ESW: GmbH-Gründung und fieberhafte Suche nach Großsponsoren
EHC "Lausitzer Füchse " Spielbetriebs GmbH so heißt der jüngste Eishockey-Spross in Weißwasser, der am Dienstagabend geboren wurde (die RUNDSCHAU berichtete) und als Auffanggesellschaft der insolventen Füchse GmbH den Zweitliga-Spielbetrieb sichern soll. "Allerdings ist das nur der erste Schritt für den Verbleib in der zweiten Bundesliga " , meinte gestern ESW-Chef Dr. Klaus Dietze. "Mit der GmbH-Neugründung haben wir die Voraussetzung geschaffen, um Ende April die Lizenz beantragen zu können. Mehr nicht. " Das Nonplusultra bleibt deshalb die "Kohle " . Ohne Geld kommen die Lausitzer Füchse nicht in Trab und zur Lizenz. Deshalb wird im Verein weiterhin fieberhaft daran gearbeitet, ein oder zwei neue Großsponsoren zu gewinnen. Dietze: "Das ist jetzt nicht mehr nur mein Ding, sondern auch die Sache von Politikern und Unternehmern unserer Region, um Türen zu öffnen. " Auf die "Finanzbarometer " -Frage ließ sich der Manager nicht ein: "Wenn ich nicht optimistisch wäre, würde ich nicht mehr darum kämpfen. " Der neuen GmbH mit einer Einlage von 25000 Euro gehören fünf Gesellschafter an: die Olaf GmbH sowie die Unternehmer Ernst Nickel, Bernd Nadebor, Rene Reinhardt und Dr. Wolfgang Stiehler. Der neue Geschäftsführer soll auf der ersten Gesellschafter-Versammlung bestellt werden. Vermutlich Dietze, der zur Personalie jedoch hartnäckig schweigt. Der Manager steckt auf jeden Fall hinter der Namensgebung des Eishockeyclubs "Lausitzer Füchse " : "Damit wurde der Bezug zur Region hergestellt. Dies ist allerdings der Name der GmbH. Als Verein bleiben wir der ESW. " In der nächsten Woche fällt wahrscheinlich die Entscheidung über die Insolvenz-GmbH. Indessen sind die Füchse bereits auf Spielersuche. "Wir verhandeln mit einigen interessanten Leuten, es gibt eine Art mündliche Vorverträge " , überrascht Dietze. Scheint so, als wäre doch schon "Kohle " in Sicht.
Günter Pangratz (Lausitzer Rundschau)
1 | elFranzo | 18.04.2002 @ 16:18
hoffentlich kommen Sponsoren wie VEAG oder Laubag die haben wenigstens Kapital
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EHC "Lausitzer Füchse " Spielbetriebs GmbH so heißt der jüngste Eishockey-Spross in Weißwasser, der am Dienstagabend geboren wurde (die RUNDSCHAU berichtete) und als Auffanggesellschaft der insolventen Füchse GmbH den Zweitliga-Spielbetrieb sichern soll. "Allerdings ist das nur der erste Schritt für den Verbleib in der zweiten Bundesliga " , meinte gestern ESW-Chef Dr. Klaus Dietze. "Mit der GmbH-Neugründung haben wir die Voraussetzung geschaffen, um Ende April die Lizenz beantragen zu können. Mehr nicht. " Das Nonplusultra bleibt deshalb die "Kohle " . Ohne Geld kommen die Lausitzer Füchse nicht in Trab und zur Lizenz. Deshalb wird im Verein weiterhin fieberhaft daran gearbeitet, ein oder zwei neue Großsponsoren zu gewinnen. Dietze: "Das ist jetzt nicht mehr nur mein Ding, sondern auch die Sache von Politikern und Unternehmern unserer Region, um Türen zu öffnen. " Auf die "Finanzbarometer " -Frage ließ sich der Manager nicht ein: "Wenn ich nicht optimistisch wäre, würde ich nicht mehr darum kämpfen. " Der neuen GmbH mit einer Einlage von 25000 Euro gehören fünf Gesellschafter an: die Olaf GmbH sowie die Unternehmer Ernst Nickel, Bernd Nadebor, Rene Reinhardt und Dr. Wolfgang Stiehler. Der neue Geschäftsführer soll auf der ersten Gesellschafter-Versammlung bestellt werden. Vermutlich Dietze, der zur Personalie jedoch hartnäckig schweigt. Der Manager steckt auf jeden Fall hinter der Namensgebung des Eishockeyclubs "Lausitzer Füchse " : "Damit wurde der Bezug zur Region hergestellt. Dies ist allerdings der Name der GmbH. Als Verein bleiben wir der ESW. " In der nächsten Woche fällt wahrscheinlich die Entscheidung über die Insolvenz-GmbH. Indessen sind die Füchse bereits auf Spielersuche. "Wir verhandeln mit einigen interessanten Leuten, es gibt eine Art mündliche Vorverträge " , überrascht Dietze. Scheint so, als wäre doch schon "Kohle " in Sicht.
Günter Pangratz (Lausitzer Rundschau)