Was haben der 3. Januar und der 7. Februar 2003 gemein? Richtig! Es waren die Tage, an denen die Lausitzer Eishockeyfüchse gegen den Erzrivalen ETC Crimmitschau siegen konnten. Übrigens: in beiden Fällen auswärts. Etwa 800 Fans des EHC wurden am Freitag Augenzeuge des fast historischen Ereignisses. Und feierten ihr Team noch Stunden nach den Schlusssirene.
Mit 4:1 behielten die Ostsachsen im Sahnpark die Oberhand - und bezwangen den ETC mit dessen ehemaliger Erfolgstaktik. Hinten sicher stehen und mit aggressivem Forechecking den Kontrahenten nicht ins Spiel kommen lassen, dafür bei eigenem Scheibenbesitz schnell kontern und die Tormöglichkeiten nutzen - so schaffte Horymir Sekera einst mit dem ETC die Siege in den Sachsenderbys. Nun, da der Tscheche an der Füchse-Bande steht, stellte er seine neuen Schützlinge exakt auf diese Spielweise ein. Mit Erfolg. Denn Weißwasser erwies sich als doppelter "Serienkiller": Erst wurde die Pleitenserie gegen Crimmitschau gestoppt, dann musste der EHC Freiburg nach acht Siegen in Folge wieder über eine Niederlage quittieren.
Gegen die Schwarzwälder gewann Weißwasser praktisch mit 3,5:2. Denn den eigentlich regulären Treffer zum 4:2 von Pohling erkannte Referee Deubert nicht an. Bei exakt 59:59 min. war die Scheibe ins leere Tor der Freiburger gerutscht. Doch der Schiri wollte die Schlusssirene schon reichlich eine Sekunde zuvor gehört haben. Was dem verdienten Erfolg keinen Abbruch tat. Im ersten und letzten Drittel agierten die Gelb-Blauen akkurat nach den Trainervorgaben und gestatteten den starken Wölfen kaum Torchancen. "Im Mittelabschnitt aber waren wir viel zu passiv, haben die Gäste nicht früh genug attackiert", kritisierte Horymir Sekera nach der Partie, die in dieser Phase kippen konnte.
Zum Glück war Keeper Itämies stets auf dem Posten und kaufte den Breisgauern ein ums andere Mal den Schneid ab. Nach fünf Siegen in den letzten sechs Spielen und angesichts von zwei Heimpartien in den nächsten vier Tagen beginnt im Fuchsbau nun doch wieder das Rechnen und Spekulieren. Sechs Zähler beträgt der Rückstand auf Platz 13 nur noch (bei einem Nachholespiel) daheim gegen Duisburg. Zumindest das Heimrecht für die Play-downs können die Weißwasseraner also noch aus eigener Kraft erkämpfen. Die nächste Aufgabe gegen den Tabellenzweiten Bietigheim-Bissingen heute Abend (20 Uhr) wird allerdings ein echter Gradmesser.
Mit 4:1 behielten die Ostsachsen im Sahnpark die Oberhand - und bezwangen den ETC mit dessen ehemaliger Erfolgstaktik. Hinten sicher stehen und mit aggressivem Forechecking den Kontrahenten nicht ins Spiel kommen lassen, dafür bei eigenem Scheibenbesitz schnell kontern und die Tormöglichkeiten nutzen - so schaffte Horymir Sekera einst mit dem ETC die Siege in den Sachsenderbys. Nun, da der Tscheche an der Füchse-Bande steht, stellte er seine neuen Schützlinge exakt auf diese Spielweise ein. Mit Erfolg. Denn Weißwasser erwies sich als doppelter "Serienkiller": Erst wurde die Pleitenserie gegen Crimmitschau gestoppt, dann musste der EHC Freiburg nach acht Siegen in Folge wieder über eine Niederlage quittieren.
Gegen die Schwarzwälder gewann Weißwasser praktisch mit 3,5:2. Denn den eigentlich regulären Treffer zum 4:2 von Pohling erkannte Referee Deubert nicht an. Bei exakt 59:59 min. war die Scheibe ins leere Tor der Freiburger gerutscht. Doch der Schiri wollte die Schlusssirene schon reichlich eine Sekunde zuvor gehört haben. Was dem verdienten Erfolg keinen Abbruch tat. Im ersten und letzten Drittel agierten die Gelb-Blauen akkurat nach den Trainervorgaben und gestatteten den starken Wölfen kaum Torchancen. "Im Mittelabschnitt aber waren wir viel zu passiv, haben die Gäste nicht früh genug attackiert", kritisierte Horymir Sekera nach der Partie, die in dieser Phase kippen konnte.
Zum Glück war Keeper Itämies stets auf dem Posten und kaufte den Breisgauern ein ums andere Mal den Schneid ab. Nach fünf Siegen in den letzten sechs Spielen und angesichts von zwei Heimpartien in den nächsten vier Tagen beginnt im Fuchsbau nun doch wieder das Rechnen und Spekulieren. Sechs Zähler beträgt der Rückstand auf Platz 13 nur noch (bei einem Nachholespiel) daheim gegen Duisburg. Zumindest das Heimrecht für die Play-downs können die Weißwasseraner also noch aus eigener Kraft erkämpfen. Die nächste Aufgabe gegen den Tabellenzweiten Bietigheim-Bissingen heute Abend (20 Uhr) wird allerdings ein echter Gradmesser.
Sebastian Matthieu
Quelle:www.dnn-online.de