Als man bereits in Bremerhaven noch eine 4:1-Führung aus der Hand gegeben hatte, wurde es auch im Heimspiel gegen den EHC München noch einmal spannend. Vor knapp 2000 Zuschauer lagen die Füchse bereits mit 5:2 in Führung, ehe die Gäste nach und nach herankamen. Erst als Greg Schmidt in der 54. Minute das sechste Füchse Tor markierte waren alle Messen gesungen.
Die Füchse erwischten einen Start nach Maß – gerade einmal 59 Sekunden waren gespielt, als Marco Ludwig zur Führung einschießen konnte. Das Team knüpfte an die Leistung an, mit der man in Bremerhaven zwei Drittel lang dominieren konnte. Von den bayrischen Gästen war in der Anfangsphase so gut wie nichts zu sehen. Doch wie aus dem Nichts ein kreuzgefährlicher Konter über den Münchner „Sturm-Tanker“ Peter Brearley. Der Kanadier spielte einen klugen Pass auf Landsmann Ron Newhook und dieser vollendete zum Ausgleich in der fünften Minute. Aber das Team von Horymir Sekera schockte das Gegentor keineswegs. Nur 62 Sekunden später konnte Marcel Linke mit einem Schlagschuss von der blauen Linie sein Team erneut in Führung bringen. Dennis Cardona, der in den letzten Wochen mit guten Leistungen überzeugte, lieferte die Vorlage – Münchens-Goalie Patrick Koslow sah bei diesem Treffer mehr als unglücklich aus. Der junge Keeper hatte alle Hände voll zu tun – in der siebten Spielminute musste er sich bereits zum dritten Mal geschlagen geben. Greg Schmidt spielt im Angriffsdrittel einen Querpass auf den völlig freien Martin Sekera, dieser verzögerter schön und ließ Koslow keine Abwehrmöglichkeit. Die Münchner schienen erst in der fünfzehnten Minute in der Lausitz angekommen zu sein, denn da fiel der Anschlusstreffer nach einer herrlichen Kombination in Überzahl. Der frühere Ingolstädter Alexander Leinsle war erfolgreich. Die Bayern kamen nun besser ins Spiel. Als Schiedsrichter Heiko Dahle aus Berlin in der siebzehnten Minute Martin Sekera in die Kühlbox schickte, kreuzten die Gäste im Powerplay erneut brandgefährlich vor Iiro Itämies auf. Doch dann eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft und Jörg Pohling lief alleine auf den bemitleidenswerten Koslow. „Golle“ überzieht klasse und vollendet mit der Rückhand zum 4:2 in der 19.Minute.
Im zweiten Drittel nahmen die Füchse weiterhin das Heft in die Hand. Viktor Bystryantsev erzielte mit seinem Überzahl-Hammer ins Kreuzeck (26. Minute) das 5:2. Nur neun Minute später war die Partie für den Kasachen beendet. Schiri Dahle schickte ihn mit einer 5 Minuten + Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen. Von der Regelauslegung sicher korrekt, denn Bystryantsev traf Daniel Menge bei einem Zweikampf an der Bande mit dem Schläger im Gesicht. Allerdings ging Bystryantsev klar zur Scheibe, währenddessen Menge seinen Kopf extrem tief hatte. Die Münchner bekamen also nun die einmalige Chance zurück ins Spiel zu kommen. In der 39. Minute markierte Tim Leahy den psychologisch wichtigen Treffer vor der Drittelpause. Leahys-Schuss von links konnte Iiro Itämies parieren, doch von seinem Schoner sprang die Scheibe an den Oberkörper von Jörg Wartenberg, der den Puck so ins Tor lenkte.
Als Mario Jann nach nur drei Minute im Schlussabschnitt den Anschlusstreffer, nach einer schnellen Kombination mit Tim Leahy, erzielte, wurden Erinnerungen an den Freitag in Bremerhaven wach. Plötzlich kam von den Füchsen nichts mehr – die Gäste drängten die Blau-Gelben zurück ins eigene Drittel. Die Füchse hatten nun auf einmal den Faden verloren, wirkten unsicher und ideenlos. Die Bayern hingegen, die zum Schlussdrittel Goalie Koslow durch Jochen Vollmer ersetzten, waren dem Ausgleich sehr nahe. Doch in der 54. Minute war es dann Alexander Engel, der in einer klasse Einzelaktion das entscheidende und so wichtige 6:4 vorbereitet. Der Verteidiger setzte sich gegen drei Bayern durch und legte dann klug auf Greg Schmidt ab, der locker einschob. Andre Mücke war es dann vergönnt in der 57. Minute den Schlusspunkt zum 7:4 zu setzen. Alles in allem ein verdienter Füchsesieg.
Sozusagen gibt es das berüchtigte 2. Drittel der Füchse nicht mehr. Jetzt dafür das berüchtigte 3.Drittel ;-)
2 | Manni | 08.02.2004 @ 23:52
schönes spiel mit schönen chancen auf beiden seiten....naja victors strafe war schon in ordnung....stockschlag ist nun mal mit verletzungsfolge 5+20.....ob mit absicht oder nicht spielt keine rolle....ist und bleibt eben tatsachenetscheidung...kannst du machen nix....musstu gucken..
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Die Füchse erwischten einen Start nach Maß – gerade einmal 59 Sekunden waren gespielt, als Marco Ludwig zur Führung einschießen konnte. Das Team knüpfte an die Leistung an, mit der man in Bremerhaven zwei Drittel lang dominieren konnte. Von den bayrischen Gästen war in der Anfangsphase so gut wie nichts zu sehen. Doch wie aus dem Nichts ein kreuzgefährlicher Konter über den Münchner „Sturm-Tanker“ Peter Brearley. Der Kanadier spielte einen klugen Pass auf Landsmann Ron Newhook und dieser vollendete zum Ausgleich in der fünften Minute. Aber das Team von Horymir Sekera schockte das Gegentor keineswegs. Nur 62 Sekunden später konnte Marcel Linke mit einem Schlagschuss von der blauen Linie sein Team erneut in Führung bringen. Dennis Cardona, der in den letzten Wochen mit guten Leistungen überzeugte, lieferte die Vorlage – Münchens-Goalie Patrick Koslow sah bei diesem Treffer mehr als unglücklich aus. Der junge Keeper hatte alle Hände voll zu tun – in der siebten Spielminute musste er sich bereits zum dritten Mal geschlagen geben. Greg Schmidt spielt im Angriffsdrittel einen Querpass auf den völlig freien Martin Sekera, dieser verzögerter schön und ließ Koslow keine Abwehrmöglichkeit. Die Münchner schienen erst in der fünfzehnten Minute in der Lausitz angekommen zu sein, denn da fiel der Anschlusstreffer nach einer herrlichen Kombination in Überzahl. Der frühere Ingolstädter Alexander Leinsle war erfolgreich. Die Bayern kamen nun besser ins Spiel. Als Schiedsrichter Heiko Dahle aus Berlin in der siebzehnten Minute Martin Sekera in die Kühlbox schickte, kreuzten die Gäste im Powerplay erneut brandgefährlich vor Iiro Itämies auf. Doch dann eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft und Jörg Pohling lief alleine auf den bemitleidenswerten Koslow. „Golle“ überzieht klasse und vollendet mit der Rückhand zum 4:2 in der 19.Minute.
Im zweiten Drittel nahmen die Füchse weiterhin das Heft in die Hand. Viktor Bystryantsev erzielte mit seinem Überzahl-Hammer ins Kreuzeck (26. Minute) das 5:2. Nur neun Minute später war die Partie für den Kasachen beendet. Schiri Dahle schickte ihn mit einer 5 Minuten + Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen. Von der Regelauslegung sicher korrekt, denn Bystryantsev traf Daniel Menge bei einem Zweikampf an der Bande mit dem Schläger im Gesicht. Allerdings ging Bystryantsev klar zur Scheibe, währenddessen Menge seinen Kopf extrem tief hatte. Die Münchner bekamen also nun die einmalige Chance zurück ins Spiel zu kommen. In der 39. Minute markierte Tim Leahy den psychologisch wichtigen Treffer vor der Drittelpause. Leahys-Schuss von links konnte Iiro Itämies parieren, doch von seinem Schoner sprang die Scheibe an den Oberkörper von Jörg Wartenberg, der den Puck so ins Tor lenkte.
Als Mario Jann nach nur drei Minute im Schlussabschnitt den Anschlusstreffer, nach einer schnellen Kombination mit Tim Leahy, erzielte, wurden Erinnerungen an den Freitag in Bremerhaven wach. Plötzlich kam von den Füchsen nichts mehr – die Gäste drängten die Blau-Gelben zurück ins eigene Drittel. Die Füchse hatten nun auf einmal den Faden verloren, wirkten unsicher und ideenlos. Die Bayern hingegen, die zum Schlussdrittel Goalie Koslow durch Jochen Vollmer ersetzten, waren dem Ausgleich sehr nahe. Doch in der 54. Minute war es dann Alexander Engel, der in einer klasse Einzelaktion das entscheidende und so wichtige 6:4 vorbereitet. Der Verteidiger setzte sich gegen drei Bayern durch und legte dann klug auf Greg Schmidt ab, der locker einschob. Andre Mücke war es dann vergönnt in der 57. Minute den Schlusspunkt zum 7:4 zu setzen. Alles in allem ein verdienter Füchsesieg.
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