In Anbetracht der sich zuspitzenden Dramatik in den Playoffs aller Ligen, sollte noch einmal an dieses alte nordamerikanische Eishockeysprichwort erinnert werden. Von der DEL bis hin zur Oberliga geht es in diesen Tagen um viel. Nicht nur um viel Geld, sondern auch um Ehre, Ruhm und Stolz. Leider kam und kommt es immer wieder vor, dass die Schiedsrichterleistungen diesen ganz speziellen und wichtigen Situationen nicht angemessen sind.
Playoff-Zeit ist nun mal etwas anderes als die „regular season“ und wenn sich zwei Teams innerhalb weniger Tage drei bis fünfmal gegenüberstehen bedarf es nun mal eines gewissen Fingerspitzengefühls. Jedes Spiel, jede Aktion, jeder Pfiff kann über die weitere Zukunft der Clubs entscheiden. Gerade wenn man die letzten Viertelfinalspiele der DEL ansieht kann man nur hoffen, dass die Spiele letztendlich wirklich ganz allein von den Spielern entschieden werden. So schickte am Dienstag zum Beispiel Schiedsrichter Kluge den Augsburger Rob Guillet bereits nach neun Minuten zum Duschen, obwohl dieser, wie sich hinterher herausstellte, an der Aktion gar nicht beteiligt war. Selbst der gefoulte Münchner Spieler gab hinterher zu Protokoll, dass das Foul sicher keine Spieldauerstrafe verdient gehabt hätte. Auch in Nürnberg kochten die Emotionen über, da Schiedsrichter Schütz, die insgesamt harte, aber faire Partie zerpfiff, beziehungsweise durch seine seltsamen Entscheidungen Einfluss auf das Spielgeschehen nahm. Ohne jede Not verhängte er allein im Schlussabschnitt 12 Zwei-Minuten Strafen.
Sicher wenn man die Regeln streng auslegen würde, könnte bei fast jedem Wechsel eine Strafzeit gepfiffen werden, aber die Schiedsrichter sind dazu da, dass Spiel objektiv zu leiten. Gerade wenn die Spiele in die entscheidende Phase gehen, sprich letztes Drittel oder Verlängerung, sollten auch die Referees sich ihrer Verantwortung bewusst sein und ihre Entscheidungen mit grösster Vorsicht treffen. Die Spieler arbeiten das ganze Jahr hart, um überhaupt in die Playoffs zu kommen. Jetzt sollte man ihnen auch die Chance geben, die Spiele alleine zu entscheiden.
Quelle: Hockeyweb.de
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Playoff-Zeit ist nun mal etwas anderes als die „regular season“ und wenn sich zwei Teams innerhalb weniger Tage drei bis fünfmal gegenüberstehen bedarf es nun mal eines gewissen Fingerspitzengefühls. Jedes Spiel, jede Aktion, jeder Pfiff kann über die weitere Zukunft der Clubs entscheiden. Gerade wenn man die letzten Viertelfinalspiele der DEL ansieht kann man nur hoffen, dass die Spiele letztendlich wirklich ganz allein von den Spielern entschieden werden. So schickte am Dienstag zum Beispiel Schiedsrichter Kluge den Augsburger Rob Guillet bereits nach neun Minuten zum Duschen, obwohl dieser, wie sich hinterher herausstellte, an der Aktion gar nicht beteiligt war. Selbst der gefoulte Münchner Spieler gab hinterher zu Protokoll, dass das Foul sicher keine Spieldauerstrafe verdient gehabt hätte. Auch in Nürnberg kochten die Emotionen über, da Schiedsrichter Schütz, die insgesamt harte, aber faire Partie zerpfiff, beziehungsweise durch seine seltsamen Entscheidungen Einfluss auf das Spielgeschehen nahm. Ohne jede Not verhängte er allein im Schlussabschnitt 12 Zwei-Minuten Strafen.
Sicher wenn man die Regeln streng auslegen würde, könnte bei fast jedem Wechsel eine Strafzeit gepfiffen werden, aber die Schiedsrichter sind dazu da, dass Spiel objektiv zu leiten. Gerade wenn die Spiele in die entscheidende Phase gehen, sprich letztes Drittel oder Verlängerung, sollten auch die Referees sich ihrer Verantwortung bewusst sein und ihre Entscheidungen mit grösster Vorsicht treffen. Die Spieler arbeiten das ganze Jahr hart, um überhaupt in die Playoffs zu kommen. Jetzt sollte man ihnen auch die Chance geben, die Spiele alleine zu entscheiden.
Quelle: Hockeyweb.de