Weißwasser geht vorsichtig mit Aufschwung um
Mit dem sportlichen Aufschwung ist das so eine Sache. Auch bei den Lausitzer Füchsen schaute er in dieser Saison zwar schon einige Male vorbei. Meistens war er aber viel zu schnell wieder aus Weißwasser verschwunden. Kein Wunder, dass alle Beteiligten inzwischen vorsichtig geworden sind, was die allgemeine Zustandsbeschreibung beim Tabellensiebten der Oberliga betrifft.
Signale für einen Aufschwung sieht Trainer Horymir Sekera in erster Linie in den jüngsten Leistungen seiner Mannschaft in Bremerhaven und vor allem beim Heimsieg gegen München. «Die Tendenz zeigt nach oben» , meint der tschechische Coach vor den beiden Wochenend-Partien heute in Hannover (19.30 Uhr) und am Sonntag zu Hause gegen Ravensburg (17 Uhr). Zu laut verkünden mag er diese Prognose indes nicht, denn: «Wenn wir geglaubt haben, wir seien über den Berg, ging es meistens wieder hinunter.»
Doch es ist unübersehbar, dass Mannschaft, Vereinsführung und auch Fans speziell durch den 7:4-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen den EHC München neue Zuversicht getankt haben. Die können die Füchse ohnehin gut gebrauchen. Denn Rang vier soll nach Abschluss der Meisterrunde mindestens herausspringen, um sich eine gute Ausgangsposition für die anschließenden Play-off-Spiele und damit den Kampf um den Aufstieg zu sichern. «Dieser Erfolg gegen München war ganz wichtig für uns. Nicht auszudenken, wenn wir – wie zuvor in Bremerhaven – auch dieses Spiel noch aus der Hand gegeben hätten» , erklärt Stürmer Markus Kempf. «Ich glaube, dass wäre ein ziemlich brutaler Knacks für die Psyche gewesen.»
Wohlwollend registriert wurde zudem, dass sich inzwischen wieder alle Reihen für das Tore schießen zuständig fühlen. Anders als in der Vergangenheit, als vor allem der erste Block um Topscorer Martin Sekera fast im Alleingang für das kreative Element zuständig war, wurde diese Verantwortung inzwischen wieder auf mehreren Schultern verteilt. Am vergangenen Wochenende beispielsweise trugen sich alle Reihen in die Punktelisten ein. Damit das auch so bleibt, plädiert Markus Kempf genau wie sein Trainer ebenfalls für das Motto siegen und schweigen. «Wir spielen zurzeit zwar ganz gut, aber zu laut sollte man das hier in Weißwasser nicht sagen. Sonst ist der Aufschwung gleich wieder vorbei.» (Frank Noack)
Mit dem sportlichen Aufschwung ist das so eine Sache. Auch bei den Lausitzer Füchsen schaute er in dieser Saison zwar schon einige Male vorbei. Meistens war er aber viel zu schnell wieder aus Weißwasser verschwunden. Kein Wunder, dass alle Beteiligten inzwischen vorsichtig geworden sind, was die allgemeine Zustandsbeschreibung beim Tabellensiebten der Oberliga betrifft.
Signale für einen Aufschwung sieht Trainer Horymir Sekera in erster Linie in den jüngsten Leistungen seiner Mannschaft in Bremerhaven und vor allem beim Heimsieg gegen München. «Die Tendenz zeigt nach oben» , meint der tschechische Coach vor den beiden Wochenend-Partien heute in Hannover (19.30 Uhr) und am Sonntag zu Hause gegen Ravensburg (17 Uhr). Zu laut verkünden mag er diese Prognose indes nicht, denn: «Wenn wir geglaubt haben, wir seien über den Berg, ging es meistens wieder hinunter.»
Doch es ist unübersehbar, dass Mannschaft, Vereinsführung und auch Fans speziell durch den 7:4-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen den EHC München neue Zuversicht getankt haben. Die können die Füchse ohnehin gut gebrauchen. Denn Rang vier soll nach Abschluss der Meisterrunde mindestens herausspringen, um sich eine gute Ausgangsposition für die anschließenden Play-off-Spiele und damit den Kampf um den Aufstieg zu sichern. «Dieser Erfolg gegen München war ganz wichtig für uns. Nicht auszudenken, wenn wir – wie zuvor in Bremerhaven – auch dieses Spiel noch aus der Hand gegeben hätten» , erklärt Stürmer Markus Kempf. «Ich glaube, dass wäre ein ziemlich brutaler Knacks für die Psyche gewesen.»
Wohlwollend registriert wurde zudem, dass sich inzwischen wieder alle Reihen für das Tore schießen zuständig fühlen. Anders als in der Vergangenheit, als vor allem der erste Block um Topscorer Martin Sekera fast im Alleingang für das kreative Element zuständig war, wurde diese Verantwortung inzwischen wieder auf mehreren Schultern verteilt. Am vergangenen Wochenende beispielsweise trugen sich alle Reihen in die Punktelisten ein. Damit das auch so bleibt, plädiert Markus Kempf genau wie sein Trainer ebenfalls für das Motto siegen und schweigen. «Wir spielen zurzeit zwar ganz gut, aber zu laut sollte man das hier in Weißwasser nicht sagen. Sonst ist der Aufschwung gleich wieder vorbei.»
(Frank Noack)
Quelle: www.lr-online.de