Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Wichtiger Erfolg für die Füchse
24.11.2003 | 08:11 Uhr von
Oberliga: Weißwasser besiegt Berlin Capitals 4:1
Im Spiel der Tabellennachbarn haben die Lausitzer Füchse gestern die Berlin Capitals mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) bezwungen und sich damit gleichzeitig für die 0:3-Schlappe am Freitag in Bayreuth rehabilitiert. Im Falle einer erneute Niederlage hätte den Gastgebern sogar der Sturz auf Rang sechs gedroht. Nur die ersten fünf Teams qualifizieren sich für die Meisterrunde. Aufgrund von Verletzungen und einer Sperre musste Trainer Horymir Sekera seine Reihen wieder einmal komplett umstellen. Neben Kapitän Torsten Hanusch (Schulterprellung) und Stephan Kuhlee (Fieber) fehlte auch Iiro Itämies. Der Füchse-Keeper hatte sich am Freitag in Bayreuth eine schwere Rückenprellung zugezogen. Ursprüngliche Befürchtungen, nach denen sich Itämies möglicherweise einen Halswirbel gebrochen haben könnte, bewahrheiteten sich zum Glück nicht. Trotzdem kann der Finne wahrscheinlich erst Ende der Woche wieder in das Training einsteigen. Außerdem musste Daniel Bartell pausieren. Er hatte am Freitag eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassiert und war deshalb gesperrt.
Trotz dieser personellen Probleme bestimmten die Gastgeber bereits im ersten Drittel klar die Szenerie. Die zwischenzeitliche 2:0-Führung durch Treffer von Markus Kempf (7.) und Viktor Bystryantsev (14.) ging absolut in Ordnung. Zumal die Gäste aus der Hauptstadt im Vergleich zu ihrem 7:2-Heimsieg gegen die Füchse nicht wieder zu erkennen waren. Sie agierten ängstlich und nervös.
Als Martin Sekera kurz nach Wiederbeginn sogar auf 3:0 (23.) erhöhte, schien die Partie bereits gelaufen zu sein. Die Folge: Weißwasser schaltete jetzt einen Gang zurück, so dass das Spiel mehr und mehr verflachte. In der 38. Minute kam Berlin dann zum 1:3 durch Hoffmann. Zu einer Wende reichte es für die Hauptstädter nicht mehr, denn die Füchse brachten ihren Vorsprung relativ souverän über die Zeit. Als Berlin auch noch den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, traf Jörg Pohling ins leere Tor zum 4:1-Endstand (60.).
Entsprechend erleichtert zeigte sich Weißwassers Trainer Horymir Sekera. «Wir haben heute einen sehr wertvollen Sieg erkämpft. Bis auf die ersten zehn Minuten im zweiten Drittel bin ich mit meiner Mannschaft zufrieden» , bilanzierte er. Caps-Coach Andreas Brockmann meinte: «Es war ein wichtiges Spiel, das wir leider verloren haben. Wir haben uns vor allem durch individuelle Fehler im ersten Drittel das Leben schwer gemacht. Weißwasser war uns körperlich überlegen.» (Eig. Ber./jola/noc)

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