"Es geht doch..." So oder ähnlich muss es Miro Sekera nach dem 6:1 gegen Bayreuth durch den Kopf gegangen sein. Nicht umsonst lobte der Coach nach dem Spiel in der Pressekonferenz das Team: "Ich bin mit dem Spiel und den letzten beiden Wochen zufrieden. Wir spielen taktisch endlich so wie ich mir das vorstelle.". Nachdem der Rudelführer der jungen Füchseschar in den letzten Wochen regelmässig ob der taktischen Unzulänglichkeiten verzweifelte, konnte er beim Sieg gegen Bayreuth eine taktisch disziplinierte und mit fast unbekannten Spielwitz versehene Weisswasseraner Mannschaft sehen.
Wie schon beim 8:3 Sieg gegen Bremerhaven wurde der Grundstein für die 3 Punkte durch einen Doppelschlag im 1.Drittel gelegt. Erst netzte Jörg Pohling gegen den an diesem Abend völlig indisponierten Döhler ein und nur 81 Sekunden später konnte Martin Sekera über seinen überlegten Schlenzer jubeln, der das 2:0 bedeutete. Als dann nach 15 Minuten auch noch der immer mehr formverbesserte Pavel Vait einen Treffer in Überzahl erzielte , konnten die leider wieder nur 1500 Zuschauer anfangen mit einem Heimsieg der Füchse zu rechnen, zu dominant traten die Gastgeber bis dahin auf. Die große Unbekannte an diesem Abend war dann eigentlich nur noch, wie überstehen die Füchse ihr "geliebtes" 2.Drittel. Von überstehen konnte aber diesmal überhaupt nicht die Rede sein. Angefangen von dem schnellen 4:0, wiederum von Martin Sekera nach genialem Bandenpass von Sascha Engel, über das 5:1 durch Jörg Pohling nach Alleingang und schönem Pass in die Tiefe von Ludwig, bis hin zum krönendem Abschluss durch die Traumkombination der 1.Reihe durch Martin Sekera, Vadim Kulabuchov mit Torerfolg für Greg Schmidt, bot das 2.Drittel teilweise Eishockey vom Feinsten.
Im letzten Drittel schalteten die Füchse einen Gang zurück und versuchten teilweise nur noch zu zaubern, aber die harmlosen Bayreuther konnten auch dies nicht zu Torerfolgen nutzen. Highlight des Schlussdrittels war sicherlich die One-Man-Show des Martin Sekera. Bei Unterzahl der Füchse schnappte er sich den Puck, fuhr einen Scheinangriff und drehte dann zur eigenen Verteidigungszone ab. Verfolgt von fast der ganzen Bayreuter Tigersschar schlug er noch ein paar Haken und spielte dann erst den Puck zu einem völlig freistehenden Verteidiger. Diese Aktion wurde danach vom Füchse-Anhang fast frenetisch gefeiert.
Als Fazit dieses Spiel kann eigentlich nur stehen, dass die Füchse endlich die Taktik ihres Coaches verstanden haben, was Anlass zur Hoffnung gibt, dass man bis zum Ende der Vorrunde und auch noch darüber hinaus weiterhin solche Festtage erleben könnte. Erster Gradmesser wird dafür am nächsten Freitag das Derby gegen Dresden sein. Also Jungs, auf geht´s!!!
1 | gizmo | 15.12.2003 @ 18:06
Hoffentlich hällt das noch lange an das wir Siegen.
Viel glück für Freitag. Ich bin leider nicht dabei :-(
2 | Blumenstrauß | 15.12.2003 @ 19:44
Guter Bericht! Hoffentlich bleibt das so mit den Füchsen!
3 | Thomas | 03.09.2004 @ 18:39
@Gizmo meine Meinung :-)
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Wie schon beim 8:3 Sieg gegen Bremerhaven wurde der Grundstein für die 3 Punkte durch einen Doppelschlag im 1.Drittel gelegt. Erst netzte Jörg Pohling gegen den an diesem Abend völlig indisponierten Döhler ein und nur 81 Sekunden später konnte Martin Sekera über seinen überlegten Schlenzer jubeln, der das 2:0 bedeutete. Als dann nach 15 Minuten auch noch der immer mehr formverbesserte Pavel Vait einen Treffer in Überzahl erzielte , konnten die leider wieder nur 1500 Zuschauer anfangen mit einem Heimsieg der Füchse zu rechnen, zu dominant traten die Gastgeber bis dahin auf. Die große Unbekannte an diesem Abend war dann eigentlich nur noch, wie überstehen die Füchse ihr "geliebtes" 2.Drittel. Von überstehen konnte aber diesmal überhaupt nicht die Rede sein. Angefangen von dem schnellen 4:0, wiederum von Martin Sekera nach genialem Bandenpass von Sascha Engel, über das 5:1 durch Jörg Pohling nach Alleingang und schönem Pass in die Tiefe von Ludwig, bis hin zum krönendem Abschluss durch die Traumkombination der 1.Reihe durch Martin Sekera, Vadim Kulabuchov mit Torerfolg für Greg Schmidt, bot das 2.Drittel teilweise Eishockey vom Feinsten.
Im letzten Drittel schalteten die Füchse einen Gang zurück und versuchten teilweise nur noch zu zaubern, aber die harmlosen Bayreuther konnten auch dies nicht zu Torerfolgen nutzen. Highlight des Schlussdrittels war sicherlich die One-Man-Show des Martin Sekera. Bei Unterzahl der Füchse schnappte er sich den Puck, fuhr einen Scheinangriff und drehte dann zur eigenen Verteidigungszone ab. Verfolgt von fast der ganzen Bayreuter Tigersschar schlug er noch ein paar Haken und spielte dann erst den Puck zu einem völlig freistehenden Verteidiger. Diese Aktion wurde danach vom Füchse-Anhang fast frenetisch gefeiert.
Als Fazit dieses Spiel kann eigentlich nur stehen, dass die Füchse endlich die Taktik ihres Coaches verstanden haben, was Anlass zur Hoffnung gibt, dass man bis zum Ende der Vorrunde und auch noch darüber hinaus weiterhin solche Festtage erleben könnte. Erster Gradmesser wird dafür am nächsten Freitag das Derby gegen Dresden sein. Also Jungs, auf geht´s!!!