Weißwasser unterliegt ERC Haßfurt 1:4
Advent, Advent, der Fuchsbau pennt! Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – jetzt steht plötzlich das Abstiegsgespenst bei den Lausitzer Füchsen vor der Tür. Sie leisteten sich gestern Abend eine 1:4 (0:0, 0:3, 1:1)-Heimpleite gegen den ERC Haßfurt. So schlecht wie das Ergebnis war auch die Leistung der Gastgeber vor 1450 Zuschauern. Für die Füchse, die vor Saisonbeginn zum engsten Favoritenkreis gezählt wurden, hat damit endgültig der Kampf um Platz fünf und damit das letzte Ticket für die Meisterrunde begonnen. Andernfalls würde der Traditionsverein in der Abstiegsrunde gegen die Rückstufung in die Regionalliga Ost kämpfen. "Ich bin sprachlos und enttäuscht. Der Haßfurter Sieg geht in Ordnung. Wir hatten heute nur Chaos auf dem Eis zu bieten", bilanzierte Füchse-Trainer Horymir Sekera.
Das Chaos war genau genommen erst ein gemütliches Beisammensein unter Sportkameraden. Dann ging in der schwachen Partie wenigstens den Gästen aus Haßfurt am ersten Advent ein Lichtlein auf. Innerhalb von drei Minuten wurden sie im zweiten Drittel mit drei Toren beschenkt. Füchse-Keeper Iiro Itämies machte dabei eine ausgesprochen unglückliche Figur. Doch auch seine Vorderleuten offenbarten zwei Tage nach dem 4:3-Erfolg im Penaltyschießen in Hannover erhebliche Defizite.
Einzige positive Nachricht: Am Dienstag treffen sich Füchse-Geschäftsführer René Reinert und Ex-Nationalspieler Michael Bresagk zu Vertragsverhandlungen. Das bestätigte Bresagk der RUNDSCHAU. Er ist nach wie vor ohne Vertrag und kann sich vorstellen, zumindest übergangsweise bei seinem Heimatverein auszuhelfen.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Aufgrund der gezeigten Leistungen hat der Verein darum gebeten, in dieser Kategorie diesmal keine Auszeichnung vorzunehmen.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 01.12.2003
1 | Held | 01.12.2003 @ 14:04
Na wenn das mal keine Bilanz von Sekera ist, dann weiß ich auch nicht... Weil Haßfurt ja auch der überragende Gegner schlechthin ist! Die haben doch allein 1/4 ihrer Punkte gegen die Füchse geholt! SOWAS VON PEINLICH!
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Advent, Advent, der Fuchsbau pennt! Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – jetzt steht plötzlich das Abstiegsgespenst bei den Lausitzer Füchsen vor der Tür. Sie leisteten sich gestern Abend eine 1:4 (0:0, 0:3, 1:1)-Heimpleite gegen den ERC Haßfurt. So schlecht wie das Ergebnis war auch die Leistung der Gastgeber vor 1450 Zuschauern. Für die Füchse, die vor Saisonbeginn zum engsten Favoritenkreis gezählt wurden, hat damit endgültig der Kampf um Platz fünf und damit das letzte Ticket für die Meisterrunde begonnen. Andernfalls würde der Traditionsverein in der Abstiegsrunde gegen die Rückstufung in die Regionalliga Ost kämpfen. "Ich bin sprachlos und enttäuscht. Der Haßfurter Sieg geht in Ordnung. Wir hatten heute nur Chaos auf dem Eis zu bieten", bilanzierte Füchse-Trainer Horymir Sekera.
Das Chaos war genau genommen erst ein gemütliches Beisammensein unter Sportkameraden. Dann ging in der schwachen Partie wenigstens den Gästen aus Haßfurt am ersten Advent ein Lichtlein auf. Innerhalb von drei Minuten wurden sie im zweiten Drittel mit drei Toren beschenkt. Füchse-Keeper Iiro Itämies machte dabei eine ausgesprochen unglückliche Figur. Doch auch seine Vorderleuten offenbarten zwei Tage nach dem 4:3-Erfolg im Penaltyschießen in Hannover erhebliche Defizite.
Einzige positive Nachricht: Am Dienstag treffen sich Füchse-Geschäftsführer René Reinert und Ex-Nationalspieler Michael Bresagk zu Vertragsverhandlungen. Das bestätigte Bresagk der RUNDSCHAU. Er ist nach wie vor ohne Vertrag und kann sich vorstellen, zumindest übergangsweise bei seinem Heimatverein auszuhelfen.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Aufgrund der gezeigten Leistungen hat der Verein darum gebeten, in dieser Kategorie diesmal keine Auszeichnung vorzunehmen.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 01.12.2003