Weißwasser heute selbstbewusst nach Dresden
2860 Fans hoffen heute auf ein tierisches Eishockey-Vergnügen, wenn die Dresdner Eislöwen auf die Lausitzer Füchse aus Weißwasser treffen. Die Eissporthalle in der Pieschener Allee ist seit Tagen ausverkauft für das mit Spannung erwartete Sachsenderby (Beginn um 17 Uhr). Am vergangenen Wochenende haben beide Teams noch einmal kräftig Selbstvertrauen getankt. Die Füchse beendeten mit dem 5:2-Heimsieg gegen Selb ihre Negativserie von drei Niederlagen in Folge. Die Eislöwen gewannen 4:3 in Bayreuth.
In Sachen Motivation hatten die Verantwortlichen in beiden Lagern deshalb nur wenig Arbeit - das prestigeträchtige Derby dürfte wieder zu einem Selbstläufer werden. "Wir brauchen jeden Punkt, um oben in der Tabelle dabeizubleiben. Deshalb wollen wir auch in Dresden gewinnen", sagt Weißwassers Coach Horymir Sekera. Dresdens Manager Jan Tabor ergänzt: "Gegen Weißwasser muss man keinen Spieler motivieren, da sind alle heiß, beide Mannschaften liegen liegen eng beieinander auf Platz drei und vier." Mit einem Erfolg in der Elbmetropole könnten die Füchse an den Eislöwen vorbeiziehen. Allerdings ist Dresden das einzige Team in der Oberliga Südost, das zu Hause noch keine Niederlage hinnehmen musste. "Der Heimvorteil spricht sicher für die Eislöwen. Aber ich hoffe auf die stimmgewaltige Unterstützung unserer eigenen Zuschauer, die uns diese schwere Aufgabe ein ganzes Stück leichter machen können", sagt Sekera im Wissen darum, dass mindestens 500 Fans die Mannschaft heute begleiten wollen.
In personeller Hinsicht kann der Füchse-Trainer heute bis auch den nach wie vor verletzten Abwehrspieler Pavel Vait aus dem Vollen schöpfen. Im Tor plant er diesmal mit dem erfahrenen Iiro Itämies, der den Vorzug vor Sebastian Elwing erhalten wird. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter der Besetzung der dritten Sturmreihe. Hier hat Horymir Sekera die Wahl zwischen dem Youngster-Block mit Marcel Leyva, Stephan Kuhlee und André Mücke sowie der routinierten Reihe Vadim Kulabuchov, Boris Fuchs und Dennis Cardona. Gestern tendierte der Coach eher in Richtung Nachwuchs. "Sie haben gegen Selb gut gespielt. Deshalb habe ich wenig Veranlassung, das Team umzustellen. Aber die erfahrenen Spieler sind deswegen nicht abgeschrieben. Auch sie brauchen wir in Dresden."
(Frank Noack)
2860 Fans hoffen heute auf ein tierisches Eishockey-Vergnügen, wenn die Dresdner Eislöwen auf die Lausitzer Füchse aus Weißwasser treffen. Die Eissporthalle in der Pieschener Allee ist seit Tagen ausverkauft für das mit Spannung erwartete Sachsenderby (Beginn um 17 Uhr). Am vergangenen Wochenende haben beide Teams noch einmal kräftig Selbstvertrauen getankt. Die Füchse beendeten mit dem 5:2-Heimsieg gegen Selb ihre Negativserie von drei Niederlagen in Folge. Die Eislöwen gewannen 4:3 in Bayreuth.
In Sachen Motivation hatten die Verantwortlichen in beiden Lagern deshalb nur wenig Arbeit - das prestigeträchtige Derby dürfte wieder zu einem Selbstläufer werden. "Wir brauchen jeden Punkt, um oben in der Tabelle dabeizubleiben. Deshalb wollen wir auch in Dresden gewinnen", sagt Weißwassers Coach Horymir Sekera. Dresdens Manager Jan Tabor ergänzt: "Gegen Weißwasser muss man keinen Spieler motivieren, da sind alle heiß, beide Mannschaften liegen liegen eng beieinander auf Platz drei und vier." Mit einem Erfolg in der Elbmetropole könnten die Füchse an den Eislöwen vorbeiziehen. Allerdings ist Dresden das einzige Team in der Oberliga Südost, das zu Hause noch keine Niederlage hinnehmen musste. "Der Heimvorteil spricht sicher für die Eislöwen. Aber ich hoffe auf die stimmgewaltige Unterstützung unserer eigenen Zuschauer, die uns diese schwere Aufgabe ein ganzes Stück leichter machen können", sagt Sekera im Wissen darum, dass mindestens 500 Fans die Mannschaft heute begleiten wollen.
In personeller Hinsicht kann der Füchse-Trainer heute bis auch den nach wie vor verletzten Abwehrspieler Pavel Vait aus dem Vollen schöpfen. Im Tor plant er diesmal mit dem erfahrenen Iiro Itämies, der den Vorzug vor Sebastian Elwing erhalten wird. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter der Besetzung der dritten Sturmreihe. Hier hat Horymir Sekera die Wahl zwischen dem Youngster-Block mit Marcel Leyva, Stephan Kuhlee und André Mücke sowie der routinierten Reihe Vadim Kulabuchov, Boris Fuchs und Dennis Cardona. Gestern tendierte der Coach eher in Richtung Nachwuchs. "Sie haben gegen Selb gut gespielt. Deshalb habe ich wenig Veranlassung, das Team umzustellen. Aber die erfahrenen Spieler sind deswegen nicht abgeschrieben. Auch sie brauchen wir in Dresden."
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau