"Unsere Leistungskurve zeigt deutlich nach oben." Diesen Satz hat man aus dem Mund von Weißwassers Trainer Horymir Sekera in dieser Saison so noch nicht gehört. Das Geschehen auf dem "Meisterrunden- Eis" gibt dem Oberfuchs aber Recht. Nur die Punktausbeute stimmt beim EHC noch nicht. Und das nicht nur wegen der 0:5- Niederlage am Grünen Tisch nach dem 4:3- Sieg in Schweinfurt (DNN berichtete). Es sind Unkonzentriertheiten, die die Lausitzer zuweilen (noch?) um den verdienten Lohn ehrlicher, engagierter Arbeit bringen. So konnten die Füchse am Wochenende vier von sechs Dritteln gewinnen, gestalteten eins remis und verloren nur einen Spielabschnitt. Dennoch reichte das lediglich zum Gewinn von vier Zählern. Einer 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen in Bremerhaven folgte ein starker 7:4-Heimerfolg über den EHC München. Zur Erinnerung: Die Bayern hatten vor Wochenfrist in Dresden noch 5:1 gesiegt!
Geht denn das schon wieder los? Fans und Verantwortliche der Lausitzer Füchse stöhnten spätestens in der 43. Spielminute der Partie gegen die Cracks aus der bayerischen Landeshauptstadt auf. Da nämlich hatte Mario Jann den Anschlusstreffer zum 4:5 erzielt. Und wieder drohte ein Drei- Tore-Vorsprung dahinzuschmelzen. Wie schon in Bremerhaven- wie schon häufig gleich nach dem Start in die Oberligasaison. Nach 11 Zitterminuten belehrten Schmidt und Mücke alle Zweifler eines Besseren und brachten den Sieg gegen München unter Dach und Fach. In Bremerhaven war das den Lausitzern noch versagt geblieben. Die ersten beiden Spielabschnitte dominierte der EHC jeweils in beeindruckender Manier. Lediglich zwei Dinge waren zu bemängeln: Einerseits waren jeweils mehr als nur zwei Tore möglich. Und andererseits schienen die Bremerhavener Gegentreffer jeweils Sekunden vor den Pausensirenen "Schönheitsflecke" auf der ansonsten strahlenden Weste.
Denkste! Gerade das 2:4 in der 40. Minute weckte die bis dahin "eingeschläferten" Fischtown Penguins. Und die Füchse verloren ihre Erfolgslinie. Als dann auch noch der ansonsten gute Keeper Sebastian Elwing patzte, war das Malheur (4:4) perfekt. Zumal die Weißwasseraner in den letzten drei Minuten noch fünf Hundertprozentige versiebten. Zwei Punkte mussten sie nach Penaltyschießen (Elwing parierte nur einen Strafschuss) den Norddeutschen überlassen. Und versäumten so die Wiedergutmachung für die verschenkten Schweinfurt- Punkte. "Trotzdem bin ich sehr zufrieden. Alle Reihen haben am Wochenende für Torgefahr gesorgt und auch getroffen. Damit liegt die Last jetzt nicht mehr nur beim ersten Sturm.", resümierte Horymir Sekera. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass die Füchse wieder nach oben schielen können. Vom angestrebten Rang 4 (Heimrecht in den Play- offs) trennen sie jedenfalls nur noch zwei Zähler. (jur)
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Geht denn das schon wieder los? Fans und Verantwortliche der Lausitzer Füchse stöhnten spätestens in der 43. Spielminute der Partie gegen die Cracks aus der bayerischen Landeshauptstadt auf. Da nämlich hatte Mario Jann den Anschlusstreffer zum 4:5 erzielt. Und wieder drohte ein Drei- Tore-Vorsprung dahinzuschmelzen. Wie schon in Bremerhaven- wie schon häufig gleich nach dem Start in die Oberligasaison. Nach 11 Zitterminuten belehrten Schmidt und Mücke alle Zweifler eines Besseren und brachten den Sieg gegen München unter Dach und Fach. In Bremerhaven war das den Lausitzern noch versagt geblieben. Die ersten beiden Spielabschnitte dominierte der EHC jeweils in beeindruckender Manier. Lediglich zwei Dinge waren zu bemängeln: Einerseits waren jeweils mehr als nur zwei Tore möglich. Und andererseits schienen die Bremerhavener Gegentreffer jeweils Sekunden vor den Pausensirenen "Schönheitsflecke" auf der ansonsten strahlenden Weste.
Denkste! Gerade das 2:4 in der 40. Minute weckte die bis dahin "eingeschläferten" Fischtown Penguins. Und die Füchse verloren ihre Erfolgslinie. Als dann auch noch der ansonsten gute Keeper Sebastian Elwing patzte, war das Malheur (4:4) perfekt. Zumal die Weißwasseraner in den letzten drei Minuten noch fünf Hundertprozentige versiebten. Zwei Punkte mussten sie nach Penaltyschießen (Elwing parierte nur einen Strafschuss) den Norddeutschen überlassen. Und versäumten so die Wiedergutmachung für die verschenkten Schweinfurt- Punkte. "Trotzdem bin ich sehr zufrieden. Alle Reihen haben am Wochenende für Torgefahr gesorgt und auch getroffen. Damit liegt die Last jetzt nicht mehr nur beim ersten Sturm.", resümierte Horymir Sekera. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass die Füchse wieder nach oben schielen können. Vom angestrebten Rang 4 (Heimrecht in den Play- offs) trennen sie jedenfalls nur noch zwei Zähler. (jur)