Wenn der Erfolgshunger groß genug ist, dann können auch kleinere Brötchen ganz lecker schmecken. Zumal sie im Weißwasseraner Fuchsbau froh sind, dass nach wirtschaftlichen Turbulenzen im Sommer und sportlichen Problemen im Herbst jetzt im Winter der Backofen überhaupt noch an ist.
Zuletzt wurde er jedoch wieder kräftig geheizt. 4:3 nach Verlängerung gegen Bremerhaven und 3:1 in Wolfsburg – es war das erste Wochenende mit zwei Siegen für die Füchse, die damit auf den vorletzten Tabellenplatz vorrückten und die rote Laterne an den sächsischen Erzrivalen Crimmitschau weitergaben.
"Früher hätten wir uns darüber sicher nicht so gefreut. In diesem Jahr aber schon", befand Füchse-Sprecher Andreas Friebel. Man muss die Feste eben feiern wie sie fallen. Denn es ist in der Tat eine große Freude auf bescheidenem Niveau. Rang acht, das ursprüngliche Saisonziel, ist längst abgehakt. Auch der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen ist mit 23 Punkten immer noch riesengroß. Also werden die Füchse wohl in der Abstiegsrunde um den Ligaverbleib und damit ihre Zukunft spielen müssen.
Neuer Vertrag für Sekera
Seit dem Wochenende darf dieser Play-down-Runde wieder etwas optimistischer entgegen geblickt werden. Hinter den Kulissen wird ohnehin bereits die nächste Spielzeit vorbereitet. In der zweiten Liga, wie Manager Dr. Klaus Dietze betont: "Wir alle sind davon überzeugt, dass die Mannschaft genügend Potenzial besitzt, um in den Play-downs den Abstieg zu verhindern."
Garant dafür soll Trainer Horymir Sekera sein. Dessen Vertrag, so betonte Dietze gegenüber der RUNDSCHAU, wird unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit in jedem Fall verlängert. "In unserer jetzigen Situation kann ich mir keinen besseren Fachmann als Horymir Sekera hier vorstellen. Wir wären blöd, ihn gehen zu lassen", meint der Füchse-Manager. Das mündliche Ja-Wort steht, die schriftliche Fixierung soll nach der Saison folgen. Zumal die genaue Dotierung des Sekera-Vertrages logischerweise maßgeblich davon abhängt, ob er als Zweitliga- oder Oberliga-Trainer im Fuchsbau arbeitet.
Spaan will weg
Auch innerhalb des Kaders wird es keine großartigen Einschnitte geben. In den vergangenen Tagen haben Sekera und Dietze Einzelgespräche mit jedem Spieler geführt, um mögliche Wechselabsichten zu ergründen. Ergebnis: Bis auf Christian Spaan wollen alle Profis in Weißwasser bleiben. Der frühere Erdinger, der sich mit seiner unauffälligen Spielweise längst zu einem Leistungsträger entwickelt hat, will sich mehr seinem Studium widmen und liebäugelt deshalb mit einem Abschied aus der Lausitz. Das letzte Wort ist aber offenbar noch nicht gesprochen. "Wir würden Christian gern halten", betont Sekera.
Zumal die Lausitzer Füchse in wirtschaftlicher Hinsicht endlich in ruhigerem Fahrwasser angekommen scheinen. Mit dem neuen Stadtwerke-Eigentümer Vivendi will sich ein zusätzlicher Sponsor für das Weißwasseraner Eishockey engagieren. Nach RUNDSCHAU-Informationen wird um eine Summe von rund 200 000 Euro verhandelt.
hoffentlich ändert sich doch was im Team...kann doch nicht angehen das wir mit der gleichen Truppe in eine genauso beschissene Saison gehen...lasst die Alten gehen und holt junge frische wilde an die polnische Grenze
3 | elFranzo | 28.01.2003 @ 14:19
da steht das die spieler bleiben wollen, nicht das der trainer/manager sagt sie bleiben. aber all zuviel dürfte sich trotzdem nicht ändern
4 | noe nochma | 28.01.2003 @ 14:28
ich weiss was da steht, ich kann lesen! und ich kann mir auch gut vorstellen warum die bleiben wollen. weil die ganz einfach keiner in der 2.BL gebrauchen kann so wie die übers Eis schleichen. Und Ozze, Hannusch werden eh aufhören...dann noch 3-4
5 | noe hoch3 | 28.01.2003 @ 14:30
die gegangen werden müssen und dann sieht die ganze Sache schon ganz anders aus. Aber wenn sich da nix ändert dann wird sich auch in der nächsten Saison nichts ändern! Es sei denn wir spielen in der Oberlige, dann da vielleicht unter den ersten 5
6 | U.S. | 28.01.2003 @ 15:13
Die neue Mannschaft sollte der Trainer zusammenstellen und frisches Blut ist wohl von Vorteil!!!!
7 | kojoti | 28.01.2003 @ 21:18
ist das nicht eh ein bisschen früh sich ausserhalb des vereins gedanken um die kommende saison zu machen?
ich denke wir sollten die erst mal heil zu ende bringen
8 | Pinky - fff | 29.01.2003 @ 07:44
Genau kojoti, es nutzt doch nichts, wenn wir jetzt wieder anfangen im Kaffeesatz zu lesen ... wenn der Klassenerhalt unter Dach ist können auch die wilden Spekulationen losgehen ... bis die Tage
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Wenn der Erfolgshunger groß genug ist, dann können auch kleinere Brötchen ganz lecker schmecken. Zumal sie im Weißwasseraner Fuchsbau froh sind, dass nach wirtschaftlichen Turbulenzen im Sommer und sportlichen Problemen im Herbst jetzt im Winter der Backofen überhaupt noch an ist.
Zuletzt wurde er jedoch wieder kräftig geheizt. 4:3 nach Verlängerung gegen Bremerhaven und 3:1 in Wolfsburg – es war das erste Wochenende mit zwei Siegen für die Füchse, die damit auf den vorletzten Tabellenplatz vorrückten und die rote Laterne an den sächsischen Erzrivalen Crimmitschau weitergaben.
"Früher hätten wir uns darüber sicher nicht so gefreut. In diesem Jahr aber schon", befand Füchse-Sprecher Andreas Friebel. Man muss die Feste eben feiern wie sie fallen. Denn es ist in der Tat eine große Freude auf bescheidenem Niveau. Rang acht, das ursprüngliche Saisonziel, ist längst abgehakt. Auch der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen ist mit 23 Punkten immer noch riesengroß. Also werden die Füchse wohl in der Abstiegsrunde um den Ligaverbleib und damit ihre Zukunft spielen müssen.
Neuer Vertrag für Sekera
Seit dem Wochenende darf dieser Play-down-Runde wieder etwas optimistischer entgegen geblickt werden. Hinter den Kulissen wird ohnehin bereits die nächste Spielzeit vorbereitet. In der zweiten Liga, wie Manager Dr. Klaus Dietze betont: "Wir alle sind davon überzeugt, dass die Mannschaft genügend Potenzial besitzt, um in den Play-downs den Abstieg zu verhindern."
Garant dafür soll Trainer Horymir Sekera sein. Dessen Vertrag, so betonte Dietze gegenüber der RUNDSCHAU, wird unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit in jedem Fall verlängert. "In unserer jetzigen Situation kann ich mir keinen besseren Fachmann als Horymir Sekera hier vorstellen. Wir wären blöd, ihn gehen zu lassen", meint der Füchse-Manager. Das mündliche Ja-Wort steht, die schriftliche Fixierung soll nach der Saison folgen. Zumal die genaue Dotierung des Sekera-Vertrages logischerweise maßgeblich davon abhängt, ob er als Zweitliga- oder Oberliga-Trainer im Fuchsbau arbeitet.
Spaan will weg
Auch innerhalb des Kaders wird es keine großartigen Einschnitte geben. In den vergangenen Tagen haben Sekera und Dietze Einzelgespräche mit jedem Spieler geführt, um mögliche Wechselabsichten zu ergründen. Ergebnis: Bis auf Christian Spaan wollen alle Profis in Weißwasser bleiben. Der frühere Erdinger, der sich mit seiner unauffälligen Spielweise längst zu einem Leistungsträger entwickelt hat, will sich mehr seinem Studium widmen und liebäugelt deshalb mit einem Abschied aus der Lausitz. Das letzte Wort ist aber offenbar noch nicht gesprochen. "Wir würden Christian gern halten", betont Sekera.
Zumal die Lausitzer Füchse in wirtschaftlicher Hinsicht endlich in ruhigerem Fahrwasser angekommen scheinen. Mit dem neuen Stadtwerke-Eigentümer Vivendi will sich ein zusätzlicher Sponsor für das Weißwasseraner Eishockey engagieren. Nach RUNDSCHAU-Informationen wird um eine Summe von rund 200 000 Euro verhandelt.
VON FRANK NOACK
Quelle: [LR-online.de]