Lausitzer Füchse besiegen den EHC München nach starker Leistung 7:4
Am ersten Wochenende nach der peinlichen "Pass-Affäre" und der als Konsequenz vorgenommenen Suspendierung von Geschäftsstellenleiter Matthias Broda bezwangen sie gestern den Tabellenzweiten EHC München nach starker Leistung mit 7:4 (4:2, 1:1, 2:1). "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen.
Jeder Spieler hat alles gegeben", lobte der sichtlich erleichterte Trainer Horymir Sekera. Am Freitag mussten sich die Füchse trotz einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung in Bremerhaven am Ende unglücklich mit 4:5 im Penaltyschießen geschlagen geben. Nach sechs Spieltagen der Meisterrunde in der Oberliga rangiert Weißwasser jetzt in der Mitte des Klassements. 1947 Zuschauer sahen von der ersten Minute an ein Füchse-Team, das nach den jüngsten Rückschlägen zwar mit viel Frust, aber eben auch Verstand seine Kombinationen vortrug. Da die Gäste aus München ebenfalls Lust auf attraktives Offensiv-Eishockey verspürten, war vor allem das erste Drittel von einem enorm hohen Tempo auf beiden Seiten geprägt. Marco Ludwig, der zuvor zwei Mal scheiterte, erzielte nach 59 Sekunden die umjubelte Führung der Füchse. Für die Mannschaft von Trainer Horymir Sekera spricht, dass sie sich gestern – anders noch als in Bremerhaven – auch von Gegentoren nicht aus dem Rhythmus bringen ließ
und selbst ohne die verletzten Leistungsträger Torsten Hanusch, Pavel Vait und Vadim Kulabuchov weiterhin couragiert nach vorn spielte.
Kräfte ließen merklich nach
In Bedrängnis gerieten die Lausitzer erst im letzten Drittel, als die Kräfte merklich nachließen und München noch einmal attackierte. Mit ihren Treffern beendeten Greg Schmidt (6:4/54.) und André Mücke (7:4/57.) dann jedoch das Zittern im Fuchsbau. "Die Situation war am Ende ähnlich kompliziert wie in Bremerhaven. Ich habe die Mannschaft aufgefordert, weiter Druck zu machen. Diesmal hat sie die Marschroute hundertprozentig umgesetzt", freute sich Sekera. Auch sein Münchener Kollege Michael Eibl konstatierte einen "verdienten Sieg für Weißwasser".
1 | Brian | 09.02.2004 @ 13:49
War wirklich schön gestern. Weiter so.
2 | Thorben | 09.02.2004 @ 18:05
War ein richtig schönes und zwischenzeitlich spannendes Spiel. Weiter an diese Leistungen anknüpfen!
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Am ersten Wochenende nach der peinlichen "Pass-Affäre" und der als Konsequenz vorgenommenen Suspendierung von Geschäftsstellenleiter Matthias Broda bezwangen sie gestern den Tabellenzweiten EHC München nach starker Leistung mit 7:4 (4:2, 1:1, 2:1). "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen.
Jeder Spieler hat alles gegeben", lobte der sichtlich erleichterte Trainer Horymir Sekera. Am Freitag mussten sich die Füchse trotz einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung in Bremerhaven am Ende unglücklich mit 4:5 im Penaltyschießen geschlagen geben. Nach sechs Spieltagen der Meisterrunde in der Oberliga rangiert Weißwasser jetzt in der Mitte des Klassements. 1947 Zuschauer sahen von der ersten Minute an ein Füchse-Team, das nach den jüngsten Rückschlägen zwar mit viel Frust, aber eben auch Verstand seine Kombinationen vortrug. Da die Gäste aus München ebenfalls Lust auf attraktives Offensiv-Eishockey verspürten, war vor allem das erste Drittel von einem enorm hohen Tempo auf beiden Seiten geprägt. Marco Ludwig, der zuvor zwei Mal scheiterte, erzielte nach 59 Sekunden die umjubelte Führung der Füchse. Für die Mannschaft von Trainer Horymir Sekera spricht, dass sie sich gestern – anders noch als in Bremerhaven – auch von Gegentoren nicht aus dem Rhythmus bringen ließ
und selbst ohne die verletzten Leistungsträger Torsten Hanusch, Pavel Vait und Vadim Kulabuchov weiterhin couragiert nach vorn spielte.
Kräfte ließen merklich nach
In Bedrängnis gerieten die Lausitzer erst im letzten Drittel, als die Kräfte merklich nachließen und München noch einmal attackierte. Mit ihren Treffern beendeten Greg Schmidt (6:4/54.) und André Mücke (7:4/57.) dann jedoch das Zittern im Fuchsbau. "Die Situation war am Ende ähnlich kompliziert wie in Bremerhaven. Ich habe die Mannschaft aufgefordert, weiter Druck zu machen. Diesmal hat sie die Marschroute hundertprozentig umgesetzt", freute sich Sekera. Auch sein Münchener Kollege Michael Eibl konstatierte einen "verdienten Sieg für Weißwasser".