Hinterher ist man immer schlauer! - Mit dieser Weisheit wird sich Weißwassers Trainer Horymir Sekera in Zukunft häufiger konfrontiert sehen. Denn der Luxus von jetzt sechs und vielleicht bald sieben Ausländern (nur fünf dürfen spielen) hat auch einen Haken. Geht ein Spiel verloren, wird immer zuerst darüber diskutiert werden, wer hätte besser draußen bleiben sollen. Erst einmal standen alle sechs Kontingentspieler zur Verfügung - vor dem Match gegen Hannover. Und ausgerechnet diese Partie ging verloren(2:4).
"Ich habe mich für Kulabuchov und gegen Bystryantsev entschieden, weil Vadim immer für Tore gut ist. Außerdem hatte ich auch ohne Viktor sieben Verteidiger.", begründete Horymir Sekera den Tribünenplatz für den kasachischen Verteidiger Bystryantsev. Und musste am Ende konstatieren, dass es gravierende Fehler der Verteidiger waren, die zur Heimpleite führten. Übrigens: Bei drei Gegentoren stand der neue Verteidigerstar Todd Gill auf dem Eis... "Todd muss lernen, dass es für ihn hier kein Spaziergang wird. Nur wenn er 100% Leistung bringt, hilft er der Mannschaft.", sparte Sekera nicht mit Kritik. Derweil erbat Dr. Klaus Dietze - Manager im Krankenstand - Verständnis: "Nach der Euphorie im ersten Spiel braucht auch Gill Eingewöhnungszeit. Für ihn ist hier alles neu. Er wird mit Sicherheit noch die Korsettstange in der Abwehr." In Hassfurt war "zum Glück" der Finne Iiro Itämies erkältet. Somit löste sich das Problem der sechs Ausländer von selbst. Die Füchse gewannen auch durch zwei Kulabuchov- Tore (der Ukrainer wäre wahrscheinlich ohne den Itämies- Ausfall erster Kandidat für die Tribüne gewesen) mit 4:3. So dicht kann Glück und Pech nebeneinander liegen; so schmal kann der Grat zwischen Meister- und Abstiegsrunde werden. Somit bleibt nicht nur das Duell um Rang 5 spannend, wobei die Füchse als Vierter heute (Dienstag) um 18.00 Uhr beim vier Punkte zurückliegenden Sechsten ESV Bayreuth antreten müssen, sondern auch die Fragen, wer Ausländer Nr. 6 wird und draußen bleiben muss und ob die gewählte Aufstellung auch Erfolg hat. (Heinz Ludwig)
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"Ich habe mich für Kulabuchov und gegen Bystryantsev entschieden, weil Vadim immer für Tore gut ist. Außerdem hatte ich auch ohne Viktor sieben Verteidiger.", begründete Horymir Sekera den Tribünenplatz für den kasachischen Verteidiger Bystryantsev. Und musste am Ende konstatieren, dass es gravierende Fehler der Verteidiger waren, die zur Heimpleite führten. Übrigens: Bei drei Gegentoren stand der neue Verteidigerstar Todd Gill auf dem Eis... "Todd muss lernen, dass es für ihn hier kein Spaziergang wird. Nur wenn er 100% Leistung bringt, hilft er der Mannschaft.", sparte Sekera nicht mit Kritik. Derweil erbat Dr. Klaus Dietze - Manager im Krankenstand - Verständnis: "Nach der Euphorie im ersten Spiel braucht auch Gill Eingewöhnungszeit. Für ihn ist hier alles neu. Er wird mit Sicherheit noch die Korsettstange in der Abwehr." In Hassfurt war "zum Glück" der Finne Iiro Itämies erkältet. Somit löste sich das Problem der sechs Ausländer von selbst. Die Füchse gewannen auch durch zwei Kulabuchov- Tore (der Ukrainer wäre wahrscheinlich ohne den Itämies- Ausfall erster Kandidat für die Tribüne gewesen) mit 4:3. So dicht kann Glück und Pech nebeneinander liegen; so schmal kann der Grat zwischen Meister- und Abstiegsrunde werden. Somit bleibt nicht nur das Duell um Rang 5 spannend, wobei die Füchse als Vierter heute (Dienstag) um 18.00 Uhr beim vier Punkte zurückliegenden Sechsten ESV Bayreuth antreten müssen, sondern auch die Fragen, wer Ausländer Nr. 6 wird und draußen bleiben muss und ob die gewählte Aufstellung auch Erfolg hat. (Heinz Ludwig)