Dünnes Eis: ESW und ETC auf Sponsorensuche
Der ETC und der ES Weißwasser haben viele Gemeinsamkeiten: Beide Vereine kommen aus dem Osten, beide Vereine spielen in der zweiten Bundesliga. Aber leider teilen sie auch das größte Problem: Leere Kassen. Dabei erweist sich die Suche nach Sponsoren als schwierigste Aufgabe. Weißwasser-Chef Klaus Dietze schlägt jetzt Alarm: "Wenn beim ESW die Schlittschuhe nicht an den Nagel gehängt werden sollen, dann brauche ich Großsponsoren." Schon andere Eishockey-Vereine, wie der ESC Erfurt, hätten in besserem Wirtschaftsumfeld Insolvenz anmelden müssen. "300.000 Mark Miese können wir nicht jedes Jahr verkraften", warnt der Manager.
"Finanzielles Powerplay" dringend notwendig
Der Markenname Weißwasser allein bringe bei potenziellen Förderern nicht automatisch einen Heimvorteil. "Sponsoring wird erst durch hohe Einschaltquoten interessant." Für Kleinsponsoren sei Bandenwerbung eher Mittel zum Zweck. Sie nutzten den Stadionbesuch, um Kontakte zu knüpfen. Von den 50 Förderern geben lediglich zehn sechsstellige Beträge, 40 zahlen zwischen 1000 und 25 000 Mark. Eintritt, Spenden und Mitgliedsbeiträge bringen eine Million Mark ein. Die Lausitzer verfügen mit 2,8 Millionen Mark (1,43 Mio Euro) über den kleinsten Etat der 2. Bundesliga.
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Dünnes Eis: ESW und ETC auf Sponsorensuche
Der ETC und der ES Weißwasser haben viele Gemeinsamkeiten: Beide Vereine kommen aus dem Osten, beide Vereine spielen in der zweiten Bundesliga. Aber leider teilen sie auch das größte Problem: Leere Kassen. Dabei erweist sich die Suche nach Sponsoren als schwierigste Aufgabe. Weißwasser-Chef Klaus Dietze schlägt jetzt Alarm: "Wenn beim ESW die Schlittschuhe nicht an den Nagel gehängt werden sollen, dann brauche ich Großsponsoren." Schon andere Eishockey-Vereine, wie der ESC Erfurt, hätten in besserem Wirtschaftsumfeld Insolvenz anmelden müssen. "300.000 Mark Miese können wir nicht jedes Jahr verkraften", warnt der Manager.
"Finanzielles Powerplay" dringend notwendig
Der Markenname Weißwasser allein bringe bei potenziellen Förderern nicht automatisch einen Heimvorteil. "Sponsoring wird erst durch hohe Einschaltquoten interessant." Für Kleinsponsoren sei Bandenwerbung eher Mittel zum Zweck. Sie nutzten den Stadionbesuch, um Kontakte zu knüpfen. Von den 50 Förderern geben lediglich zehn sechsstellige Beträge, 40 zahlen zwischen 1000 und 25 000 Mark. Eintritt, Spenden und Mitgliedsbeiträge bringen eine Million Mark ein. Die Lausitzer verfügen mit 2,8 Millionen Mark (1,43 Mio Euro) über den kleinsten Etat der 2. Bundesliga.