Die Partie beim REV Bremerhaven entschied Eishockey-Zweitligist Heilbronner EC mit 3:2 für sich. Fünf Punkte wurden also am Wochenende erkämpft. Doch im Freudenkelch der Falken fanden sich auch zwei bittere Tropfen: Vit und Hackert mussten in Bremerhaven verletzt vom Eis, der Youngster landete im Krankenhaus.
Zwar stand am Sonntag der in Wolfsburg wegen seiner Sperre noch fehlende Patrick Vozar wieder zur Verfügung, doch dafür musste Trainer Georg Holzmann auf Routinier Mike Bullard verzichten, der sich am Freitag beim 1:0-Erfolg nach Verlängerung eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Stockstichs eingefangen hatte. Andreas Lupzig bekam nach einem Check von hinten eine Zehn-Minuten-Strafe aufgebrummt; in Bremerhaven fing sich Benjamin Wildgruber einen "Zehner" ein - die Falken bestätigten mit nun schon 150 Strafminuten aus disziplinarischen Gründen ihren Ruf als böse Buben der 2. Eishockey-Bundesliga. Trotz seiner Leisten-Probleme und entsprechender Schmerzen stand Tim Leahy in beiden Begegnungen dieses Wochenendes auf dem Eis. "Er konnte nur eingeschränkt spielen", meinte Mannschaftsarzt Dr. Herbert Kübel. Ein Tor gelang dem Amerikaner dennoch, das 2:1 in Bremerhaven. Heute soll darüber entschieden werden, ob er operiert wird. Liefe nach dem Eingriff alles optimal, würde Leahy zwei bis drei Wochen lang ausfallen. Das Verletzungspech im Angriff bleibt dem HEC derweil weiter treu. Nach Viktor Karachun, Ravil Khaidarov (Comeback am nächsten Freitag) und Tim Leahy erwischte es in Bremerhaven Radek Vit und Axel Hackert. Für Vit war Ende des ersten Drittels mit einer Blessur am Knie Schluss. Youngster Hackert verletzte sich im Mittelabschnitt an der Schulter. Gestern Abend direkt nach Spielschluss war noch nicht klar, wie schwer es die beiden Stürmer erwischt hat. Hackert musste zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Für den Führungstreffer der Falken beim amtierenden Zweitliga-Meister hatte Verteidiger Christian Gegenfurtner mit seinem ersten Treffer im Heilbronner Trikot gesorgt. Bei 5:3-Überzahl bezwang er REV-Goalie Tommi Satosaari (19.). Karachun und Vozar hatten in der Anfangsphase gute Chancen vergeben, Torhüter Marko Suvelo musste aber auch einige Male sein Können zeigen. Für den Finnen war es ebenso die erste Rückkehr an die Stätte großer Erfolge wie für Verteidiger Jason Becker. Beide hatten in der letzten Saison viel zum überraschenden Final-Triumph des REV Bremerhaven beigetragen. Im Mittelabschnitt schoss erst Patryk Pysz das 1:1 (25.), dann brachten Tim Leahy (28.) und Patrick Vozar (38.), der einen Schuss von Vladimir Buril abfälschte, den HEC mit zwei Toren in Front. Die Mannschaft von Georg Holzmann hatte sich durch die Ausfälle von Vit und Hackert nicht schocken lassen und dem in dieser Saison ausschließlich von Heim-Punkten lebenden REV Bremerhaven die Grenzen aufgezeigt. Im Schlussdrittel kam die Mannschaft von Jamie Bartman zwar noch einmal auf 2:3 heran: Craig Streu hatte in der 55. Minute getroffen und Marko Suvelo keine Chance gelassen. Doch nur diesen abgefälschten Schuss ließ der Finne passieren. Ansonsten hielt er einmal mehr überragend. Stark war auch die Defensivleistung des gesamten HEC-Teams, das sich auf Konter beschränkte. Bei einem Alleingang hatte Pascal Appel allerdings Pech. Am Freitag hatte ein Tor von ihm dem HEC zwei Punkte in Wolfsburg beschert. Der aus Heilbronn stammende Förderlizenzstürmer von den Frankfurt Lions traf nach 1:46 Minuten in der Verlängerung. Goalie Marko Suvelo hatte dafür gesorgt, dass es nach 60 Minuten noch 0:0 stand. Für den Finnen war es der zweite Shut-out in dieser Saison nach dem 3:0 in Straubing. Einmal mehr zeigte der HEC Stärke in Unterzahl-Situationen. Keine ihrer sieben Powerplay-Chancen konnten die Spieler des EHC Wolfsburg nutzen. Auch am Sonntag in Bremerhaven agierten die Falken in Unterzahl ganz stark. Rund 90 Prozent aller Powerplays in dieser Saison wurden unbeschadet überstanden - eine wirklich famose Quote.
Die Partie beim REV Bremerhaven entschied Eishockey-Zweitligist Heilbronner EC mit 3:2 für sich. Fünf Punkte wurden also am Wochenende erkämpft. Doch im Freudenkelch der Falken fanden sich auch zwei bittere Tropfen: Vit und Hackert mussten in Bremerhaven verletzt vom Eis, der Youngster landete im Krankenhaus.
Zwar stand am Sonntag der in Wolfsburg wegen seiner Sperre noch fehlende Patrick Vozar wieder zur Verfügung, doch dafür musste Trainer Georg Holzmann auf Routinier Mike Bullard verzichten, der sich am Freitag beim 1:0-Erfolg nach Verlängerung eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Stockstichs eingefangen hatte. Andreas Lupzig bekam nach einem Check von hinten eine Zehn-Minuten-Strafe aufgebrummt; in Bremerhaven fing sich Benjamin Wildgruber einen "Zehner" ein - die Falken bestätigten mit nun schon 150 Strafminuten aus disziplinarischen Gründen ihren Ruf als böse Buben der 2. Eishockey-Bundesliga. Trotz seiner Leisten-Probleme und entsprechender Schmerzen stand Tim Leahy in beiden Begegnungen dieses Wochenendes auf dem Eis. "Er konnte nur eingeschränkt spielen", meinte Mannschaftsarzt Dr. Herbert Kübel. Ein Tor gelang dem Amerikaner dennoch, das 2:1 in Bremerhaven. Heute soll darüber entschieden werden, ob er operiert wird. Liefe nach dem Eingriff alles optimal, würde Leahy zwei bis drei Wochen lang ausfallen. Das Verletzungspech im Angriff bleibt dem HEC derweil weiter treu. Nach Viktor Karachun, Ravil Khaidarov (Comeback am nächsten Freitag) und Tim Leahy erwischte es in Bremerhaven Radek Vit und Axel Hackert. Für Vit war Ende des ersten Drittels mit einer Blessur am Knie Schluss. Youngster Hackert verletzte sich im Mittelabschnitt an der Schulter. Gestern Abend direkt nach Spielschluss war noch nicht klar, wie schwer es die beiden Stürmer erwischt hat. Hackert musste zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Für den Führungstreffer der Falken beim amtierenden Zweitliga-Meister hatte Verteidiger Christian Gegenfurtner mit seinem ersten Treffer im Heilbronner Trikot gesorgt. Bei 5:3-Überzahl bezwang er REV-Goalie Tommi Satosaari (19.). Karachun und Vozar hatten in der Anfangsphase gute Chancen vergeben, Torhüter Marko Suvelo musste aber auch einige Male sein Können zeigen. Für den Finnen war es ebenso die erste Rückkehr an die Stätte großer Erfolge wie für Verteidiger Jason Becker. Beide hatten in der letzten Saison viel zum überraschenden Final-Triumph des REV Bremerhaven beigetragen. Im Mittelabschnitt schoss erst Patryk Pysz das 1:1 (25.), dann brachten Tim Leahy (28.) und Patrick Vozar (38.), der einen Schuss von Vladimir Buril abfälschte, den HEC mit zwei Toren in Front. Die Mannschaft von Georg Holzmann hatte sich durch die Ausfälle von Vit und Hackert nicht schocken lassen und dem in dieser Saison ausschließlich von Heim-Punkten lebenden REV Bremerhaven die Grenzen aufgezeigt. Im Schlussdrittel kam die Mannschaft von Jamie Bartman zwar noch einmal auf 2:3 heran: Craig Streu hatte in der 55. Minute getroffen und Marko Suvelo keine Chance gelassen. Doch nur diesen abgefälschten Schuss ließ der Finne passieren. Ansonsten hielt er einmal mehr überragend. Stark war auch die Defensivleistung des gesamten HEC-Teams, das sich auf Konter beschränkte. Bei einem Alleingang hatte Pascal Appel allerdings Pech. Am Freitag hatte ein Tor von ihm dem HEC zwei Punkte in Wolfsburg beschert. Der aus Heilbronn stammende Förderlizenzstürmer von den Frankfurt Lions traf nach 1:46 Minuten in der Verlängerung. Goalie Marko Suvelo hatte dafür gesorgt, dass es nach 60 Minuten noch 0:0 stand. Für den Finnen war es der zweite Shut-out in dieser Saison nach dem 3:0 in Straubing. Einmal mehr zeigte der HEC Stärke in Unterzahl-Situationen. Keine ihrer sieben Powerplay-Chancen konnten die Spieler des EHC Wolfsburg nutzen. Auch am Sonntag in Bremerhaven agierten die Falken in Unterzahl ganz stark. Rund 90 Prozent aller Powerplays in dieser Saison wurden unbeschadet überstanden - eine wirklich famose Quote.
[Stimme.de]