Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Aufholjagd ist vorerst gestoppt
12.02.2003 | 10:36 Uhr von
Ihr erstes Saisonspiel verloren die Füchse am 11. September mit 2:4 gegen die Steelers. Gestern Abend zogen die Weißwasseraner gegen den gleichen Gegner mit 2:5 den Kürzeren. Damit ist die Mini-Serie der Füchse, die zuletzt drei Mal in Folge als Sieger vom Eis gingen, gestoppt.

Blitztore waren zuletzt die Spezialität der Füchse, gestern Abend konnte sich der Gegner über die schläfrige Startphase der Lausitzer freuen. Bereits nach 16 Sekunden überraschte der Steelers-Verteidiger Calvin Elfring die Hintermannschaft der Füchse mit einem Schuss von der blauen Linie. Als drei Minuten

später Wolfgang Kummer auch noch auf 2:0 erhöhte, glaubten die 1 456 Anhänger im Fuchsbau kaum noch an eine Wende. Zumal der Gegentreffer bei Füchse-Überzahl fiel.

Doch ab der 7. Minute wachten die Hausherren langsam auf, als Vadim Kulabuchov den Gäste-Keeper Leonid Fatikov mit einem Verzweiflungsschuss von der blauen Linie zu einer ersten Parade zwang. Sturm-Partner Falk Ozellis war es dann vorbehalten, den Anschlusstreffer zu markieren. Bei einem Gewusel vor dem Gäste-Tor stocherte er die Scheibe ins Tor. Mit Saisontreffer neun sorgte Ozellis nur zwei Minuten später sogar für den Ausgleich. Von diesem Doppelschlag erholten sich die Bietigheimer nicht so schnell.

Im Mitteldrittel war der EHC die spielbestimmende Mannschaft, die sich unzählige Chancen erarbeitete, sie jedoch nicht nutzen konnte. So stand bei den Versuchen von Roman Weilert und Christian Spaan jeweils der Pfosten im Weg. Einen Treffer von Alexsei Pogodin in der 31. Minute erkannte Schiedsrichter Heiko Dahle wegen Torraum-Abseits nicht an. Eine umstrittene Entscheidung, die Füchse-Kapitän Dirk Rohrbach zunächst nicht akzeptieren wollte. Ein Pfiff, der den Spielausgang beeinflusste. Denn 80 Sekunden vor der Pausensirene bestrafte Steelers-Verteidiger Peter Gulda die schlechte Chancenverwertung mit einem Kontertor zur 3:2-Führung.

Im letzten Drittel stemmten sich die Füchse tapfer gegen die drohende Niederlage, doch letztlich fehlten Glück und Kraft. Markus Eberl und Darren Ritchie sorgten mit den Steelers-Treffern vier und fünf für die zu hohe Niederlage im 700. Meisterschaftsspiel der Füchse seit 1990.

Am Freitag trifft der EHC erneut in eigener Halle um 19.30 Uhr auf den EHC Straubing.

Von Andreas Friebel
Quelle:sz-online
423 mal gelesen
 
1 | kojoti | 12.02.2003 @ 11:14
JAJA der Herr Dahle...mich würde nur mal interessieren wer so leichtsinnig ist ein Handy auf das Eis zu schmeißen...könnte ja auch mal einen eigenen Spieler treffen.
2 | PAULE | 12.02.2003 @ 11:20
Ach das war ein Handy?! Wir konnten uns alle nicht erklären wat das war...
3 | kojoti | 12.02.2003 @ 12:15
JA ein schönes schwarzes Handy, Otto hat noch ganz liebevoll die abgesprungene Abdeckung vom Akku vom Eis getragen
4 | sprite | 12.02.2003 @ 13:25
jo so nagelneu sah das ding ja nicht aus,da sieht man mal wieder wie manche "fans" drauf sind... naja soll vorkommen, wenn man ein zwei null rückstand aufholt und dann das führungstor schießt und es net anerkannt wird...dahle?...
5 | rene72 | 12.02.2003 @ 15:13
biermännel war es, hat sich im Suff halt nicht unter Kontrolle!
6 | PAULE | 12.02.2003 @ 15:19
jo Rene das hat man gesehen....
7 | Matze | 12.02.2003 @ 15:26
War glaub ich irgend so ne alte Möhre mit Antenne zum rausziehen. Wenn das mal einer nicht mit Absicht mithatte. Ansonsten prima, Herr Dahle, Sie wissen schon genau, was Sie tun müssen, um beim Publikum anklang zu finden. Nochmals für alle die, die
8 | Matze | 12.02.2003 @ 15:28
es ja bis gestern wieder besser wußten. Wilkommen in der Schiri - Realität. Herr Dahle wird immer ein guter Freund bleiben. Zumindestens bei allen Gästemannschaften in Weißwasser.
9 | Landskronspezi | 12.02.2003 @ 21:52
wenn man nur ein Drittel der Chancen nutzen würde, hätte man gestern gewonnen und auch in der Saison könnte man um die Play-Off Teilnahme spielen...hätte, wenn und aber
10 | Landskronspezi | 12.02.2003 @ 21:57
mit der Leistung von gestern brauchen wir uns allerdings keine Gedanken machen-dann sind die Play-Down's nach 3 Spielen erledigt und wir bleiben drin oder es geschied noch ein Wunder und wir erreichen Platz 11
11 | PAULE | 12.02.2003 @ 22:40
Und wenn wir sportlich absteigen bleiben wir sowieso drin weil Freiburg, Tölz, Gap, Crimme und Bremerhaven schwer angeschlagern sind finanziell...
12 | Mario | 16.02.2003 @ 23:37
Auch in Duisburg hat man sich etwas übernommen!
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