Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Erneute Pleite: Die Falken sind nun Krisen-Club
03.12.2002 | 08:49 Uhr von
Den Anschluss nach oben hatte der HEC an diesem Wochenende herstellen wollen. Null Punkte waren das Ergebnis der Partien gegen den EC Bad Nauheim und dem EV Landshut. "Wir kassieren unsere Gegentreffer viel zu einfach", klagte Georg Holzmann nach dem 3:4 gegen Landshut.

Seine mit Andreas Lupzig, Mike Bullard und Tim Leahy am namhaftesten besetzte Angriffsreihe hatte der Trainer in den dritten Block geschickt - eine Degradierung, die die Leistungsfähigkeit des schwachen Trios nicht steigerte. Für Tore sorgte nur der K-Block: Viktor Karachun traf und zwei Mal Verteidiger Vladimir Buril.

Mit Kopfschütteln reagierte Georg Holzmann auf die leichtfertig vergebenen Torchancen im Schlussdrittel.

Man hatte es schon nach 41 Sekunden ahnen können, was auf die rund 1500 Zuschauer in der Knorr-Arena zukommen würde. Beim Wechsel prallten der vom Eis kommende Khaidarov und der aufs Eis laufende Mann zusammen - es stimmt derzeit manches nicht im HEC-Gefüge. Zwar schoss Buril die gut beginnenden Falken während einer Überzahl in Führung (8.), doch als dann binnen 40 Sekunden Schneider, Khaidarov und Karachun mit Zwei-Minuten-Strafen belegt wurden, nahm das Unheil seinen Lauf. Hundhammer glich im Powerplay aus (12.), Geipel traf zum 1:2 (13.). "Die Strafen haben uns komplett aus dem Spiel gebracht", meinte Holzmann. Es folgte noch das 1:3 durch Ankipans (20.).

Im Mittelabschnitt boten beide Teams dürftige Eishockeykost. Den Falken war nicht anzumerken, dass sie das Spiel noch drehen wollten. Sie agierten bieder und behäbig. Die Cannibals, die ohne den kranken Torjäger Brittig angetreten waren, konnten abwarten. Das Schlussdrittel eröffnete der Heilbronner EC mit einem Blitztor: In der zwölften Sekunde zischte ein Buril-Kracher ins Netz - 2:3. Der Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten; Kudelka schoss in der 46. Minute das 2:4. " Da stand ein Mann gegen fünf", schüttelte "Schorsch" Holzmann den Kopf. Auch Goalie Suvelo, der nach der Pause beim 3:4 gegen Bad Nauheim wieder im Tor stand, sah nicht gut aus.
Nur 22 Sekunden später brachte Karachun die Falken wieder auf ein Tor heran. Die Hoffnungen der Fans verpufften aber.
Kaufmann vergab in der 58. Minute die beste Ausgleichschance, Landshuts Meier traf bei einem Konter noch den Pfosten des HEC-Gehäuses.

[stimme.de]
274 mal gelesen
 
1 | elFranzo | 03.12.2002 @ 13:02
naja wir wollten in die Playoffs und kämpfen um den Klassenerhalt und in Heilbronn wollten sie Aufsteigen. Irgendwie überall das gleiche alle wollen keiner kann ;) und die die eigentlich bloss mal ìn der Liga bleiben wollten spielen um die Krone.
2 | wäsche | 04.12.2002 @ 12:34
Da muß der Manne als Kapitän mal mit der Faust auf den Tisch hauen. Aber Hut ab vor dem was in Landshut wieder möglich ist. Schon der richtige Weg - ganz unten anfangen und dann nur noch nach oben. Bei uns läuft es leider nur noch entgegengesetzt.
3 | elFranzo | 05.12.2002 @ 15:50
Nur noch nach unten gehts hoffentlich nicht
4 | ist egal | 06.12.2002 @ 21:36
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