Straubing/Freiburg, 29. März Erschreckendes hat sich gestern Abend bei den beiden Spielen in Freiburg und vor allem in Straubing gezeigt: die Zuschauer nehmen die Abstiegsrunde nicht an. In Freiburg kamen knapp 600, in Straubing sogar nur knapp über 400 Fans in die Stadien. Bei den Gäubodenstädtern könnte sich dieser negative Zuspruch noch auswirken, denn wie der Insolvenzverwalter verkündet hat, wird der Zuschauer mit seinem Kommen entscheiden, ob man auch weiterhin Profi-Eishockey in Straubing zeigen soll. Auf der anderen Seite kann man das Fernbleiben aber auch verstehen, denn zum einen war die Mannschaft schon vor Beginn der Abstiegsrunde uneinholbar vorne, zum anderen waren die sportlichen Leistungen auch nicht unbedingt berauschend. Bleibt nur zu hoffen, dass die Teufel morgen Abend gegen den EHC mehr Unterstützung durch die Fans erfahren, denn trotz des gestrigen Sieges in Freiburg ist der Abstand auf einen Abstiegsplatz auf neun Zähler geschmolzen. Eine ganz wichtige Paarung morgen ab 19:00 Uhr im Colonel-Knight-Stadion, zumal der SC Riessersee, der jetzt scheinbar als einziger Verfolger noch Chancen auf den Klassenerhalt hat, beim EV Duisburg antritt. Es könnte also bereits eine Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg fallen, so dass die Pruden-Truppe alles geben wird, um diese drei Zähler einzufahren. (ec-badnauheim.de)
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