Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse warten weiter auf Bresagk-Zusage
14.11.2003 | 14:40 Uhr von
Trainer Sekera fordert Verstärkung für die Abwehr
Die Lausitzer Füchse gehen mit neuem Mut und der Aussicht auf einen spektakulären Transfer-Coup in die zweite Saisonphase der Oberliga Südost. Am 15. Spieltag ist heute um 19.30 Uhr der ERC Selb zu Gast im Fuchsbau. Am Mittwoch steht dann das prestigeträchtige Sachsenderby bei den Dresdner Eislöwen auf dem Programm (Beginn um 17 Uhr). Hinter den Kulissen basteln die Verantwortlichen derweil weiter an der Verpflichtung des langjährigen Nationalverteidigers Michael Bresagk. Der gebürtige Weißwasseraner hofft zwar nach wie vor auf einen neuen Vertrag beim DEL-Spitzenteam Frankfurt Lions, konnte sich mit den Hessen aber noch nicht einigen. Nach RUNDSCHAU-Informationen liegt ihm auch ein unterschriftsreifes Angebot der Füchse vor. "Im Moment bin ich hin und her gerissen. Einerseits möchte ich gern weiter in Frankfurt spielen. Andererseits muss ich jedoch auch sehen, dass ich möglichst schnell wieder Wettkampfpraxis bekomme", erklärte Bresagk. Heißt im Klartext: Sollte das Engagement in Frankfurt platzen, könnte dies die Chance der Füchse sein.

Denn Weißwassers Trainer Horymir Sekera hat aufgrund der Personalprobleme in der Abwehr speziell in diesem Mannschaftsteil akuten Nachbesserungsbedarf ausgemacht hat. "Wir brauchen auf jeden Fall noch einen erfahrenen Verteidiger", forderte er. Zumal mit Pavel Vait (Leistenbeschwerden) an diesem Wochenende ein wichtiger Mann ausfällt. Auch Victor Bystryantsev ist nach einer Innenbanddehnung noch nicht hundertprozentig fit. Trotzdem hofft Sekera nach zuletzt schwächeren Leistungen seines Teams heute auf einen echten Neuanfang gegen Selb. In der zweiwöchigen Punktspielpause hat er seine Profis insbesondere Kondition nachtanken lassen und daneben viel Wert auf taktische Feinheiten gelegt. "Wir müssen gegen Selb unbedingt gewinnen, um oben dabei zu bleiben", umreißt der 55-jährige Tscheche das Wochenendziel. Daneben sei man es den Zuschauern schuldig, endlich wieder besseres Eishockey zu spielen.

Zudem hat Sekera in der Punktspielpause auch seine Angriffsformationen komplett umgestellt. Martin Sekera, Marco Ludwig und Greg Schmidt werden ab sofort in der ersten Reihe stürmen. Daniel Bartell, der wiedergenesene Markus Kempf und Jörg Pohling sollen als zweite Reihe ebenfalls für Tore sorgen. Wer als dritte Reihe auf das Eis läuft, will der Coach erst kurzfristig entscheiden. Er hat dabei die Wahl zwischen dem Youngsterblock mit Marcel Leyva, André Mücke und Stephan Kuhlee sowie der routinierten Reihe Boris Fuchs, Vadim Kulabuchov und Dennis Cardona. Pikant: Speziell Fuchs, Kulabuchov und Cardona entpuppten sich zuletzt aufgrund ihrer mäßigen Leistungen als Sorgenkinder. Deshalb sei es laut Sekera durchaus denkbar, dass die Routiniers heute zuerst auf der Bank Platz nehmen müssen und die Youngster den Vorzug bekommen. "Bei mir geht es nach dem Leistungsprinzip. Wer Leistung bringt, der spielt auch", stellt Sekera klar. Aber ich werde garantiert nicht mit vier Reihen beginnen. Die Frage bei der Besetzung der dritten Reihe lautet also: Youngster oder Routiniers?

Quelle: Lausitzer Rundschau
484 mal gelesen
 
1 | peter_motsche | 14.11.2003 @ 18:24
ich bin für youngster
2 | Bobo | 15.11.2003 @ 17:27
Ich nicht weil man mit den nur eine Schlacht gewinnen kann mit einen Bresagk jedoch den ganzen Krieg.Ergo:Spiel und Meisterschaft
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