Nach kämpferischer Steigerung drehen die Lausitzer Füchse ein 0:3-Rückstand in einen 5:3-Sieg um
Nach dem überraschenden Auswärtssieg der Füchse in Bremerhaven war die Ausgangslage klar: Ein Sieg gegen Schweinfurt und die Meisterrunde war erreicht (Vier Punkte Vorsprung würden genügen, da Bayreuth und Schweinfurt noch gegeneinander spielen). Eine Niederlage aber und es würde wieder ganz eng.
An der Leistung der Füchse im ersten Drittel gemessen, war der Sieg am Freitag das „Wunder von Bremerhaven“. Auf Weißwasseraner Seite lief überhaupt nichts, was die Gäste zu einem 3:0-Vorsprung und die Füchse-Fans mit einem gellenden Pfeifkonzert quittierten.
Nach nur 15 Sekunden wurden die Füchse kalt getroffen, ein Schuss von Marcel Juhasz ging durch die Schoner von Iiro Itämies - ein klarer Torwartfehler! Die Füchse zeigten sich schockiert, erspielten sich in den ersten 20 Minuten nicht eine klare Torchance. Ein Fehlpassfestival zunächst auf beiden Seiten ließ keinen Spielfluss aufkommen. Auch das erste Überzahlspiel der Füchse brachte keine Gefahr für das Gästetor. Dann kamen die Schweinfurter Mighty Dogs besser ins Spiel, wurden zwingender und kamen nicht überraschend zu ihrem zweiten Tor. Als die Gäste danach auch noch ihre erste Überzahl-Situation nach wenigen Sekunden zum 3:0 nutzten, war Totenstille in der Halle. Die Füchse retteten sich danach ohne weiteren Schaden in die Drittelpause.
Der Krampf ging im zweiten Drittel zunächst weiter, begleitet von Pfiffen von den Rängen. Erst als Mitte des Drittels beide Teams engagierter zu Werke gingen, änderte sich das Spiel. Es gab Strafzeiten für die Schweinfurter, die die Füchse beide Male durch den Kanadier Todd Gill zu Toren nutzen konnte. Erst täuschte er einen Pass an, täuschte damit den Gästetorwart Jan Guryca und schoss ein, beim zweiten Tor schoss er hart auf das Tor, so dass der Goalie nach vorn prallen lassen musste. Gill blieb einfach stehen und verwandelte zum Anschlusstreffer. Der Kanadier zeigte seine ganze Klasse und Erfahrung aus über 1 000 NHL-Spielen.
Der Fuchsbau war damit aufgewacht, es war plötzlich Stimmung in der Bude. Weißwasser drückte in den verbleibenden fünf Minuten auf den Ausgleich. Martin Sekera scheiterte mit der größten Chance.
Auch im Schlussdrittel ließen sich die Gäste zu sehr in das eigene Drittel drängen. Trotzdem lief spielerisch nicht allzu viel bei den Füchsen zusammen, sie überzeugten mehr durch ihren kämpferischen Einsatz, hatten wohl begriffen, worum es in diesem Spiel ging. Etwas überraschend fiel der Ausgleich durch Pavel Vait, der allerdings schön herausgespielt war.
Was gestern wirklich funktionierte, war das Überzahlspiel: Martin Sekera nutzte die einzige Überzahlsituation für die Füchse im Schlussdrittel zum 4:3. Danach setzten die Gäste noch einmal alles auf eine Karte und die Füchse mächtig unter Druck. Eine Minute vor Schluss entschied Jörg Pohling mit einem Konter das Spiel endgültig. Er hatte die Scheibe an der roten Linie erhalten, war allein auf Guryca zugelaufen, hatte ihn umkurvt und aus ganz spitzem Winkel getroffen.
Die Erleichterung war allen im Fuchsbau anzumerken. Mit einer Energieleistung hatten die Füchse das Spiel gedreht ohne spielerisch zu überzeugen und so die Meisterrunde gesichert.
Nach dem überraschenden Auswärtssieg der Füchse in Bremerhaven war die Ausgangslage klar: Ein Sieg gegen Schweinfurt und die Meisterrunde war erreicht (Vier Punkte Vorsprung würden genügen, da Bayreuth und Schweinfurt noch gegeneinander spielen). Eine Niederlage aber und es würde wieder ganz eng.
An der Leistung der Füchse im ersten Drittel gemessen, war der Sieg am Freitag das „Wunder von Bremerhaven“. Auf Weißwasseraner Seite lief überhaupt nichts, was die Gäste zu einem 3:0-Vorsprung und die Füchse-Fans mit einem gellenden Pfeifkonzert quittierten.
Nach nur 15 Sekunden wurden die Füchse kalt getroffen, ein Schuss von Marcel Juhasz ging durch die Schoner von Iiro Itämies - ein klarer Torwartfehler! Die Füchse zeigten sich schockiert, erspielten sich in den ersten 20 Minuten nicht eine klare Torchance. Ein Fehlpassfestival zunächst auf beiden Seiten ließ keinen Spielfluss aufkommen. Auch das erste Überzahlspiel der Füchse brachte keine Gefahr für das Gästetor. Dann kamen die Schweinfurter Mighty Dogs besser ins Spiel, wurden zwingender und kamen nicht überraschend zu ihrem zweiten Tor. Als die Gäste danach auch noch ihre erste Überzahl-Situation nach wenigen Sekunden zum 3:0 nutzten, war Totenstille in der Halle. Die Füchse retteten sich danach ohne weiteren Schaden in die Drittelpause.
Der Krampf ging im zweiten Drittel zunächst weiter, begleitet von Pfiffen von den Rängen. Erst als Mitte des Drittels beide Teams engagierter zu Werke gingen, änderte sich das Spiel. Es gab Strafzeiten für die Schweinfurter, die die Füchse beide Male durch den Kanadier Todd Gill zu Toren nutzen konnte. Erst täuschte er einen Pass an, täuschte damit den Gästetorwart Jan Guryca und schoss ein, beim zweiten Tor schoss er hart auf das Tor, so dass der Goalie nach vorn prallen lassen musste. Gill blieb einfach stehen und verwandelte zum Anschlusstreffer. Der Kanadier zeigte seine ganze Klasse und Erfahrung aus über 1 000 NHL-Spielen.
Der Fuchsbau war damit aufgewacht, es war plötzlich Stimmung in der Bude. Weißwasser drückte in den verbleibenden fünf Minuten auf den Ausgleich. Martin Sekera scheiterte mit der größten Chance.
Auch im Schlussdrittel ließen sich die Gäste zu sehr in das eigene Drittel drängen. Trotzdem lief spielerisch nicht allzu viel bei den Füchsen zusammen, sie überzeugten mehr durch ihren kämpferischen Einsatz, hatten wohl begriffen, worum es in diesem Spiel ging. Etwas überraschend fiel der Ausgleich durch Pavel Vait, der allerdings schön herausgespielt war.
Was gestern wirklich funktionierte, war das Überzahlspiel: Martin Sekera nutzte die einzige Überzahlsituation für die Füchse im Schlussdrittel zum 4:3. Danach setzten die Gäste noch einmal alles auf eine Karte und die Füchse mächtig unter Druck. Eine Minute vor Schluss entschied Jörg Pohling mit einem Konter das Spiel endgültig. Er hatte die Scheibe an der roten Linie erhalten, war allein auf Guryca zugelaufen, hatte ihn umkurvt und aus ganz spitzem Winkel getroffen.
Die Erleichterung war allen im Fuchsbau anzumerken. Mit einer Energieleistung hatten die Füchse das Spiel gedreht ohne spielerisch zu überzeugen und so die Meisterrunde gesichert.
Michael Schlick und Frank Thümmler
Quelle: SZ-Online