Warum sich die Lausitzer Füchse aus Weißwasser gegen ebenbürtige Konkurrenz am wohlsten fühlen
Der Discjockey war gut vorbereitet. "So sehen Sieger aus", tönte es am Sonntag beim 7:4-Erfolg gegen München aus den Lautsprechern im Weißwasseraner Fuchsbau. Zuletzt durften Mannschaft und Fans dieses gemeinsame Gefühl der Glückseligkeit nur selten genießen. Mal fehlte eine gültige Spielgenehmigung (in Schweinfurt), dann das Glück (in Bremerhaven). Die Folge: Acht Punkte und nur Rang sieben sind nicht unbedingt ein Traumstart in die Meisterrunde der Eishockey-Oberliga.
Dass der Mannschaft von Trainer Horymir Sekera ausgerechnet gegen einen der Aufstiegsfavoriten in die Erfolgsspur zurückfand, mag auf den ersten Blick verwundern. Im Grunde bestätigt der Sieg gegen den kombinationsfreudigen Tabellenzweiten aus Bayern aber die Eindrücke der bisherigem Saison. "Gegen gleichwertige Teams, die ebenfalls Eishockey spielen wollen, tun wir uns erfahrungsgemäß leichter als gegen defensive Kontrahenten", analysierte Sekera. Frei nach dem Motto: Deine Stärke ist auch meine Stärke! Denn wenn der Gegner munter mitkombiniert, dann ergibt sich auch für die Füchse viel mehr Platz auf dem Eis als gegen destruktive Teams, die in erster Linie auf Schadensbegrenzung bedacht sind. Gegen die Bollwerke an der blauen Linie fehlten der Sekera-Truppe oftmals sowohl spielerische Mittel als auch Ideen, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.
So gesehen war der EHC München ein höchst dankbarer Kontrahent. Dessen Trainer Michael Eibl monierte später, dass seine Spieler viel zu euphorisch und offensiv in die Partie gestartet seien. Übrigens: Am Wochenende geht es für die Füchse gegen Hannover und Ravensburg. Beide Mannschaften rangieren in der Tabelle derzeit vor den Lausitzern. Eigentlich also beste Voraussetzungen, um sich an der Stärke des Kontrahenten festzuhalten und in der Erfolgsspur zu bleiben.
Service: Der Fahrpreis für den Sonderzug am 27. Februar nach Neuwied beträgt 50 Euro (inklusive Eintrittskarte). Abfahrt ist um 9 Uhr in Weißwasser. Geplant sind weitere Zwischenstopps für auswärtige Fans. Übrigens: Auch die Mannschaft wird mit dem Sonderzug nach Neuwied und zurück reisen. Anmeldungen unter sonderzug@es-weisswasser sowie telefonisch oder per Fax auf der Geschäftsstelle der Füchse.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau
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Der Discjockey war gut vorbereitet. "So sehen Sieger aus", tönte es am Sonntag beim 7:4-Erfolg gegen München aus den Lautsprechern im Weißwasseraner Fuchsbau. Zuletzt durften Mannschaft und Fans dieses gemeinsame Gefühl der Glückseligkeit nur selten genießen. Mal fehlte eine gültige Spielgenehmigung (in Schweinfurt), dann das Glück (in Bremerhaven). Die Folge: Acht Punkte und nur Rang sieben sind nicht unbedingt ein Traumstart in die Meisterrunde der Eishockey-Oberliga.
Dass der Mannschaft von Trainer Horymir Sekera ausgerechnet gegen einen der Aufstiegsfavoriten in die Erfolgsspur zurückfand, mag auf den ersten Blick verwundern. Im Grunde bestätigt der Sieg gegen den kombinationsfreudigen Tabellenzweiten aus Bayern aber die Eindrücke der bisherigem Saison. "Gegen gleichwertige Teams, die ebenfalls Eishockey spielen wollen, tun wir uns erfahrungsgemäß leichter als gegen defensive Kontrahenten", analysierte Sekera. Frei nach dem Motto: Deine Stärke ist auch meine Stärke! Denn wenn der Gegner munter mitkombiniert, dann ergibt sich auch für die Füchse viel mehr Platz auf dem Eis als gegen destruktive Teams, die in erster Linie auf Schadensbegrenzung bedacht sind. Gegen die Bollwerke an der blauen Linie fehlten der Sekera-Truppe oftmals sowohl spielerische Mittel als auch Ideen, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.
So gesehen war der EHC München ein höchst dankbarer Kontrahent. Dessen Trainer Michael Eibl monierte später, dass seine Spieler viel zu euphorisch und offensiv in die Partie gestartet seien. Übrigens: Am Wochenende geht es für die Füchse gegen Hannover und Ravensburg. Beide Mannschaften rangieren in der Tabelle derzeit vor den Lausitzern. Eigentlich also beste Voraussetzungen, um sich an der Stärke des Kontrahenten festzuhalten und in der Erfolgsspur zu bleiben.
Service: Der Fahrpreis für den Sonderzug am 27. Februar nach Neuwied beträgt 50 Euro (inklusive Eintrittskarte). Abfahrt ist um 9 Uhr in Weißwasser. Geplant sind weitere Zwischenstopps für auswärtige Fans. Übrigens: Auch die Mannschaft wird mit dem Sonderzug nach Neuwied und zurück reisen. Anmeldungen unter sonderzug@es-weisswasser sowie telefonisch oder per Fax auf der Geschäftsstelle der Füchse.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau