Eislöwen und Füchse ab nächster Woche in Meisterrunde
Mit dem vierten Sachsen-Derby am Freitag und den Sonntag-Spielen beenden die Dresdner Eislöwen und die Lausitzer Füchse am Wochenende den Vorrunden-Marathon in der Eishockey-Oberliga. Zeit zum Luftholen bleibt jedoch kaum: Schon in der nächsten Woche beginnt die erste Vorentscheidung um den Aufstieg in die zweite Bundesliga. In der Meisterrunde kämpfen Eislöwen und Füchse um den Einzug in die Play-offs. Durch den Bankrott des Zweitligisten SC Riessersee würde beiden bereits der Final-Einzug für den Sprung in die zweite Liga reichen.
„Wir ruhen uns keinesfalls für die Meisterrunde aus, sondern wollen unseren treuen Fans etwas bieten“, verspricht Horymir Sekera. Den Füchse-Trainer wurmt noch die 1:2-Niederlage in der Verlängerung in Weißwasser. „Warum sollten wir uns diesmal nicht die Punkte aus Dresden holen“, sagte der Tscheche, dessen Hauptinteresse freilich dem Weg zum Wiederaufstieg gilt. „Weißwasser gehört von der Substanz in die zweite Liga. Und wir sind es den Anhängern schuldig, die zu den Fachkundigsten gehören, die ich kennen lernte“, meinte der 55-Jährige, der nach seinen drei Jahren in Crimmitschau in der Lausitz auf dieses Phänomen stieß. „In Crimmitschau kommen bei Erfolg schnell 6 000, bei Niederlagen-Serien aber auch sehr viel weniger. In Weißwasser gibt es durch die jahrzehntelange Tradition einen stabilen und kompetenten Fan-Stamm“, erklärte Sekera, der „am liebsten gemeinsam mit den Eislöwen aufsteigen“ möchte. „Dann haben wir auch in der nächsten Serie diese tolle Derby-Atmosphäre.“
Die Füchse wollen beim letzten Heimspiel ihren weiblichen Fans ein Bonbon bieten. Am Sonntag gibt es eine „Ladys Night“. Frauen ab 18 Jahre brauchen nur den halben Eintrittspreis zu zahlen. Außerdem werden drei festliche Abendessen verlost, bei denen die Gewinnerinnen von einem Füchse-Spieler ihrer Wahl begleitet werden.
Dresdner Zuversicht steigt weiter an. Zwar verloren die Dresdner durch den Bremerhavener 3:0-Sieg im Nachholspiel gegen die Berlin Capitals wieder die Tabellenspitze. Doch dies konnte dem Eislöwen-Manager die Vorfreude auf das Derby nicht trüben. „Die Halle ist ausverkauft. Da können wir eine tolle Stimmung erwarten“, erklärte Jan Tabor. Für beide Teams geht es um nichts mehr. Deshalb erleben wir sicher ein attraktives Eishockey-Spiel. Zudem können wir endlich einmal wieder mit dem fast kompletten Team antreten“, meinte er. Nur Verteidiger Georg Güttler fehlt noch. Roger Trudeau, Zdenek Travnicek und Thomas Mittermeier geben dagegen ihr Comeback. Außerdem geht erstmals Neuzugang André Grein für die Elbestädter auf Torejagd.
Der Manager schaut nun zuversichtlich in die nächsten Wochen: „Wir können mit der Vorrunde sehr zufrieden sein. Ob wir am Sonntag Erster oder Zweiter sind, ist egal. Unser Ziel ist es, in der Meisterrunde ebenso erfolgreich zu spielen und die Play-offs zu erreichen. Dann sehen wir weiter.“ Von Astrid Hofmann und Berthold Neumann
*Wir fahren nur zum Feiern hin*
Aber ein Sie wäre auch nicht Schlecht
;-)
2 | Axel Schweiss | 15.01.2004 @ 14:54
Der Mann wiederspricht sich doch.Jetzt redet er das wir von der Substanz in die 2Liga gehören und vor kurzen hiess es noch das aus dem Team nicht mehr rauszuholen ist.Na was nun?Tschau Axel.
3 | turbotox | 15.01.2004 @ 15:33
Das Saisonziel war vor Beginn klar und unmißverständlich vorgegeben: Sofortiger Aufstieg! Ab nächste Woche gibt‘s dann keine „Ausreden oder Widersprüche“ mehr, hoffe ich....
Allen ein schönes Derby!
4 | Eisloewe | 15.01.2004 @ 15:47
Ist wirklich egal wer morgen in dresden gewinnt, hauptsache wir sehen ein schönes derby und es verletz sich keiner für die meisterrunde. Viele grüße aus den Löwenkäfig
5 | @Axel | 15.01.2004 @ 16:43
Er hat jetzt gemerkt das er mit den beiden Kanadiern doch noch was holen kann und dieser Kauf war so kurz vor der Meisterrunde gar nicht so schlecht! Die beiden sind noch taufrisch und werden sich richtig reinknien! Hoffe ich!
6 | René G. | 15.01.2004 @ 17:33
@eislöwe: prinzipiell muss ich dir zustimmen, aber wer verliert schon gern ein derby ?
7 | 3liter | 15.01.2004 @ 17:55
Denke, es gibt ein Agreement zwischen beiden Vereinen. Hinten rum nicht allzu hart spielen, um Verletzungen zu vermeiden. Gleichzeitig sind dafür beide Abwehrreihen etwas anfälliger für Tore. Und davon will man ja viele sehen.
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Mit dem vierten Sachsen-Derby am Freitag und den Sonntag-Spielen beenden die Dresdner Eislöwen und die Lausitzer Füchse am Wochenende den Vorrunden-Marathon in der Eishockey-Oberliga. Zeit zum Luftholen bleibt jedoch kaum: Schon in der nächsten Woche beginnt die erste Vorentscheidung um den Aufstieg in die zweite Bundesliga. In der Meisterrunde kämpfen Eislöwen und Füchse um den Einzug in die Play-offs. Durch den Bankrott des Zweitligisten SC Riessersee würde beiden bereits der Final-Einzug für den Sprung in die zweite Liga reichen.
„Wir ruhen uns keinesfalls für die Meisterrunde aus, sondern wollen unseren treuen Fans etwas bieten“, verspricht Horymir Sekera. Den Füchse-Trainer wurmt noch die 1:2-Niederlage in der Verlängerung in Weißwasser. „Warum sollten wir uns diesmal nicht die Punkte aus Dresden holen“, sagte der Tscheche, dessen Hauptinteresse freilich dem Weg zum Wiederaufstieg gilt. „Weißwasser gehört von der Substanz in die zweite Liga. Und wir sind es den Anhängern schuldig, die zu den Fachkundigsten gehören, die ich kennen lernte“, meinte der 55-Jährige, der nach seinen drei Jahren in Crimmitschau in der Lausitz auf dieses Phänomen stieß. „In Crimmitschau kommen bei Erfolg schnell 6 000, bei Niederlagen-Serien aber auch sehr viel weniger. In Weißwasser gibt es durch die jahrzehntelange Tradition einen stabilen und kompetenten Fan-Stamm“, erklärte Sekera, der „am liebsten gemeinsam mit den Eislöwen aufsteigen“ möchte. „Dann haben wir auch in der nächsten Serie diese tolle Derby-Atmosphäre.“
Die Füchse wollen beim letzten Heimspiel ihren weiblichen Fans ein Bonbon bieten. Am Sonntag gibt es eine „Ladys Night“. Frauen ab 18 Jahre brauchen nur den halben Eintrittspreis zu zahlen. Außerdem werden drei festliche Abendessen verlost, bei denen die Gewinnerinnen von einem Füchse-Spieler ihrer Wahl begleitet werden.
Dresdner Zuversicht steigt weiter an. Zwar verloren die Dresdner durch den Bremerhavener 3:0-Sieg im Nachholspiel gegen die Berlin Capitals wieder die Tabellenspitze. Doch dies konnte dem Eislöwen-Manager die Vorfreude auf das Derby nicht trüben. „Die Halle ist ausverkauft. Da können wir eine tolle Stimmung erwarten“, erklärte Jan Tabor. Für beide Teams geht es um nichts mehr. Deshalb erleben wir sicher ein attraktives Eishockey-Spiel. Zudem können wir endlich einmal wieder mit dem fast kompletten Team antreten“, meinte er. Nur Verteidiger Georg Güttler fehlt noch. Roger Trudeau, Zdenek Travnicek und Thomas Mittermeier geben dagegen ihr Comeback. Außerdem geht erstmals Neuzugang André Grein für die Elbestädter auf Torejagd.
Der Manager schaut nun zuversichtlich in die nächsten Wochen: „Wir können mit der Vorrunde sehr zufrieden sein. Ob wir am Sonntag Erster oder Zweiter sind, ist egal. Unser Ziel ist es, in der Meisterrunde ebenso erfolgreich zu spielen und die Play-offs zu erreichen. Dann sehen wir weiter.“
Von Astrid Hofmann und Berthold Neumann
Quelle:sz-online