Martin Sekera setzte gestern den Schlusspunkt unter eine tolle Energieleistung der «Lausitzer Füchse» zum 3:2-Sieg über den EHC Freiburg.Sieben Siege hintereinander hatte Freiburg eingefahren – bevor Dolaks Team nach Weißwasser kam. Die Konstellation schien eindeutig zu sein, zumal die Wölfe daran dachten, die Lausitz als Sieger zu verlassen. Dementsprechend engagiert begannen sie auch das Match. Aber bereits mit dem Anpfiff hatten sich auch die Füchse vorgenommen, dem favorisierten Gegner einen heißen Tanz zu servieren. Relativ kurz fiel denn auch die Abtastphase aus. Schon in der 9. Minute konnten die Weißwasseraner Traversen erstmals jubeln. Denn da war es der fleißige Alexej Pogodin, der Wölfe-Keeper Rostislav Haas das erste Mal überwinden konnte. Das passierte bei Überzahl der Hausherren.
Leider war der Ausgleich durch Daniel DelMonte eine Duplizität des vorangegangenen Ereignisses, weil Jörg Wartenberg in dieser Phase eine 2-plus-2-Minutenstrafe abbrummen musste (14.). Doch der ESW behielt die von Sekera verordnete Handschrift in taktischer Hinsicht klar bei. Reichlich zwei Minuten später wurde die belohnt. Andrej Kiselov legte für Vadim Kulabuchow auf, und der Knipser wurde erneut in Überzahl seiner Rolle gerecht – 2:1 (16.). Bleibt anzufügen, dass zwischendurch Keeper Iiro Itämies reichlich Arbeit bekam, diese meisterte, aber beim mehreren Pfostenkrachern auch das Glück an seiner Seite hatte.
Drittel zwei wäre eigentlich unkommentiert abzuhaken, wäre da nicht der ärgerlich Ausgleich durch David Danner (32.) zu registrieren.
So blieb es bis in den Schlussabschnitt hinein spannend. Der sollte sich zu einem wahren Krimi mausern. Weder Freiburg noch Weißwasser waren gewillt, die Entscheidung über die reguläre Zeit hinaus zu verzögern. Dafür sorgte Martin Sekera in der 50. Minute. Der Junior des Coaches nahm einen exzellenten Pass von Pogodin auf, lief auf das Haas-Tor zu und versenkte die Scheibe gekonnt.
Es fiel sogar noch ein Treffer der Hausherren. Den hätte sich eigentlich Jörg Pohling gutschreiben können. Eine Sekunde vor Ultimo gelang ihm die Versenkung. Aber Schiedsrichter Harald Deubert ließ für die Freiburger Gnade vor Recht ergehen und entschied, dass eben diese Versenkung nach der Sirene erfolgte.
Egal, der ESW hat gestern drei weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg geholt. Und die Serie soll nach dem Willen von Gastgebern und Traversengästen weiter anhalten. Ob es gelingt, wird sich bereits am morgigen Dienstag zeigen, wenn der SC Bietigheim das Duell sucht. Vielleicht kommen dann mehr als 2000 Zuschauer . . .
das jetzt mehr Zuschauer kommen wird wohl klar sein aber 2000 Zuschauer ist ganzschön optimistisch
2 | kojoti | 10.02.2003 @ 13:43
so richtig kann ich mir das morgen abend allerdings auch nicht vorstellen mit den 2000 zuschauern...aber lassen wir uns überraschen.
3 | Landskronspezi | 10.02.2003 @ 16:10
ich finde 1500 Zuschauer wessentlich realistischer und das wäre für ein Dienstag auch nich schlecht
4 | Matze | 10.02.2003 @ 17:51
Na, ich weiß nicht so recht. Glaube auch an maximal 1500 "Siegbejubeler". Aber die werden alles geben.
5 | Darth Vader | 10.02.2003 @ 18:04
Schätze mal auch, dass es höchstens 1500 seín werden.
Am 1.Spieltag haben wir auch gegen BIBI gespielt, da waren es auch nur ca.1500, obwohl das erste Heimspiel der Saison immer extrem gut besucht war.
Hatte aber auch nichts gegen ne ausverk.Hütte
6 | Matze | 10.02.2003 @ 19:52
Habe gerade bemerkt, dass in Sachsen Ferien sind. Cool, dann werden es 1900 Zeugen der zweiten Niederlage von BiBi gegen die Füchse. Es sei denn Dahle spielt den großen Macker.
7 | Darth Vader | 10.02.2003 @ 23:17
Da hätten es gestern aber auch schon 1900 Zuschauer sein müssen. Sonntag nachmittag haben die Schüler doch auch Zeit.
Tipp: ESW-Bietigheim 4:3
8 | PAULE | 11.02.2003 @ 09:20
Schüler haben immer Zeit!
9 | Matze | 11.02.2003 @ 16:08
Habt ihr auch wieder recht. Naja, hatte doch nur Hoffnung, dass ma wieder etwas voller ist.
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Leider war der Ausgleich durch Daniel DelMonte eine Duplizität des vorangegangenen Ereignisses, weil Jörg Wartenberg in dieser Phase eine 2-plus-2-Minutenstrafe abbrummen musste (14.). Doch der ESW behielt die von Sekera verordnete Handschrift in taktischer Hinsicht klar bei. Reichlich zwei Minuten später wurde die belohnt. Andrej Kiselov legte für Vadim Kulabuchow auf, und der Knipser wurde erneut in Überzahl seiner Rolle gerecht – 2:1 (16.). Bleibt anzufügen, dass zwischendurch Keeper Iiro Itämies reichlich Arbeit bekam, diese meisterte, aber beim mehreren Pfostenkrachern auch das Glück an seiner Seite hatte.
Drittel zwei wäre eigentlich unkommentiert abzuhaken, wäre da nicht der ärgerlich Ausgleich durch David Danner (32.) zu registrieren.
So blieb es bis in den Schlussabschnitt hinein spannend. Der sollte sich zu einem wahren Krimi mausern. Weder Freiburg noch Weißwasser waren gewillt, die Entscheidung über die reguläre Zeit hinaus zu verzögern. Dafür sorgte Martin Sekera in der 50. Minute. Der Junior des Coaches nahm einen exzellenten Pass von Pogodin auf, lief auf das Haas-Tor zu und versenkte die Scheibe gekonnt.
Es fiel sogar noch ein Treffer der Hausherren. Den hätte sich eigentlich Jörg Pohling gutschreiben können. Eine Sekunde vor Ultimo gelang ihm die Versenkung. Aber Schiedsrichter Harald Deubert ließ für die Freiburger Gnade vor Recht ergehen und entschied, dass eben diese Versenkung nach der Sirene erfolgte.
Egal, der ESW hat gestern drei weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg geholt. Und die Serie soll nach dem Willen von Gastgebern und Traversengästen weiter anhalten. Ob es gelingt, wird sich bereits am morgigen Dienstag zeigen, wenn der SC Bietigheim das Duell sucht. Vielleicht kommen dann mehr als 2000 Zuschauer . . .
Quelle: Lausitzer Rundschau
(von Joachim Langner und Bernd Masula)