Weißwassers NHL-Kanadier erwog ernsthaft sofortige Abreise!
Die Sirene im Schweinfurter Icedome war am Freitag abend kaum verhallt, da schlug die Trauer bei den Gastgebern nach dem 4:3-Sieg der Lausitzer Füchse in Jubel um.
Denn das alles beherrschende Thema war der ungültige Spielerpass von Todd Gill, der den Unterfranken höchst wahrscheinlich drei Punkte am grünen Tisch bringen wird. Fest stand: Gill hätte nicht spielen dürfen, weil seine vorgelegte Spielerlaubnis nur bis zum 29. Januar gültig war. Die Eishockey Spiel-Betriebs-Gesellschaft (ESBG) wurde sofort per Zusatzmeldung von Schiedsrichter Daniel Piechaczek aus Ottobrunn informiert. In vergleichbaren Fällen wurde in der Vergangenheit mit 5:0 Toren für den Gegner entschieden.
«Die Reaktionen hier verwundern mich. Dass hier gejubelt wird, empfinde ich als sportliche Unfairness. Das kann ja wohl kein Grund zur Freude sein» , wetterte Füchse-Manager Dr. Klaus Dietze, der erstmals nach seinem Herzinfarkt die Mannschaft wieder zu einem Auswärtsspiel begleitete. Dietze nach Rücksprache mit einem Mitarbeiter der Füchse-Geschäftsstelle weiter: «Man hat mir versichert, dass die Passverlängerung bei der ESBG eingereicht worden ist. Es kann nur sein, dass dieser sich auf dem Postweg befindet.» Der sichtlich angefressene Trainer Horymir Sekera hielt sich mit seinem Statement zurück: «Ich bin für das Sportliche zuständig.»
Den ESW-Kanadier Todd Gill regte die ganze Angelegenheit um seinen Spielerpass in Schweinfurt derart auf, dass er sogar erwog, sofort in seine Heimat zurück zu kehren. Zumindest diese Wogen scheinen sich aber inwzischen wieder geglättet zu haben.
Gestern während des Füchse-Heimspiels gegen die Moskitos aus Essen kündigte Weißwassers Geschäftsführer René Reinert nun eine schonungslose Aufklärung der Umstände dieses Eklats an. Er bezog darin unverzügliche personelle Konsequenzen in der Geschäftsstelle des Vereins ausdrücklich mit ein.
Todd muss bleiben und Herr Reinert muss aufräumen.
2 | Bobo | 02.02.2004 @ 15:27
Richtig und das in allen Ecken.
3 | gizmo | 02.02.2004 @ 15:32
Los Herr Reinert Aufräumen und alles wird besser (Hoffentlich)
4 | Mulle | 02.02.2004 @ 15:41
Wenn er doch wieder in seine Heimat geht, wie geschrieben, dann braucht man sich nicht zu wundern. Das gibt es nur in WSW. Das war auch nicht das erste Mal! Andere Vereine nehmen ihn mit Kusshand!
5 | MikeM | 02.02.2004 @ 16:52
Seh ich genauso, ist der Ruf erst mal ruiniert ist schwer wieder davon loszukommen.
Hoffe Gill bleibt!
6 | hoffi | 02.02.2004 @ 17:19
na herr dietze,wieder mal unprprof. gehandelt! die dog`s können wohl nichts dafür! da würde jeder verein so handeln!Denke nur an die punkte gegen Riessersee vom grünen tisch, die uns dann doch noch in die po´s gebracht haben!also erst überlegen!
7 | Frank | 02.02.2004 @ 18:07
Na Hoffi, mal wieder nicht richtig den Beitrag gelesen?! Wo bitte liest du dass Hr. Dietze sich über den Einspruch von SW beschwert hat? Also erst überlegen!
8 | Erik | 02.02.2004 @ 18:53
Broda raus erik rein
9 | rohre 22 | 02.02.2004 @ 19:28
eigendlich müsste den anwesenden fans in schweinfurt die durch den fehler der geschäftsleitung ihr eintrittsgeld und andere kosten zurück erstattet werden (geschäftsleitung und nicht manschaft da sie alles gegeben hat)
10 | rohre 22 | 02.02.2004 @ 20:23
habe gerade ein kommentar von herrn reinert gelesen das er nach dem essen spiel gelesen also doch nicht bloß ein fehler der geschäftsleitung war. denn was ich komisch finde ist wie lange die passtelle des deb benötigt um einen pass zu verlängern.
11 | rohre 22 | 02.02.2004 @ 20:25
siehe liveticker von ehemals esw-online.de
12 | diana | 02.02.2004 @ 21:22
warum wollt ihr denn das geld zurück ? sorry versteh isch net, ihr habt das spiel doch gesehen!
13 | hmf | 02.02.2004 @ 21:23
will sich herr reinert selbstrauskegeln?
14 | tbold | 02.02.2004 @ 21:25
lächerlich das die sch in schweinfurt gefreut ham das wäre mir als spieler peinlich mich da zu freuen den verloren ham die spielerisch trotzdem da ändert der passmist bauch nix also jungs aus sw schämt euch
15 | gast | 02.02.2004 @ 21:30
3 punkte sind nun mal 3 punkt!!!
16 | hoffi | 02.02.2004 @ 23:01
ok frank, nu mach mal die augen zu u. lass das gleiche nach solcher knappen kiste in ww passieren!
meinste die reaktionen sind hier anders?
also da sollte man doch drüber stehen, u. lieber noch mal schlucken...
meine meinung cu
17 | Rolf | 03.02.2004 @ 11:54
Was wird denn nun? Ist Broda seinen Posten endlich los? Oder hat die "Untersuchungskommission" das Faxgerät als Schuldigen ermittelt?
18 | Bobo | 03.02.2004 @ 12:46
Es wurde bereits entlassen und hat sich auf dem Sperrmüll gemeldet. Von dort aus hat es eine neue Szelle in Polen bekommen. Habe ich zumindest gehört.
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Die Sirene im Schweinfurter Icedome war am Freitag abend kaum verhallt, da schlug die Trauer bei den Gastgebern nach dem 4:3-Sieg der Lausitzer Füchse in Jubel um.
Denn das alles beherrschende Thema war der ungültige Spielerpass von Todd Gill, der den Unterfranken höchst wahrscheinlich drei Punkte am grünen Tisch bringen wird. Fest stand: Gill hätte nicht spielen dürfen, weil seine vorgelegte Spielerlaubnis nur bis zum 29. Januar gültig war. Die Eishockey Spiel-Betriebs-Gesellschaft (ESBG) wurde sofort per Zusatzmeldung von Schiedsrichter Daniel Piechaczek aus Ottobrunn informiert. In vergleichbaren Fällen wurde in der Vergangenheit mit 5:0 Toren für den Gegner entschieden.
«Die Reaktionen hier verwundern mich. Dass hier gejubelt wird, empfinde ich als sportliche Unfairness. Das kann ja wohl kein Grund zur Freude sein» , wetterte Füchse-Manager Dr. Klaus Dietze, der erstmals nach seinem Herzinfarkt die Mannschaft wieder zu einem Auswärtsspiel begleitete. Dietze nach Rücksprache mit einem Mitarbeiter der Füchse-Geschäftsstelle weiter: «Man hat mir versichert, dass die Passverlängerung bei der ESBG eingereicht worden ist. Es kann nur sein, dass dieser sich auf dem Postweg befindet.» Der sichtlich angefressene Trainer Horymir Sekera hielt sich mit seinem Statement zurück: «Ich bin für das Sportliche zuständig.»
Den ESW-Kanadier Todd Gill regte die ganze Angelegenheit um seinen Spielerpass in Schweinfurt derart auf, dass er sogar erwog, sofort in seine Heimat zurück zu kehren. Zumindest diese Wogen scheinen sich aber inwzischen wieder geglättet zu haben.
Gestern während des Füchse-Heimspiels gegen die Moskitos aus Essen kündigte Weißwassers Geschäftsführer René Reinert nun eine schonungslose Aufklärung der Umstände dieses Eklats an. Er bezog darin unverzügliche personelle Konsequenzen in der Geschäftsstelle des Vereins ausdrücklich mit ein.
Quelle: Dirk Meier Lausitzer Rundschau online