Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
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11.09.2007 | 19:53 Uhr von
Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund
Es war einmal… Und wieder ein Märchen, obwohl wir heute eher in den Bereich der griechischen Mythologie abschweifen werden. Martin S., früher nur im Doppelpack mit seinem Vater Horymir erhältlich, ist heute der „Martin allein in Essen“ . Sein sportlicher Lebensweg zeigt auffallende Ähnlichkeiten zur Íkaros-Sage. Ihr fragt euch sicherlich: Íkaros - wer oder was ist das? Na klar, das ist der Ikarus (der einem märchenhaften Transportmittel zu Erichs oder Walters Geschichtenzeiten seinen Namen gab), aber wenn wir schon in die griechische Mythologie hinabgleiten, dann schreiben wir ihn auch in der Landessprache. ;-) Sein Vater Daidalos (ätsch, ist auch die griechische Schreibweise) warnte ihn vor dem Start ihrer Flucht aus Kreta, dass er nicht zu nahe an die Sonne kommen solle, da ihm sonst seine Flügel „ja xa'ra“ (griechisch für: Tschüß) sagen würden. Tja, aber der Bengel wollte ja bekanntermaßen nicht hören und klatsch, landete er in Dresden. Sorry, natürlich im Meer. ;-)

Und da jeder Grieche nach seinem Verscheiden im Hades (laut Wikipedia bezeichnet Hades in der griechischen Mythologie den Ort der Toten „die Unterwelt“ und zugleich den Herrscher dieser, den „Gott der Unterwelt“.) landet - in der Dresdener Mythologie steht "Hades" auch für Abstieg - und fast nie jemand diesen „gastlichen“ Ort verlassen konnte, muss der gute Martin S. beim Herakles nachgefragt haben. Der hatte es nämlich mal geschafft, dem Hades zu entkommen. Vielleicht hat er sich auch beim griechisch- sächsischen Gott Tabor umgehört. Jedenfalls müssen die Gespräche sehr fruchtbar gewesen sein, denn Martin S. darf seine Flugshow diese Saison in Essen vorführen.

Dumm nur, dass der „Gott der Unterwelt“ (siehe oben) auch noch drei Erfüllungsgehilfen hat, die dem Íkaros meist beistehen. Wikipedia sagt dazu: „In seinem Richteramte stehen Hades nach späterer Überlieferung die drei Totenrichter (griech. εἴδωλα); Minos, Rhadamanthys und Aiakos freudlos auf der Asphodeloswiese zur Seite.“ Das mit dem freudlos sollte man aber nochmal überprüfen. Freudlos sind wohl eher wir, wenn der Íkaros seine Schwingen ausbreitet und über die Asphodeloswiese - auch bekannt als Eisfläche - schwebt und dabei den Leuchtkörpersonnen zu nahe kommt… Die drei Richter sollen gerüchteweise als Jablukov, Breiter und Aumüller undercover unterwegs sein. Das Ende vom Lied kennt man ja, unser Spieler darf zwei Minuten auf der Strafbank Hades-Feeling spüren und Íkaros mimt weiter den sterbenden Schwan…

Aber da wir auch gestern ein „Happy End“ hatten, muss es heute ja auch eins geben. Kojoti hat mir mal ihre Glaskugel ausgeliehen und in der konnte man erkennen, dass Martin S. wohl nach der Saison endgültig in den „Sport-Hades“ abtreten wird… Zweimal (WSW/DD) entkam er schon, ein drittes Mal wird es ihm sicher nicht gelingen. Gute Nacht allerseits!
1385 mal gelesen
 
1 | Flüchtling | 11.09.2007 @ 20:17
Wenn ich an den Ikaros denke kommt mir schon wieder die Galle! Ich sag nur der "glasklare" Penalty in den Play-Downs gegen DREZNO. Ich habe schon gedacht wir müssten einen Hubschrauber anfordern! Einer der unsportlichsten Spieler( oder besser gesagt Vögel) die über deutsche Eisflächen huschen... Ach jetzt bin ich schon wieder in innerlich Aufgewühlt wegen dem!Guter Bericht weiter so!
2 | Scottie | 11.09.2007 @ 21:27
Guter Bericht! xD
3 | esw77schrulle | 11.09.2007 @ 23:47
vielleicht stolpert ritter steve mal über den sterbenden schwan, wenn er mal wieder auf der asphodeloswiese rumliegt ;-p
4 | Suppy | 12.09.2007 @ 00:41
also martin mit ikaros zu vergleichen find ich ja mal ne tolle idee aber ich kenn ihn besser als martina sekerova..... @ flüchtling da muss ich dir recht geben einer der unsportlichsten spieler die man je sehen kann
5 | Fuchs-Blau | 12.09.2007 @ 10:52
Also was hier seit einigen tagen mit ehemaligen spielern getrieben wird ist ja fast der horror. Seid ihr aber schlechte verlierer,das grenzt ja fast einer hetzjagd. Hoffentlich werden diese spieler euch nicht das fürchten leren.Es gab mal tage da wurden gerade diese SP:hochbejubelt und wisst ihr wo???????na im fuchsbau "natürlich".In diesem sinne sport frei
6 | Brian | 12.09.2007 @ 11:31
Es werden noch viele ehemalige Spieler im Fuchbau bejubelt. Allerdings sind ja wohl Hubbauer und Sekera mit ihrer Vorgeschichte nun gerade Reizfiguren im negativen Sinne. Bei Lars Müller sehe ich es persönlich mehr so als das liebe Kind was man gerne behalten wollte was aber woanders gibt hingegangen ist weil es da mehr Süßigkeiten gibt. Da handelt man halt auch ein bißchen angefressen.
7 | lehm | 12.09.2007 @ 11:35
Hubbauer kein Thema... Welche negative Vorgeschichte meinst Du bei Sekera?
8 | Fuchstino | 12.09.2007 @ 11:37
er ist wirklich unsportlich aber zweifelsohne auch ein hervoragender Eishockeyspieler und wo er für uns tore wie am Fließband geschoßen hatt da habt ihr euch ja auch nicht beschwert und wo er unser trikot getragen hatt war er immer 100% Fuchs
9 | Brian | 12.09.2007 @ 11:43
Genau das mit die 100% sehe ich anders. Ein Sekera war vor Caroll bedeutend giftiger, motivierter und torgefährlicher. Von daher sehe ich ihn nun mal als Reizfigur. Wie übrigens auch sehr viele in Crimmitschau. Und nochwas Sport sind und bleiben Emotionen und dafür bedarf es nun auch mal Reizfiguren die das ein wenig pushen.
10 | lehm | 12.09.2007 @ 11:51
Ich denke schon, dass er da alles gegeben hat. Es war halt ein Jahr wo keiner seine wirkliche Leistung gebracht hat-er stach da nicht raus, aber das hat auch kein wikki oder sonstwer. deswegen kann ich ihm nichts vorwerfen. Aber man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Jedenfalls werde ich meinen Fokus auf Hub**** richten :-)
11 | Fuchstino | 12.09.2007 @ 11:55
und trotzdem seine bilianz lässt sich nicht schlecht reden und sein einsatz bei 3 1/2 jahren auch nicht auch und da muß ich dir recht geben 9 unter caroll nicht mehr so fleißig war hatt er trotzdem großen anteil an den klassenerhalt gehabt 60sp. 12 tore 39A ist doch ok
12 | Kiesi71 | 12.09.2007 @ 12:49
einen sekera liebt man so lange er in deiner mannschaft spielt, da werden für alle schwalben 2 min. gefordert, das war bei uns auch nicht anders und sobald er gegen dich spielt wird er dafür gehaßt, ansonsten hat er sich nichts zu schulden kommen lassen
13 | Brian | 12.09.2007 @ 12:56
Ich kann zwar nur für mich selbst sprechen, hoffe doch aber es geht allen anderen genauso. Die Antiphatie bezieht sich doch nur auf den Eishockeyspieler Sekera (den da geht es um Sport auch als eine Art Show) nicht auf den Menschen. Ich interpretiere übrigens auch genauso den Artikel.
14 | Frank | 12.09.2007 @ 13:57
Solange Sekera nicht abhebt, hebt mich das Thema gar nicht an, muss ich sagen. Siehe auch lehms Kommentar.
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