Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Straubing gewinnt mit Minikader in Weißwasser
15.02.2003 | 00:10 Uhr von
Die Lausitzer Füchse haben das zweite Heimspiel in Folge verloren. Das Team von Horymir Sekera unterlag den Straubing Tigers mit 2:3 (0:1;1:1;1:1). Für die Füchse konnten Pogodin und Kiselev die Führung der Gäste ausgleichen. Die Niederbayern waren durch Tore von Sebastian und Trew in Führung gegangen. Den Game-Winner erzielte Reader.

Die Füchse begannen ungewohnt ruhig und schafften es von Beginn an nicht den nötigen Druck auf das Tor von Dominic Lonscher auszuüben. Komisch, denn die Straubinger waren nur mit acht Stürmern und fünf Verteidigern im Fuchsbau angetreten. So kam es wie es kommen musste, Martin Sekera musste in der achten Minute auf die Strafbank und Jeff Sebastian macht das 0:1. Straubing machte im ersten Drittel weitestgehend das Spiel. Weißwasser gelang es nicht, den Druck zu erhöhen. Horymir Sekera reagierte und brachte seinen vierten Block mit Daniel Bartell, Jamie Taylor und Stephan Kuhlee. Das Spiel der Füchse wurde nicht besser, allerdings scheiterte Daniel Bartell im Alleingang an Lonscher.

Im zweiten Drittel machten es die Lausitzer dann besser und erwischten einen Blitzstart. Alexsei Pogodin konnte nach 21:04 ausgleichen. Er wurde herrlich von Martin Sekera bedient und klinkte frei vor dem Tor stehend ein. Nun war der Ausgleich zwar gefallen, doch ein Ruck ging nicht durch die Mannschaft. Im Gegenteil, Straubing ging durch NHL-Haudegen Pierre Sevigny erneut in Führung. Er profitierte in Minute 29 von einem Fehler in der Hintermannschaft. Wenig später war dann aber der Arbeitstag von Sevigny beendet. Er checkte Jörg Wartenberg überhart gegen die Bande und kassierte dafür eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Wartenberg musste blutend vom Eis und konnte nicht weitermachen.

Die Füchse hatten nun also durch Sevignys-Strafe 5 Minuten Zeit, eine Wende einzuleiten. Andrej Kiselev konnte nach 41 Minuten ausgleichen. Doch in den weiteren drei Minuten in Überzahl passiert nichts. Die Niederbayern bestraften die Füchse, Reader war es der nach Pass von Ex-Fuchs Mike Dolezal die 2:3 Führung erzielte. Ex-Fuchs Mike Dolezal machte ein starkes Spiel. Er konnte zwei Treffer vorbereiten und wurde deshalb auch zum besten Straubinger der Partie gewählt. Doch das Spiel war noch nicht zu Ende. Horymir Sekera probierte noch einmal alles und nahm eine Auszeit, um sein Team für die letzten Sekunden einzusstimmen. Doch selbst als Iiro Itämies für einen sechsten Feldspieler vom Eis ging konnten sich die Füchse keine weiteren Chancen mehr erarbeiten. Bester Spieler auf Seiten der Hausherren war Andrej Kiselev, wobei Iiro Itämies auch nicht zu den schlechtesten an diesem Abend gehörte.

Fotos, Trainerstimmen und Daten zum Spiel unter [Spielberichte].
515 mal gelesen
 
1 | dolphin girl | 15.02.2003 @ 11:01
Tja, dumm gelaufen und den Sieg selber vergeigt. Abhaken und weitermachen! Was bleibt uns auch anderes übrig. Kisselev als bester Spieler war okay. Schöner Schlagschuß! Iiro hat auch mal wieder einiges rausgefischt. Andere Teams hätten danke gesagt,
2 | dolphin girl | 15.02.2003 @ 11:04
bei solchen Chancen. Obwohl ich die Auslegung der Eishockeyregeln der Herren im Zebralook auch nicht so unbedingt verstanden haben. Angefangen beim Abseitstor für Straubing bis hin zu Icing. Seltsam, so richtig einig waren die 3 sich selten.
3 | sprite | 15.02.2003 @ 11:44
ja so ein "eingespieltes" drio hab ich auch lang nicht mehr gesehen...typisch zebras
4 | SvenS. | 15.02.2003 @ 12:14
jo die chance zum sieg nicht genutzt und durch eigene Fehler verloren (2.gegentor)...aber alleine der save von iiro im 3.Drittel wo er den mit der Fanghand rausfischt, war das Eintrittsgeld wert...da blieb manchen Leuten der Mund offen stehn *g*
5 | PAULE | 15.02.2003 @ 12:16
schön gesagt Svenne^^
6 | Anonym | 15.02.2003 @ 13:10
Die Tigers sind besten!!!
7 | sebbe | 15.02.2003 @ 18:55
recht host
8 | bulfox | 15.02.2003 @ 19:08
macht mal den schiri nicht schlecht. für abseits und icing ist der nun mal nicht zuständig,fouls hat er korrekt geahndet. das die linesmens mit abseits und icing auf'm kriegsfuß stehen,is ja nichts neues in der liga.
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