütenden Angriffen. Nach einem total unmotivierten wie sinnlosen Cross-Check von Vadim Kulabuchov gab es 2 Minuten und prompt den Ausgleich. Die restlichen Minuten des 1.Drittels gehörten klar den Füchsen, allerdings rettete Selb das Ergebnis in die Kabine. Zum zweiten Drittel kamen die Wölfe mit neuem Schwung zurück ins Spiel und wurden dabei wieder von den Füchsen unterstützt. Relativ unbedrängt verliert Vadim Kulabuchov den Puck an der eigenen blauen Linie, dann kam ein Pass hinters Tor von dort kam der Puck schnell vors Tor, wo ein Wolf mit der Rückhand aus Nahdistanz vollendete. Wenig später erhöhte Selb durch ein schön herausgespieltes Überzahltor auf 3:1 und ich sah schon wieder unsere Felle davonschwimmen. Denn es gab ja schon genügend Spiele, wo wir uns in so einer Situation dann gnadenlos abschießen lassen haben. Aber nach einigen Minuten kamen die Füchse wieder besser ins Spiel und erarbeiteten sich, durch jetzt aggressiveres Verhalten, einige gute Chancen. Eine davon nutzte Martin Sekera als er Kai Fischer mit einem Schlenzer ins Dreiangel keine Chance ließ. Bei den Wölfen ließen nun die Kräfte merklich nach und die Füchse wuschen scharf nach. Über Torsten Hanusch kam der Puck zu Greg Schmidt der mit einem trockenen Handgelenkschuss aus der Halbdistanz erfolgreich war. Damit ging es mit 3:3 ins letzte Drittel, obwohl die Füchse noch einige gute Chancen hatten.
Kommt noch nicht richtig in Fahrt - Füchse Stürmer Vadim Kulabuchov.
Im Schlussabschnitt machten die Füchse dort weiter, wo sie in Drittel zwei aufgehört hatten und suchten jetzt die Entscheidung. Es gab schnell eine Überzahlsituation für uns, die Jörg Wartenberg mit einem abgefälschten Schuss ausnutzte. Dann erneut ein haarsträubender Fehler Vadim Kulabuchov - leichter Puckverlust im Mitteldrittel , wodurch Selb in unserer Drittel kommt und Iiro Itämies einen harmlosen Schuss nicht festhalten konnte und ein Wolf ins leere Tor zum Ausgleich einschiebt. Damit war das Spiel wieder offen und die Nervosität auf beiden Seiten nahm zu. Sehr glücklich gingen die Füchse dann erneut in Führung. „Otto“ Hanusch zieht von kurz hinter der Mittellinie ab und der Schuss wird unhaltbar für Kai Fischer abgefälscht, da dieser schon auf dem Weg in die andere Ecke war. So wieder eine Führung – doch es gab erneut eine sinnlose Strafe und es war wieder Vadim Kulabuchov der einen Stockcheck bei eingeklemmter Scheibe an der Bande fabrizierte und wir waren erneut in Unterzahl. In dieser fiel das schönste Tor des Abends. Unsere Jungs lassen Kulonen unbedrängt ins Drittel fahren, dieser zieht vors Tor und mit einem Handgelenkschuss ins Dreiangel ließ er Iiro Itämies keine Chance. Nun stand es 5:5 und der Herzkasper ging um. Danach war es wieder ein zerfahrenes und ausgeglichenes Spiel. Aber dann fiel das Game-winning-Goal. „Bodo“ Wartenberg zieht ins Selber Drittel und wird umgehauen - der Schiri zeigt Strafe an , allerdings rutscht der Puck zu Stephan Kuhlee, der Kai Fischer mit einem präzisen Flachschuss in die Ecke keine Chance ließ. Die darauffolgenden Minuten gehörten ganz klar den Wölfen, die jetzt die letzten Kräfte mobilisierten und sich viele gute Chancen erarbeiteten. Jetzt stand Iiro wie ein Fels in der Brandung und mit Glück und Geschick hielten wir das Ergebnis. Selb nahm schon 2 Minuten vor dem Ende den Goalie vom Eis und dies nutzte unser bester Unterzahlspieler, nämlich „Golle“ Pohling - 11 Sekunden , vor dem Ende zum 5:7 Endstand.
Fazit: Dies war ein wirklich sehr turbulenter, spannender und aufregender Eishockeyabend wie ich ihn lange nicht erlebt habe. Die Umstellung des Trainers hat meiner Meinung sehr gut gefruchtet. Jörg Pohling spielte bei 5 gg. 5 neben Engel in der ersten Reihe als Verteidiger, in Unterzahl kam er dann als Stürmer. Er war meiner Meinung der beste Fuchs, obwohl Martin Sekera am Ende ausgezeichnet wurde. Sehr gut war auch, dass die 3.Angriffsreihe nicht auseinander gerissen wurde, da die drei Jungs wieder super gekämpft haben und ja auch mit 2 Toren, darunter dem Game-winning-Goal, belohnt wurden. Iiro war bis auf den einen Klops ein starker Rückhalt und hat uns am Anfang und am Ende im Spiel gehalten. Die erste Sturmreihe mit Martin Sekera, Marco Ludwig und Daniel Bartell spielte gefällig, aber meiner Meinung mit zu wenig Zug zum Tor. Die 2.Sturmreihe bestand eigentlich nur aus Dennis Cardona und Greg Schmidt, da Vadim Kulabuchov wirklich ein Totalausfall war. Die Verteidigung war doch sehr wacklig und 5 Gegentore sprechen glaube ich Bände. Jörg Wartenberg war stark, Marcel Linke zwar sehr engagiert aber meist ideen- und erfolglos. Der Rest war sehr unauffällig, allerdings sehr diszipliniert.
Allerdings von der kämpferischen Seite, zumindest nach dem 3-1, kann man keinem Fuchs einen Vorwurf machen. Wenn sowas, dann noch über 60 Minuten klappt, dann siehts doch so schlecht gar nicht aus.
Ich glaube es war ein glücklicher, aber letztendlich verdienter Sieg unserer Jungs gegen eine sehr starke und engagierte Wölfemannschaft.
1 | Wolverin | 11.10.2003 @ 15:03
Meine meinung steht wie schon letzte Saison, mag Vadim auch schon vieles in WSW geleistet haben aber in dieser Manschaft mit diesem Saison Ziel ist er fehl am Platz!!! Also wäre eine weiterbeschäftigung über den 12.12.2003 nicht mehr angebracht.
2 | kojoti | 11.10.2003 @ 15:45
Ich bin bestimmt auch kein großer Fan von Vadim. Zum gestrigen Spiel soll nur angemerkt sein, dass er sehr angeschlagen war und im Normalfall gar nicht gespielt hätte.
3 | Jens | 11.10.2003 @ 15:54
Wenns da nach geht ist er doch die ganze Saison angeschlagen.
4 | Bierflasche | 11.10.2003 @ 15:58
Na nu mal nix gegen Vadim. Nennt mir mal 1 Spieler der über so lange Zeit mega gute Leistungen für UNSEREN Verein gebracht hat! Ich bin jedenfalls für Vadim. Ist doch der beste den wir je hatten. Wir sollten ALLE Vadim genau jetzt unterstützen!!
5 | kojoti | 11.10.2003 @ 16:49
ich hab mit meinem kommentar auch nicht bezwecken wollen, dass hier Vadim wieder durch den kakao gezogen wird. seine meinung über vadim kann sich natürlich jeder selber bilden.
6 | Brian | 12.10.2003 @ 01:21
So was hat denn der Vadim gehabt? Würde mich mal interessieren.
7 | Jens | 12.10.2003 @ 10:46
Hoffentlich hat er Heimweh nach der Ukraine
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Von der ersten Minute an merkte man den Wölfen an, dass sie heute über viel Kampf zu ihrem Spiel finden und uns so überraschen wollten. Sie drückten erstmal voll auf die Tube und erarbeiteten sich die ersten Chancen. Hier war auf Iiro Itämies Verlass und nach und nach befreiten sich unsere Jungs und kamen besser ins Spiel.
Unserer 3. Reihe war es dann vorbehalten den ersten Treffer des Abends zu erzielen. Stephan Kuhlee erkämpft sich den Puck an der Bande hinter dem Tor und passt sofort vors Tor, wo Andrè Mücke, noch bedrängt vom Gegenspieler, zur Führung einschiebt. Auf diese Führung hin antwortete Selb wieder mit wütenden Angriffen. Nach einem total unmotivierten wie sinnlosen Cross-Check von Vadim Kulabuchov gab es 2 Minuten und prompt den Ausgleich. Die restlichen Minuten des 1.Drittels gehörten klar den Füchsen, allerdings rettete Selb das Ergebnis in die Kabine. Zum zweiten Drittel kamen die Wölfe mit neuem Schwung zurück ins Spiel und wurden dabei wieder von den Füchsen unterstützt. Relativ unbedrängt verliert Vadim Kulabuchov den Puck an der eigenen blauen Linie, dann kam ein Pass hinters Tor von dort kam der Puck schnell vors Tor, wo ein Wolf mit der Rückhand aus Nahdistanz vollendete. Wenig später erhöhte Selb durch ein schön herausgespieltes Überzahltor auf 3:1 und ich sah schon wieder unsere Felle davonschwimmen. Denn es gab ja schon genügend Spiele, wo wir uns in so einer Situation dann gnadenlos abschießen lassen haben. Aber nach einigen Minuten kamen die Füchse wieder besser ins Spiel und erarbeiteten sich, durch jetzt aggressiveres Verhalten, einige gute Chancen. Eine davon nutzte Martin Sekera als er Kai Fischer mit einem Schlenzer ins Dreiangel keine Chance ließ. Bei den Wölfen ließen nun die Kräfte merklich nach und die Füchse wuschen scharf nach. Über Torsten Hanusch kam der Puck zu Greg Schmidt der mit einem trockenen Handgelenkschuss aus der Halbdistanz erfolgreich war. Damit ging es mit 3:3 ins letzte Drittel, obwohl die Füchse noch einige gute Chancen hatten.
Im Schlussabschnitt machten die Füchse dort weiter, wo sie in Drittel zwei aufgehört hatten und suchten jetzt die Entscheidung. Es gab schnell eine Überzahlsituation für uns, die Jörg Wartenberg mit einem abgefälschten Schuss ausnutzte. Dann erneut ein haarsträubender Fehler Vadim Kulabuchov - leichter Puckverlust im Mitteldrittel , wodurch Selb in unserer Drittel kommt und Iiro Itämies einen harmlosen Schuss nicht festhalten konnte und ein Wolf ins leere Tor zum Ausgleich einschiebt. Damit war das Spiel wieder offen und die Nervosität auf beiden Seiten nahm zu. Sehr glücklich gingen die Füchse dann erneut in Führung. „Otto“ Hanusch zieht von kurz hinter der Mittellinie ab und der Schuss wird unhaltbar für Kai Fischer abgefälscht, da dieser schon auf dem Weg in die andere Ecke war. So wieder eine Führung – doch es gab erneut eine sinnlose Strafe und es war wieder Vadim Kulabuchov der einen Stockcheck bei eingeklemmter Scheibe an der Bande fabrizierte und wir waren erneut in Unterzahl. In dieser fiel das schönste Tor des Abends. Unsere Jungs lassen Kulonen unbedrängt ins Drittel fahren, dieser zieht vors Tor und mit einem Handgelenkschuss ins Dreiangel ließ er Iiro Itämies keine Chance. Nun stand es 5:5 und der Herzkasper ging um. Danach war es wieder ein zerfahrenes und ausgeglichenes Spiel. Aber dann fiel das Game-winning-Goal. „Bodo“ Wartenberg zieht ins Selber Drittel und wird umgehauen - der Schiri zeigt Strafe an , allerdings rutscht der Puck zu Stephan Kuhlee, der Kai Fischer mit einem präzisen Flachschuss in die Ecke keine Chance ließ. Die darauffolgenden Minuten gehörten ganz klar den Wölfen, die jetzt die letzten Kräfte mobilisierten und sich viele gute Chancen erarbeiteten. Jetzt stand Iiro wie ein Fels in der Brandung und mit Glück und Geschick hielten wir das Ergebnis. Selb nahm schon 2 Minuten vor dem Ende den Goalie vom Eis und dies nutzte unser bester Unterzahlspieler, nämlich „Golle“ Pohling - 11 Sekunden , vor dem Ende zum 5:7 Endstand.
Fazit: Dies war ein wirklich sehr turbulenter, spannender und aufregender Eishockeyabend wie ich ihn lange nicht erlebt habe. Die Umstellung des Trainers hat meiner Meinung sehr gut gefruchtet. Jörg Pohling spielte bei 5 gg. 5 neben Engel in der ersten Reihe als Verteidiger, in Unterzahl kam er dann als Stürmer. Er war meiner Meinung der beste Fuchs, obwohl Martin Sekera am Ende ausgezeichnet wurde. Sehr gut war auch, dass die 3.Angriffsreihe nicht auseinander gerissen wurde, da die drei Jungs wieder super gekämpft haben und ja auch mit 2 Toren, darunter dem Game-winning-Goal, belohnt wurden. Iiro war bis auf den einen Klops ein starker Rückhalt und hat uns am Anfang und am Ende im Spiel gehalten. Die erste Sturmreihe mit Martin Sekera, Marco Ludwig und Daniel Bartell spielte gefällig, aber meiner Meinung mit zu wenig Zug zum Tor. Die 2.Sturmreihe bestand eigentlich nur aus Dennis Cardona und Greg Schmidt, da Vadim Kulabuchov wirklich ein Totalausfall war. Die Verteidigung war doch sehr wacklig und 5 Gegentore sprechen glaube ich Bände. Jörg Wartenberg war stark, Marcel Linke zwar sehr engagiert aber meist ideen- und erfolglos. Der Rest war sehr unauffällig, allerdings sehr diszipliniert.
Allerdings von der kämpferischen Seite, zumindest nach dem 3-1, kann man keinem Fuchs einen Vorwurf machen. Wenn sowas, dann noch über 60 Minuten klappt, dann siehts doch so schlecht gar nicht aus.
Ich glaube es war ein glücklicher, aber letztendlich verdienter Sieg unserer Jungs gegen eine sehr starke und engagierte Wölfemannschaft.